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	<title>didacta Themendienste &#187; Sonderthemen</title>
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	<description>Alle Neuigkeiten rund um die Bildungsmesse didacta</description>
	<lastBuildDate>Sat, 20 Mar 2010 15:15:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Interview</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/03/interview-5/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderthemen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildungsbotschafter 2010:  Sarah Wiener und Peter Maffay
<p>Sarah Wiener und Peter Maffay erhalten auf der diesjährigen didacta die Auszeichnung „Bildungsbotschafter 2010“. Im Interview erklären die beiden Preisträger, warum sie sich <br />[<a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/03/interview-5/">mehr lesen&#8230;</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Bildungsbotschafter 2010:  Sarah Wiener und Peter Maffay</strong></h2>
<p>Sarah Wiener und Peter Maffay erhalten auf der diesjährigen didacta die Auszeichnung „Bildungsbotschafter 2010“. Im Interview erklären die beiden Preisträger, warum sie sich für Kinder und deren Bildung engagieren.<span id="more-144"></span><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/sarah-wiener-Seite-11_12.jpg"><img class="size-medium wp-image-150 alignright" style="border: 1px solid black; margin: 3px;" title="sarah wiener Seite 11_12" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/sarah-wiener-Seite-11_12-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p><em><strong>Frau Wiener, Sie gehören zu Deutschlands Starköchen und feiern große Erfolge in den Medien. Sie sind aber auch Gründerin der Sarah Wiener Stiftung. Für dieses Engagement werden Sie auf der didacta in Köln ausgezeichnet. Was sind die Ziele und Schwerpunkte Ihrer Stiftung?</strong></em></p>
<p><strong>Sarah Wiener: </strong>Ganz einfach gesagt: Ziel ist, das Kulturgut Kochen und alles was dazugehört, also auch Kreativität und Feinmotorik, zu erlernen und selber über den eigenen Körper die Kontrolle zu erlangen. Genau das stärken wir, indem wir Kochkurse an Grundschulen und Kindergärten anbieten mit Exkursionen auf Biobauernhöfe. Außerdem helfen wir auch beim Anlegen von Schulgärten, wenn das gewünscht wird.</p>
<p><em><strong>Was war ausschlaggebend für Ihr Engagement, gab es ein bestimmtes Ereignis oder persönliche Erfahrungen?</strong></em></p>
<p><strong>Sarah Wiener: </strong>Ein bestimmtes Ereignis gab es nicht. Es war eher so, dass ich immer die Ernährungsindustrie kritisiert habe, dass ich Anbaumethoden kritisiert habe – eben alles, was mir negativ aufgefallen ist. Und dann dachte ich mir: Was ist eigentlich positiv? Was kann ich tun, um etwas Positives zu erreichen und nicht nur immer zu kritisieren? Was wäre sinnvoll? Und dann wurde mir klar,<br />
das Sinnvollste ist, Kindern, die nicht mehr die Chance haben, sich gesund zu ernähren, die auch nicht kochen können, genau die Chance zu geben, nämlich all das zu lernen.</p>
<p><em><strong>Dann haben sie einfach die Sarah Wiener Stiftung gegründet?</strong></em></p>
<p><strong>Sarah Wiener: </strong>Genau, es hat zwar noch ein bisschen gedauert, aber ich habe engagierte Unterstützer gefunden. Trotzdem: Wir sind eine arme Stiftung und bräuchten noch viel mehr Unterstützer. Zurzeit sind wir sind eine Handvoll Menschen, die sich sehr engagiert und sehr viel Zeit und Energie aufbringt. Immerhin haben wir schon mehr als 200 Einrichtungen – Schulen und Kindergärten – erreicht.</p>
<p><em><strong>Welche Erfahrungen haben Sie mit der Nachhaltigkeit ihrer Projekte gemacht? Tragen zum Beispiel die Kinder die Ideen auch in die Elternhäuser?</strong></em></p>
<p><strong>Sarah Wiener: </strong>Deswegen machen wir diese Kochkurse, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass Kinder weder von Lebensmitteln, noch vom Kochen, noch von der Ernährung irgendeine Idee haben. Woher sollten sie auch? Wir wollen ihnen dieses Wissen und Können en passant, also spielerisch vermitteln – ohne erhobenen Zeigefinger ohne „du musst“, „du sollst“, „das ist gesund“ und „das ist nicht gesund“. Wir wollen einfach mit ihnen kochen, den Tisch decken und gemeinsam essen. Kinder aus den Grundschulkursen erzählen oft „Ich habe das jetzt dreimal zu Hause nachgekocht für meine Familie“. Das ist doch wunderbar! Wir möchten einfach ein Samenkorn in die Kinder versenken, von dem sie vielleicht ein Leben lang profitieren können. Wir überlegen jetzt gerade, die Eltern der Kindergartenkinder miteinzubeziehen.</p>
