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	<title>didacta Themendienste &#187; Bologna-Prozess</title>
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	<description>Alle Neuigkeiten rund um die Bildungsmesse didacta</description>
	<lastBuildDate>Sat, 20 Mar 2010 15:15:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Interview</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/interview-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna-Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulrektorenkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Margret Wintermantel]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Hochschulen fühlen sich mit einer staatlich beschlossenen Jahrhundert-Reform allein gelassen“
Interview mit der  Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel
1999 haben die europäischen Bildungsminister mit dem Bologna-Prozess den europäischen Hochschulraum ausgerufen. Zehn Jahre später aber haben die heftigen Proteste der Studierenden die Reform auf den Prüfstand gestellt. Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel erläutert im Interview, wie sich die Reform der Reform entwicklen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Die Hochschulen fühlen sich mit einer staatlich beschlossenen Jahrhundert-Reform allein gelassen“</strong></h2>
<p><strong>Interview mit der  Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel</strong></p>
<p>1999 haben die europäischen Bildungsminister mit dem Bologna-Prozess den europäischen Hochschulraum ausgerufen. Zehn Jahre später aber haben die heftigen Proteste der Studierenden die Reform auf den Prüfstand gestellt. Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel erläutert im Interview, wie sich die Reform der Reform entwicklen wird.<span id="more-99"></span></p>
<p><em>Frau Präsidentin, HRK und KMK , so hieß es Anfang Dezember, wollen sich gemeinsam an die Beseitigung der Probleme machen, die bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses entstanden sind.  Gibt&#8217;s schon konkrete Ergebnisse?</em></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel:</strong> KMK und HRK bleiben im Gespräch. Ein wichtiger Schritt war die Überarbeitung der ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Gestaltung der Studienprogramme, die die KMK Anfang des Monats verabschiedet hat. Die Professorinnen und Professoren in den Hochschulen arbeiten intensiv an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Studienangebote und beziehen dabei die Studierenden und ihre berechtigten Anliegen mit ein.</p>
<p><em>Und was ist in diesem Jahr zu erwarten? An welchen Stellen soll vordringlich geschraubt werden? Immerhin läuft den Studierenden (und auch den Lehrenden) die Zeit weg.</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_117" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/seite-9-wintermantel.jpg"><img class="size-medium wp-image-117" title="seite 9 wintermantel" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/seite-9-wintermantel-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Margret Wintermantel</p></div>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel:</strong> Wichtige Etappen sind das Bologna-Treffen, an dem die Studierenden, die HRK und die KMK beteiligt sind und zu dem Bundesministerin Schavan eingeladen hat, und natürlich auch der Bildungsgipfel der Bundeskanzlerin. Wir brauchen konkrete Ergebnisse was die weitere Umsetzung der Studienreform betrifft. Und vor allem muss die Finanzierungsfrage endlich gelöst werden: intensivere Lehre mit kleineren Lerngruppen erfordert mehr Personal, erfordert also zusätzliche Mittel, die kapazitätsneutral eingesetzt und verwendet werden können.</p>
<p><em>Nach wie vor ist der Zugang zum Masterstudium eingeschränkt, obwohl viele Organisationen wie der Deutsche Hochschulverband  oder die Deutsche Physikalische Gesellschaft fordern, dass der Master und nicht der Bachelor Regelabschluss werden muss. Können und wollen denn die Hochschulen diese Forderung überhaupt erfüllen?</em></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel:</strong> Derzeit wissen wir noch nicht, wie viele Studierende direkt nach dem Bachelor in einen Master-Studiengang wechseln und wie viele nach einer ersten Phase der Berufstätigkeit einen Master anfügen wollen. Dies hängt von den individuellen Entscheidungen der Studierenden und der Entwicklung des Arbeitsmarkts ab und wird nach Fächern sehr unterschiedlich sein. Ich halte es daher für verfehlt, von einem &#8220;Regelabschluss&#8221; zu sprechen. Wir brauchen genügend Masterplätze, damit alle Studierenden, die geneigt und geeignet sind, ein Masterstudium machen können. Auch müssen wir den Studierenden die im Bologna-Prozess liegende Chance einräumen, durch Wahl eines – im Verhältnis zum Bachelor &#8211; fachfremden Masters eine individuelle Bildungsbiografie zu entwerfen.</p>