<p><em><strong>Sollten Kochen und Ernährungskunde zum Standardangebot von Schulen werden?</strong></em></p>
<p><strong>Sarah Wiener: </strong>Auf jeden Fall! Es ist eine entscheidende Kompetenz. Nur wer selbst kochen kann, kann auch Qualität beurteilen und ist schließlich auch unabhängiger von der Lebensmittelindustrie. Wir werden ja heute manipuliert in unseren Essgewohnheiten und monopolisiert in unserem Geschmack. Ich bin sehr für Diversität, für Vielfältigkeit. Denn wie kann jemand, der nicht einmal seinen Geschmack und seinen eigenen Körper beurteilen kann, zum Beispiel hochkomplexe politische Zusammenhänge wirklich beurteilen? Ganz einfach gesagt: Wie kann man ein kritischer Mitbürger werden, wenn man so simple Dinge wie einen Erdbeerjoghurt gar nicht beurteilen kann?</p>
<p><em><strong>Angenommen, eine gute Fee würde Ihnen einenWunsch gewähren, mit dem Sie das Bildungswesen in Deutschland beeinflussen könnten. Wie sähe dieser Wunsch aus?</strong></em></p>
<p><strong>Sarah Wiener: </strong>Dann würde ich mir Ganztagsschulen mit hervorragenden Kantinen wünschen, wo Kinder außerdem die Gelegenheit haben, selbst zu kochen.</p>
<p><em><strong>Herr Maffay, Sie gehören zu Deutschlands erfolgreichsten Musikern und feiern in diesem Jahr Ihr 40. Bühnenjubiläum. Sie sind aber auch Gründer der Peter Maffay Stiftung. Für dieses Engagementwerden Sie auf der didacta in Köln ausgezeichnet. Was sind die Ziele und Schwerpunkte Ihrer Stiftung?</strong></em></p>
<p><strong><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/Maffay_Seite-11_12.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-147" style="border: 1px solid black; margin: 3px;" title="Maffay_Seite 11_12" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/Maffay_Seite-11_12-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Peter Maffay: </strong>Die Stiftung kümmert sich primär um benachteiligte Kinder und Jugendliche. Ihnen ermöglichen wir therapeutische Aufenthalte auf unserer Finca in Mallorca, im Sternstundenhaus in Hohenpeißenberg und demnächst auch im rumänischen Radeln.</p>
<p><em><strong>Was war ausschlaggebend für Ihr Engagement, gab es ein bestimmtes Ereignis oder persönliche Erfahrungen?</strong></em></p>
<p><strong>Peter Maffay: </strong>Die eigene Popularität für Menschen zu nutzen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ist sicherlich einer der Beweggründe dafür.</p>
<p><em><strong>Ihre Stiftung entwickelt immer wieder neue Projekte, zum Beispiel „Schüler bauen Brücken“ gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Integrationsministerium. Wie ist diese Idee entstanden?</strong></em></p>
<p><strong>Peter Maffay: </strong>Mit unseren Partnern in Nordrhein-Westfalen wurde die Zusammenarbeit in Bezug auf den Jugendaustausch „Israel-Palästina-Deutschland“ ausgebaut. Dass bei diesem Projekt auch die Musik eine wesentliche Rolle spielen kann, konnten wir bei einem der Projekte verwirklichen.</p>
<p><em><strong>Gibt es bereits weitere Projektideen in Ihrer Schublade?</strong></em></p>
<p><strong>Peter Maffay:</strong> Eine Fortsetzung ist vorgesehen. Der trilaterale Austausch wird auch künftig eine Rolle in unserer Stiftungsarbeit spielen.</p>
<p><em><strong>Angenommen, eine gute Fee würde Ihnen einen Wunsch gewähren, mit dem Sie das Bildungswesen in Deutschland beeinflussen könnten. Wie sähe dieser Wunsch aus?</strong></em><strong> </strong></p>
<p><strong>Peter Maffay:</strong>Bildung für ALLE ist sicherlich heute schon möglich. Die Angebote müssen nur weiter ausgebaut und auch angenommen werden. Sozial Schwachen muss hier auf jeden Fall Unterstützung gewährt werden.<br />
<strong>DAZU AUF DER DIDACTA</strong></p>
<p><strong>Sonderschau „Schulverpflegung – Ein gesunder Geist braucht gesunde Nahrung“ </strong>Halle 6, Stand E78<strong> </strong></p>
<p><strong>Sich bewegen, um etwas zu bewegen: </strong>Soziales Engagement, Bewegung und Ernährung im Dreiklang Podiumsdiskussion mit: PD Dr. Swantje Scharenberg, FoSS / KIT; Dr. Andrea Lambeck, Plattform Ernährung und Bewegung e.V.; Prof. Dr. Günter Eissing (TU Dortmund). Forum didacta aktuell, 16.3.2010, 12:00 Uhr</p>
<p><strong>Unterrichtsdemonstration </strong>„aid-Ernährungsführerschein“.Unter Anleitung einer Expertin des aid infodienst e.V. führen Lehrkräfte und Schüler einer 3. Grundschulklasse die erste Einheit des aid-Ernährungsführerscheins durch. Halle 6 Stand E082, 16.3.bis 19.3.2010 jeweils um 10:00 Uhr.</p>
<p><strong>Bildung lebt vor allem vom privaten Engagement. </strong>Deshalb ehren die beiden ideellen Träger der didacta, der Didacta  Verband und der VdS Bildungsmedien, alljährlich Prominente  des öffentlichen Lebens, die sich beispielhaft für wichtige Bildungsthemen engagieren. Die „didacta-Bildungsbotschafter 2010“ sind  Sarah Wiener und  Peter Maffay. Die Ehrung ist  öffentlich und erfolgt durch Wilmar Diepgrond, Vorsitzender  des VdS Bildungsmedien, und Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes. (Aus terminlichen Gründen wird Peter Maffay leider nicht an der Ehrung teilnehmen.) forum bildung, 17.3.2010, 11:00 Uhr</p>
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		<title>Interview</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/03/interview-4/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderthemen]]></category>
		<category><![CDATA[Chemieunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Hans-Joachim Prinz]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Physikunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerexperimente]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in Zukunft stinkt, kracht und raucht es im naturwissenschaftlichen Unterricht
Interview mit dem didacta-Vorstandsmitglied Dr. Hans-Joachim Prinz

Wer kennt nicht den Chemiesaal aus der „Feuerzangenbowle“, in dem eine Unterrichtsstunde für Professor Crey zum Desaster gerät, weil der Versuch mit der alkoholischen Gärung offenbar katastrophale Auswirkungen auf die Schüler hat. So oder ähnlich sahen naturwissenschaftliche Unterrichtsräume lange aus. Sind sie inzwischen abgelöst von hochmodernen Lernlabors? Oder werden gar die zukünftigen Chemie- und Physikräume nur noch mit digitaler Technik ausgestattet sein und Versuche nur noch simuliert? Das wollten wir vom Dr. Hans-Joachim Prinz Leiter der Entwicklung bei LD DIDACTIC und Vorstandsmitglied im didacta Verband wissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Auch in Zukunft stinkt, kracht und raucht es im naturwissenschaftlichen Unterricht</strong></h2>
<h3>Interview mit dem didacta-Vorstandsmitglied Dr. Hans-Joachim Prinz</h3>
<p>Wer kennt nicht den Chemiesaal aus der „Feuerzangenbowle“, in dem eine Unterrichtsstunde für Professor Crey zum Desaster gerät, weil der Versuch mit der alkoholischen Gärung offenbar katastrophale Auswirkungen auf die Schüler hat. So oder ähnlich sahen naturwissenschaftliche Unterrichtsräume lange aus. Sind sie inzwischen abgelöst von hochmodernen Lernlabors? Oder werden gar die zukünftigen Chemie- und Physikräume nur noch mit digitaler Technik ausgestattet sein und Versuche nur noch simuliert? Das wollten wir vom Dr. Hans-Joachim Prinz Leiter der Entwicklung bei LD DIDACTIC und Vorstandsmitglied im didacta Verband wissen.<span id="more-142"></span></p>
<p><em><strong>Herr Dr. Prinz, beinahe jedes naturwissenschaftliche Experiment lässt sich unterdessen auch als Simulation am Rechner durchführen. Wird also der zukünftige Physik- oder Chemieraum ganz aufs Krachen, Rauchen und Stinken verzichten können oder werden weiterhin echte Experimente durchgeführt?</strong></em></p>
<p><strong>Dr. Hans-Joachim Prinz: </strong>Ich glaube, dass an beidem etwas dran ist. Es gibt sicherlich Themen, bei denen die Digitalisierung hilft, bestimmte Sachverhalte plastischer darzustellen und wo sie als Ergänzung dient zu dem, was die primäre Erfahrung ist. Aber die primäre Erfahrung wird das bleiben, was wir kennen: nämlich wenn es stinkt, kracht und raucht. Das beobachten wir doch auch bei uns oder unseren eigenen Kindern: Diese eigene Erfahrung ist das, was auch in den Köpfen hängen bleibt. Es kommt schließlich nicht von ungefähr, dass gerade in den Naturwissenschaften in den letzten Jahren verstärkte Bemühungen gemacht werden, Kinder an Experimente heranzuführen, denken Sie nur an die Schülerlabors oder Physics on Stage und ähnliches.</p>