<p><em>Es ist immer vom europäischen Hochschulraum die Rede, von der Vergleichbarkeit und der Mobilität. Aber Erfahrungen zeigen, dass den Studierenden schon innerhalb Deutschlands die Möglichkeiten zur Mobilität genommen wurden. Hat jede Hochschule ihre eigene Reform gemacht, ohne nach rechts und links zu gucken?</em></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel:</strong> Das ist ganz bestimmt nicht so. Aber der Geist von Bologna, der eine liberale Praxis bei der Anerkennung von Leistungen erfordert, hat noch nicht überall Einzug gehalten. Studierende, die ein Auslandssemester absolvieren oder die Universität wechseln, müssen ihre Studienleistungen hinterher anerkannt bekommen. Man muss sich im Einzelfall anschauen, welche Kompetenzen die Studentin/der Student bisher erworben hat. Und nicht, ob exakt das gemacht wurde, was die eigene Studienordnung vorschreibt.</p>
<p><em>Sie haben jüngst die notwendige politische Unterstützung für die Studienreform eingefordert. Hat die Politik die Hochschulen im Regen stehen lassen? Und welche Unterstützung meinen Sie?</em></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel: </strong>Es geht um Deregulierung, es geht um Finanzierung und es geht um Kommunikation. Noch immer beschränken viele Länder die Hochschulen durch zu viele unnötige Regelungen bei der Gestaltung der Studienprogramme, noch immer ist die Reform nicht finanziert und noch immer gibt es keine vernünftige Vermittlung dessen, was Bologna will und ist. Angesichts dieser Tatsachen ist es wohl nachzuvollziehen, dass die Hochschulen sich mit einer staatlich beschlossenen Jahrhundert-Reform allein gelassen fühlen.</p>
<h3><strong>Dazu auf der didacta</strong></h3>
<p>Im Diskussionsforum „Hochschule trifft Schule“ in Halle 6 werden an allen Messetagen von 11 –16 Uhr Kurzvorträge zu verschiedenen Themen angeboten. Die einzelnen Schwerpunkte:</p>
<p>16.3.2010 „Lehrerbildung“,<br />
18.3.2010 „E-Learning“,<br />
19.3.2010 „Übergang Schule – Hochschule“,<br />
20.03.2010 „Berufsbild des Lehrers im Wandel“.  Weitere Informationen: <a href="http://www.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/didacta_SchuleHschule_komplett_2010.pdf" target="_blank">Flyer Schule/Hochschule</a></p>
<p>Am 17.1.2010 findet hier auch der <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_HOCHSCHULTAG-2010.php" target="_blank">Hochschultag 2010</a> zum Thema „Digitales Zeitalter in Schule und Hochschule – Veränderungen für Lehre, Prüfungen und Publikationen“ statt.</p>
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		<title>Weiterbildung/Beratung</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/01/ein-master-fuer-trainer/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 08:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[berufliche Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna-Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Dachverband der Weiterbildungsorganisationen]]></category>
		<category><![CDATA[didacta Trainertag]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Uwe Genz]]></category>
		<category><![CDATA[DVWO]]></category>
		<category><![CDATA[DVWO Qualitäts-Siegel]]></category>
		<category><![CDATA[ECTS]]></category>
		<category><![CDATA[ECVET]]></category>
		<category><![CDATA[European Credit System for Vocational Education and Training]]></category>
		<category><![CDATA[European Credit Transfer and Accumulation System]]></category>
		<category><![CDATA[Fort- und Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kopenhagen-Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildungs-Innovations-Preis]]></category>

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		<description><![CDATA[Knapp eine Million Kurse werden in Deutschland auf dem Markt der beruflichen Weiterbildung angeboten. Tausende von Trainern arbeiten als selbstständige Einzelunternehmer oder als angestellte Weiterbildner.  Ihre Qualifikationen sind sehr unterschiedlich, denn die Berufsbezeichnung „Trainer“ ist nicht geschützt. Jetzt setzt sich der Dachverband der Weiterbildungsorganisationen (DVWO) für einen Quereinstieg der Trainer an die Hochschule ein. Dabei sollen die Trainer sogar direkt ins Masterstudium mit dem Ziel „Master of Arts in Training“ einsteigen, sofern sie die entsprechenden beruflichen Leistungen und Abschlüsse vorweisen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Ein Master für Trainer</strong></h2>
<p>Knapp eine Million Kurse werden in Deutschland auf dem Markt der beruflichen Weiterbildung angeboten. Tausende von Trainern arbeiten als selbstständige Einzelunternehmer oder als angestellte Weiterbildner.  Ihre Qualifikationen sind sehr unterschiedlich, denn die Berufsbezeichnung „Trainer“ ist nicht geschützt.</p>
<p><span id="more-52"></span>Jetzt setzt sich der <a href="http://www.dvwo.de/" target="_blank">Dachverband der Weiterbildungsorganisationen</a> (DVWO) für einen Quereinstieg der Trainer an die Hochschule ein. Dabei sollen die Trainer sogar direkt ins Masterstudium mit dem Ziel „Master of Arts in Training“ einsteigen, sofern sie die entsprechenden beruflichen Leistungen und Abschlüsse vorweisen können.</p>