<p><em><strong>Das bedeutet aber doch auch eine Abkehr vom traditionellen Unterrichtsraum, bei dem der Lehrer vorne – mitunter von Schülern unterstützt – experimentierte und die Klasse schaute mehr oder minder interessiert zu?</strong></em></p>
<p><strong>Dr. Hans-Joachim Prinz: </strong>Wenn Schüler selbst experimentieren dürfen, Schüler selbst Erfahrungen sammeln können, dann ist das Begreifen im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel unmittelbarer und damit auch sehr viel nachhaltiger, als wenn der Stoff durch einen Frontalunterricht vermittelt wird. Es ist auch inzwischen ein wenig mit der Mär aufgeräumt worden, dass das Experimentierenin Schülerversuchen von vornherein sehr viel aufwendiger und teuer sein muss.</p>
<p><strong><em>Also wird es zukünftig im naturwissenschaftlichen Unterrichtsraum gar keinen zentralen Lehrerarbeitsplatz mehr geben?</em></strong></p>
<p><strong>Dr. Hans-Joachim Prinz: </strong>Doch, es wird eine Kombination sein. Unterrichtsräume müssen beide Komponenten haben. Es gibt Experimente, die man aus Sicherheitsgründen oder auch Kostengründen nicht in die Schülerhand geben sollte, aber es gibt immer mehr Experimente, die Schüler selbst durchführen können. Außerdem lässt sich gerade bei dieser Art von Experimenten die Digitalisierung komfortabel miteinbeziehen. So kann beispielsweise die Aufgabenstellung über den Rechner vorgegeben werden und der Rechner wird dann im nächsten Schritt zur Protokollierung genutzt. Dabei wird auch eine zweite Kompetenz des Schülers gefördert, nämlich der Umgang mit diesen neuen Möglichkeiten und Werkzeugen.</p>
<p><em><strong>Gibt es denn bereits Beispiele für solche modernen Unterrichtsräume?</strong></em><strong></strong></p>
<p><strong>Dr. Hans-Joachim Prinz:</strong>Ja, zum Beispiel in Niedersachsen will man im Fach Physik bis in das Abitur hinein verstärkt mit Schülerexperimenten arbeiten. Hier gibt es bereits Schulen, die auch entsprechend ausgestattet sind. Land und Kommunen arbeiten gemeinsam an diesem Ziel und zusammen mit Firmen werden neue Geräte und Konzepte entwickelt. Man kann nur hoffen, dass dies auch in anderen Bundesländern Schule macht.</p>
<p><em><strong>Eigentlich müsste es doch ganz gut aussehen mit der Ausstattung der naturwissenschaftlichen Räume. Schließlich ist das Konjunkturprogramm II ja auch den Schulen zugutegekommen. Und außerdem will man in Deutschland doch die sogenannten MINT-Fächer, also auch die Naturwissenschaften, vordringlich fördern.</strong></em></p>
<p><strong>Dr. Hans-Joachim Prinz: </strong>Dieser Sektor ist bisher nur bedingt angesprochen worden. Es sind deutlich bauliche Maßnahmen vorgenommen worden, die sicherlich berechtigt und notwendig waren. Auch ist einiges in den Bereich der Möbelausstattung gewandert. Aber insgesamt war die Erwartungshaltung sehr viel größer. Das heißt nicht, dass nichts angekommen ist, aber doch bedauerlich wenig, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Naturwissenschaften im Vergleich zu anderen Fächern einen höheren Investitionsaufwand haben. Vielfach sind naturwissenschaftliche Unterrichtsräume in einem relativ erschreckenden Zustand. Die Einrichtungen – vom Mobiliar über die technischen Einrichtungen bis hin zu Lehrmitteln und Lehrgeräten stammen eher aus den 60er, 70er Jahren des vergangenen Jahrtausends als aus neuerer Zeit.</p>
<h2><strong>Dazu auf der didacta</strong></h2>
<p><strong>Besucher der didacta können sich in den Ausstellungshallen ausführlich über moderne Ausstattungen für die verschiedenen Unterrichtsräume informieren und direkt vor Ort beraten lassen.</strong><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Das Haus der kleinen Forscher</strong>, Forum „didacta aktuell: Wirtschaft – Bildung – Verantwortung“, Halle 9, Stand A20/B21, 17.3.2010, 11:00 Uhr<br />