<p>„Viele Trainer haben häufig eine ganz normale Berufsausbildung gemacht,  dann an Fort- und Weiterbildungen teilgenommen und sich zum Trainer ausbilden lassen. Und jetzt sagen etliche Trainer: ‚Ich würde gern noch einen akademischen Abschluss machen‘“, erläutert der Präsident des DVWO, Dr. Uwe Genz. Eine solche zusätzliche Hochschulausbildung ist im Prinzip möglich, denn im vergangenen Jahr  haben sich die Hochschulen auf mehr Durchlässigkeit beim Hochschulzugang verständigt. „Aber die Trainer müssten dann im ersten oder zweiten Semester beginnen. Jemand, der eigentlich eher auf der anderen Seite stehen würde, nämlich vor den Studenten, möchte sich nicht unbedingt noch einmal in die Bank als Erstsemester setzen. Deswegen fordern wir einen Quereinstieg.“</p>
<p>Diesen Quereinstieg könnte nun zweierlei möglich machen: Der Bologna-Prozess und der Kopenhagen-Prozess. Bei dem einen geht es um die Anpassung der Hochschulen an die international gebräuchlichen Abschlüsse, bei dem anderen um die Vergleichbarkeit der Qualifikationen im beruflichen Sektor. Beiden liegt ein Punktesystem zugrunde: Bei der Hochschulausbildung sind es sogenannte <a href="http://ec.europa.eu/education/lifelong-learning-policy/doc48_de.htm" target="_blank">ECTS-Punkte</a> und bei der beruflichen Bildung <a href="http://ec.europa.eu/education/lifelong-learning-policy/doc50_de.htm" target="_blank">ECVET-Punkte </a>(siehe Kasten). Das Entscheidende: Mit dem  <a href="http://ec.europa.eu/education/lifelong-learning-policy/doc50_de.htm" target="_blank">ECVET-System</a> soll nicht nur eine europaweit einheitliche Bemessungsgrundlage für Qualifikationen und Lernergebnisse geschaffen werden, es soll auch der direkte Wechsel von der beruflichen in die universitäre Bildung erleichtert werden.</p>
<p>Mit entsprechend umgerechneten Punkten also wäre der Quereinstieg in ein Masterstudium möglich.  Darauf setzt der DVWO mit seiner Initiative. Allerdings gibt es in Deutschland bislang noch keine  zertifiziert Stelle zur Umrechnung von ECVET-Punkten in ECTS-Punkte. Dazu müsste eine deutsche Hochschule initiativ werden. Andere Länder wie Österreich oder Frankreich sind bereits weiter. Und hier sieht Genz eine Chance, den Prozess zu beschleunigen. „Es ist ganz einfach für eine deutschsprachige ausländische Hochschule, an einem beliebigen Ort in Deutschland eine Zweigstelle aufzumachen und schon  haben wir ein zertifiziertes Institut.“ <em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Genz ist zuversichtlich, dass sein Verband in rund zwei Monaten mit einer der deutschsprachigen ausländischen Hochschulen handelseinig wird. „Dann wird ein Presseartikel erscheinen: ‚Erste Stelle zur Bewertung von außerhochschulisch erworbenen Fähigkeiten in Deutschland eröffnet‘, prophezeit er. Der Weg zu einem „Master of Arts in training“ scheint also nicht mehr allzu weit.</p>
<p><strong>ECVET</strong><br />
Mit dem europäischen Leistungspunktesystem für die Berufsbildung ECVET (European Credit System for Vocational Education and Training), soll die Übertragung, Validierung und Anerkennung von Lernergebnissen erleichtert werden. Damit soll die Mobilität von Lernenden auf ihrem Berufsbildungsweg erleichtert werden &#8211; sowohl innerhalb ihres Systems als  auch in Europa. Zudem soll es leichter möglich sein,  von einem Bildungsniveau in ein anderes wechseln zu können – also zum Beispiel von der beruflichen Bildung zur Hochschule.</p>
<p><strong>ECTS</strong><br />
Mit dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) werden Studien- und Prüfungsleistungen belegt. Dieses Leistungspunktsystem soll sicherstellen, dass die Leistungen von Studenten an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar sind und bei einem Hochschulwechsel anerkannt werden.</p>
<h3>Dazu auf der didacta</h3>
<p><a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_didacta-Trainertag.php" target="_blank"><strong>didacta Trainertag</strong></a>, Freitag, 19. März, 10 Uhr &#8211; 17:15 Uhr,  Konferenzraum 3, Congress-Centrum Ost.</p>
<p><a href="http://www.trainer-cafe.de/" target="_blank"><strong>Trainer-Café</strong></a>. Rund um das Trainer-Café stellen die Mitglieder des DVWO &#8211; Dachverband der Weiterbildungsorganisationen ihre Angebote für Training, Beratung und Coaching vor. Halle 10,  9:45 &#8211; 18 Uhr während er gesamten Messe.</p>
<p><a href="http://www.bibb.de/wip" target="_blank"><strong>Weiterbildungs-Innovations-Preis</strong></a> (WIP) 2010. 18.03.2010, 15Uhr, Forum Ausbildung/Qualifikation, Halle 10.1, Stand A90.</p>
<p>Das <strong>DVWO Qualitäts-Siegel</strong> ein Garant für Bildungs-Qualität?! 17.03.2010, 15:30 Uhr, Konferenzraum 1/ CC Ost.</p>
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