<strong>Sonderschau Phänomene zum Anfassen </strong><strong></strong>– phaeno auf der didacta 2010 in Köln, Halle 6, Stand B74, 16. bis 20.3.20110, 9:00 – 18.00 Uhr</p>
<p><strong>Aktionsprogramm naturwissenschaftliche Experimente für Groß und Klein</strong>, Forum Ausbildung, Halle 10.1.2010, Best of phaeno Science Show, 11:00 – 12:00 Uhr,<br />
<strong>Kopfball on Tour</strong> – Die WDR-Experimente-Show, 12:00 – 14:00 Uhr</p>
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		<item>
		<title>Sonderthema</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/sonderthema/</link>
		<comments>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/sonderthema/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 08:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderthemen]]></category>
		<category><![CDATA[Computer in Schulen]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerweiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Qualifizierung stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderschau]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderschau „Kompetenz fördern]]></category>

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		<description><![CDATA[„51.000 Unterrichtsstunden pro Woche werden in die IT-Pflege gesteckt“
Warum digitale Medien in den Schulen noch immer mit Problemen behaftet sind
Im Herbst 2001 verkündete die damalige Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn, dass nun alle Schulen in Deutschland einen Internet-Zugang hätten. Knapp neun Jahre später, im Januar 2010, belegte eine Umfrage der Initiative D21 - durchgeführt von TNS Infratest -, dass digitale Medien und Unterricht an deutschen Schulen immer noch getrennte Welten darstellen. Besonders kritisch wurde das von den Eltern bewertet: Nur vier Prozent beurteilen den Einsatz von Computern in Schulen als ausgezeichnet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„51.000 Unterrichtsstunden pro Woche werden in die IT-Pflege gesteckt“</strong></h2>
<h3>Warum digitale Medien in den Schulen noch immer mit Problemen behaftet sind</h3>
<p>Im Herbst 2001 verkündete die damalige Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn, dass nun alle Schulen in Deutschland einen Internet-Zugang hätten. Knapp neun Jahre später, im Januar 2010, belegte eine Umfrage der Initiative D21 &#8211; durchgeführt von TNS Infratest -, dass digitale Medien und Unterricht an deutschen Schulen immer noch getrennte Welten darstellen. Besonders kritisch wurde das von den Eltern bewertet: Nur vier Prozent beurteilen den Einsatz von Computern in Schulen als ausgezeichnet. <span id="more-103"></span></p>
<p>Was also ist mit all den Computern und Netzwerken in den Schulen passiert? Stehen sie ungenutzt in Schränken und Kellern, wurden Millionen von Euros falsch investiert? „Unsere seit 1986 gemachten Erfahrungen zeigen, dass nach einer Neuinvestition der anfängliche Enthusiasmus sehr schnell der Ernüchterung weicht“, berichtet Josef Seitner, Geschäftsführer der MTS Reinhardt GmbH. „Die Motivation bei den Lehrkräften sinkt sehr schnell, wenn das erforderliche Managementsystem nicht da ist oder nur halbherzig berücksichtigt wurde. Die Folge sind leider nur all zu oft Investitionsruinen. Das gilt übrigens auch für öffentlich geförderte „Pilotprojekte“, die nach Auslaufen der Fördermittel wieder in der Versenkung verschwinden. Beispiele gibt es genug.“</p>
<p>Mit anderen Worten: Zwar wurden Computer, Laptops und Server angeschafft, was aber fehlte, war die Infrastruktur, zum Beispiel für die weitere Systempflege. „Lehrerweiterbildung für PC-Nutzung ist stark betriebssystem- und netzwerklastig. In den Betrieben sieht das ganz anders aus. Welcher Mitarbeiter muss zum Beispiel bei Hewlett Packard wissen, wie man das Netzwerk „tuned“, oder Windows7 Upgrades selber am Arbeitsplatz ausführt?“ kritisiert auch Dietmar Frick, Sales Manager des Public Sectors von HP Deutschland. In der Schule hat diese Aufgabenverteilung oft dramatische Auswirkungen: Ist der IT-Fachmann, zum Beispiel Chemie-Lehrer, krank, dann fällt in dieser Woche der Computerbetrieb aus, weil irgendwo ein Server nicht funktioniert. Die &#8220;Patchwork&#8221;-Umgebung durch gespendete Altgeräte aus der Industrie, Open Source Software, von IT-Lehrer für IT-Lehrer entwickelt, tut ihr Übriges.</p>
<p><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-12-IT.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-123" title="Seite 12 IT" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-12-IT-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>„Schulträger sind technikverliebt und schreiben Hardware aus, ohne die bestehende Infrastruktur der Schule und die folgenden Wartungskosten einer Billigbeschaffung zu berücksichtigen“, berichtet Josef Seitner. „Das fördert wartungsaufwendige und heterogene IT-Landschaften. Unsere internen Berechnungen gehen bei rund 31.000 Schulen in Deutschland von mindestens 51.000 Unterrichtsstunden pro Woche aus, die von Lehrkräften für die Systemadministration aufgewendet werden. Bei den Lehrkräften handelt es sich zu 90 Prozent um Mathematik- und Physiklehrer.“ Und gerade die werden dringend zum Unterrichten gebraucht.</p>
<p>Gefördert wird diese Situation durch die unterschiedlichen Verantwortlichkeiten. Während die Länder für Lehrergehälter zuständig sind, zeichnen die Kommunen für die Ausstattung verantwortlich. Zugespitzt: Was kümmert es die Kommune, wenn Lehrerstunden investiert werden, damit die Technik funktioniert? Und die kommt oft genug zum Erliegen &#8211; nicht nur weil der IT-Lehrer der Schule krank oder auf Klassenfahrt ist. So &#8220;fördern&#8221; fehlende Sicherheitskonzepte die Kreativität der Schüler, es werden Trojaner und Viren eingeschleust oder die Rechner werden anderweitig manipuliert.</p>
<p>Einige Kommunen und Kreis haben unterdessen die Problematik erkannt und sich auf den Weg zu einem einheitlichen IT-Konzept gemacht. So werden in einem mehrjährigen Projekt im Kreis Offenbach alle 90 Schulen &#8211; von der Grundschule bis zur Gesamtschule &#8211; standardisiert ausgestattet. Bisher verfügen 70 Schulen über den definierten Standard und entlasten so die Lehrkräfte. Nach der Erstinstallation übernimmt ein ausgebildeter Dienstleister, der die installierten Komponenten sowie das Managementsystem kennt, die Hotline und den Vor-Ort-Support. Die pädagogische Komponente findet ihren Niederschlag in dem an einer Schule eigens eingerichteten IT Kompetenzzentrum, wo sowohl Weiterbildungen stattfinden als auch Systemerweiterungen getestet werden, bevor diese in den Schulen eingeführt werden. Ähnlich verfahren auch der Landkreis Fürstenfeldbruck sowie die Städte Lüdenscheid und Höxter.</p>
<p>Gerade wurden im Rahmen des Konjunkturprogramms II nicht wenige Schulen mit interaktiven Whiteboards beglückt. Bevor wiederum viele Lehrerstunden, die dringend zum Unterrichten gebraucht werden, für Installation und Pflege dieser Technik investiert werden, sollten die Verantwortlichen in Kommunen und Ländern über die Effektivität einheitlicher IT-Konzepte nachdenken. Ein Besuch bei funktionierenden Projekten wie in Offenbach oder Lüdenscheid könnte dazu hilfreiche Impulse liefern.</p>
<h3>Dazu auf der didacta</h3>
<p>Sowohl für den schulischen Bereich als auch für den Bereich Aus- und Weiterbildung stellen viele Unternehmen auf der Messe IT-Ausstattungen und -Konzepte vor.</p>
<p><strong>Sonderschau „Kompetenz fördern, Qualifizierung stärken, Orientierung vermitteln</strong>: <strong>Medienbildung 2.0“</strong><strong>.</strong> Während der gesamten Messe von 9 – 18 Uhr, Halle 10.1 Stand E88</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sonderthema</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/01/die-jugendlichen-werden-das-handy-ganz-selbstverstaendlich-zum-lernen-nutzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderthemen]]></category>
		<category><![CDATA[FernUniversität]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen auf dem Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Maciej Kuszpa]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Learning]]></category>
		<category><![CDATA[mobile Lernbegleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiltelefon]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Jugendlichen werden das Handy ganz selbstverständlich zum Lernen nutzen“
<p>Interview mit Maciej Kuszpa von der FernUniversität in Hagen</p>
<p style="text-align: left;">Längst hat die Handyausstattung in deutschen Haushalten die 80-Prozent-Marke überschritten und <br />[<a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/01/die-jugendlichen-werden-das-handy-ganz-selbstverstaendlich-zum-lernen-nutzen/">mehr lesen&#8230;</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Die Jugendlichen werden das Handy ganz selbstverständlich zum Lernen nutzen“</strong></h2>
<p><strong>Interview mit Maciej Kuszpa von der FernUniversität in Hagen</strong></p>
<p style="text-align: left;">Längst hat die Handyausstattung in deutschen Haushalten die 80-Prozent-Marke überschritten und bei den Jugendlichen zählt das Handy sogar seit einigen Jahren schon zur Grundausstattung. 95 Prozent der Jugendlichen haben ein eigenes Mobiltelefon, bereits die 12- und 13-Jährigen haben zu 88 Prozent ein Handy, bei den volljährigen Jugendlichen herrscht mit 99 Prozent Vollversorgung. Das hat die aktuelle JIM-Studie ermittelt. Die Geräte sind außerdem multifunktional, sind sie doch mindestens Telefon, Fotoapparat, Terminplaner, Spielkonsole und mobile Surfstation in einem. Jetzt hat das Handy begonnen, eine weitere Rolle zu übernehmen:  die eines ständigen Lernbegleiters.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-20"></span></p>
<p style="text-align: left;">Wie das Lernen auf dem Handy funktioniert, für wen es geeignet ist und wie es sich zukünftig entwickelt wird, das wollten wir von Maciej Kuszpa wissen, der in der Forschungsgruppe Mobile Learning an der FernUniversität in Hagen arbeitet.</p>
<p><em>Herr Kuszpa, zuvor eine Begriffsbestimmung: Was ist eigentlich mobiles Lernen?</em></p>
<p><strong>Maciej Kuszpa: </strong>Es gibt viele Definitionen, aber nach meinem Verständnis ist es das Lernen auf dem Handy, auch auf dem Nintendo DS oder dem iPod, also auf Geräten, die man in die Hosentasche stecken kann. Dabei steht aber das Handy im Fokus.</p>
<p><em>Ist denn das mobile Lernen in Deutschland überhaupt schon ein Thema?</em></p>
<p><strong>Maciej Kuszpa: </strong>Ja, man kann auf dem Markt schon etliche Produkte von den Verlagen finden, zum Beispiel zum Fremdsprachenlernen – kleine Programme, die man sich aufs Handy herunterladen kann, um zwischendurch lernen zu können. Es gibt aber auch einzelne Anbieter, die für bestimmte Fachthemen oder Zielgruppen Angebote offerieren, zum Beispiel speziell für die Abiturprüfung oder für die Führerscheinprüfung. Das gibt’s schon länger. Das ist es doch die ideale Zielgruppe: Die Siebzehn-/Achtzehnjährigen sind alle mit Handys ausgestattet und haben gleichzeitig eine große Motivation, den theoretischen Teil der Führerscheinprüfung zu bestehen. Außerdem ist die Führerscheinprüfung standardisiert. Es geht also vorwiegend um Fragen, die man mehr oder weniger auswendig lernen muss und das kann man wunderbar mit diesem Gerät machen. Als meine kleine Schwester vor zweieinhalb Jahren ihren Führerschein gemacht hat, haben unsere Eltern – genau wie bei mir damals – ein Vorbereitungsbuch und die passenden Fragebögen gekauft. Aber sie hat einfach nur eine kleine Anwendung heruntergeladen und hat dann im Bus oder in der Pause die Aufgaben auf dem Handy gelöst. So hat sie den theoretischen Teil gelernt und die Prüfung bestanden, obwohl alle im Vorfeld erst mal skeptisch waren.</p>
<p><em>Also geht es beim mobilen Lernen in erster Linie um standardisierte Lernangebote?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Maciej Kuszpa: </strong>Man findet vorwiegend solche standardisierten Angebote. Es liegt auch nahe, dass man auf dem Handy keine komplexen Sachen neu lernen kann – allein aufgrund der begrenzten Möglichkeiten von Display und Kapazität. Wir sehen das zum Beispiel im Hochschulbereich als Ergänzung und nicht als Ersatz. Sie werden kein BWL-Studium auf dem Handy absolvieren können, sondern ergänzend kleine Lernsequenzen haben, um den Lernfortschritt überprüfen zu können oder um standardisierte Fragen zur Prüfung wiederholen zu können. Noch sind es Multiple-Choice-Frage oder Lückenaufgaben oder Definitionen, die Sie zuordnen müssen.</p>
<p><em>Sie erwähnten vorhin Fremdsprachenlernen, also ein typisches Weiterbildungsthema. Ist denn das mobile Lernen auch für die berufliche Weiterbildung interessant? </em></p>
<p><strong>Maciej Kuszpa: </strong>Ja, es gibt bereits Anwendungen für den beruflichen Alltag. Zum Beispiel für Außendienstmitarbeiter im Pharmabereich. Wir haben jetzt an der FernUniversität in Hagen ein Forschungsprojekt gestartet, bei dem es darum geht, wie Lkw-Fahrer ihre Wartezeiten sinnvoll für eine berufliche Qualifizierung nutzen können. Die Berufskraftfahrer müssen nämlich immer wieder kleine Prüfungen zur Arbeitssicherheit und zum Arbeitsschutz ablegen. Vorbereiten könnten sie sich dann mit Lernprogrammen auf dem Handy. Wir haben im Vorfeld Befragungen über ihren Arbeitsalltag durchgeführt, und darüber, was sie sich zutrauen und wie es mit ihrer Medienkompetenz bestellt ist. Im nächsten Schritt wollen wir die entsprechenden Inhalte für die mobilen Geräte aufbereiten, die dann in einer kleinen Gruppe ausgewählter Berufskraftfahrer zum Einsatz kommen. Wenn dann Ergebnisse vorliegen, können wir das Angebot weiter entwickeln, damit es auch für andere Speditionen infrage kommt.</p>
<p><em>Wird auch in den Schulen das mobile Lernen schon thematisiert?</em></p>
<p><strong>Maciej Kuszpa: </strong>Da gibt es ein Problem: Viele Schulen haben mittlerweile ein Handyverbot, das ist eine echte Hürde für das mobile Lernen. Wir haben aber ein Projekt mit einer Berufsschule gestartet. Dabei geht es um die Elektronikerausbildung und um die Frage, wie weit wir den Schülern helfen können, sich auf größere Prüfungen vorzubereiten. Das Handy wird allerdings nicht im Unterricht selbst genutzt, sondern es wird in den Betrieben eingesetzt, wo die Auszubildenden zum Beispiel bestimmte Arbeitsprozesse dokumentieren müssen.</p>
<p><em>Trotz gegenwärtigem Handyverbot an Schulen, glauben Sie, dass das mobile Lernen im Schülerleben in Zukunft eine größere Rolle spielen wird?</em></p>
<p><strong>Maciej Kuszpa: </strong>Ja, das glaube ich. Wir arbeiten heute ganz selbstverständlich mit dem PC, sowohl beruflich als auch privat, und die Jugendlichen sind ein Stück weiter, sie haben das Handy für sich vereinnahmt. Es ist ein ganz normales Medium für sie und ich kann mir gut vorstellen, dass sie es auch in der Schule und im Beruf ganz selbstverständlich einsetzen werden. Sie haben keine Distanz gegenüber der Technologie, weil sie damit aufgewachsen sind.</p>
<h4><strong>Dazu auf der didacta</strong></h4>
<p>Informationen zum Tema „Mobiles Lernen“ finden sich in allen Hallen. Insbesondere die Schulbuchverlage informieren über neue Konzepte für die verschiedenen Medien.</p>
<p><strong>Vergoogelt  und zugetwittert – Lernen mit neuen Medien</strong></p>
<p>Teilnehmer:  Prof. Dr. Martin Korte, Hirnforscher, TU  Braunschweig,<br />
Prof. Dr.  Ulrich Herrmann, Erziehungswissenschaftler, Uni Tübingen,<br />
Wolfgang Endres, Lernmethodiker Studienhaus St. Blasien,<br />
forum bildung, Halle 6, Stand E41, 16.3.2010, 14:00  Uhr<a href="http://www.didacta-koeln.de/diemesse/schule_hochschule.php#bildung" target="_blank"><br />
Weitere Informationen</a></p>
<p><strong>Web 2.0 für  den Deutschunterricht in der Sekundarstufe<br />
</strong>Dr. Stefanie  Schäfers, Paderborn, Forum Unterrichtspraxis,<br />
Halle 9,  Stand E31, 16.03.2010, 11:00 Uhr<a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/veranstaltungen/forum-unterrichtspraxis/programmheft-forum-unterrichtspraxis-2010.pdf" target="_blank"><br />
Weitere Informationen</a></p>
<p><strong>5. Fachtagung &#8220;Professional E-Learning&#8221;,</strong> Congress-Centrum Ost,  16. bis 18 03. 2010 <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_Fachtagung-Professional-E-Learning.php" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><strong>HOCHSCHULTAG 2010:</strong> Sich verändernde Lernorte in Schule und Hochschule, 17. 03. 2010, 10 bis 16 Uhr,<br />
<a href="http://www.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/Programm_Hochschultag_AKTUELL.pdf" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><strong>Digitales Lernen in der Ganztagsschule</strong> – Wie interaktive und digitale Medien die Lernmotivation fördern, Konferenzraum F/ CC Nord, 18.03.2010, 16 Uhr</p>
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