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	<title>didacta Themendienste &#187; Ausbildung/Qualifikation</title>
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	<description>Alle Neuigkeiten rund um die Bildungsmesse didacta</description>
	<lastBuildDate>Sat, 20 Mar 2010 15:15:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ausbildung/Qualifikation</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 11:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung/Qualifikation]]></category>

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		<description><![CDATA[„Kaum ein Ausbildungsberuf kann noch auf IT-Kenntnisse verzichten“
<p>IT-Medienbildung ist zur vierten Kulturtechnik für alle geworden</p>
<p>Jugendliche von heute, so sollte man meinen, können souverän mit PC und Internet umgehen, schließlich sind <br />[<a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/03/ausbildungqualifikation/">mehr lesen&#8230;</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Kaum ein Ausbildungsberuf kann noch auf IT-Kenntnisse verzichten“</strong></h2>
<p>IT-Medienbildung ist zur vierten Kulturtechnik für alle geworden</p>
<p>Jugendliche von heute, so sollte man meinen, können souverän mit PC und Internet umgehen, schließlich sind sie mit diesen Medien groß geworden. Sie sind also medienkompetent. Doch dieser Eindruck täuscht, erklärt Michael Härtel vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Denn dieser souveräne Umgang beschränkt sich aufs Computerspielen und auf die Nutzung von Youtube und Co. Bei einer einfache Excel- oder Word-Aufgabe aber scheitern schon viele Jugendliche.<span id="more-157"></span></p>
<div id="attachment_146" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/barroso_Seite-8.jpg"><img class="size-medium wp-image-146" style="border: 1px solid black; margin: 3px;" title="barroso_Seite 8" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/barroso_Seite-8-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso wurde als 9-millionster Teilnehmer der ECDL/ICDL Initiative registriert.</p></div>
<p>Dabei ist der kompetente Umgang mit digitalen Medien heute ein ganz wichtiges Kriterium  für die Ausbildungsfähigkeit. „Wenn typische Haupt- oder Realschulabsolventen bei einem Bewerbungsgespräch in einem mittelständigen Betrieb, etwa einem Autohaus, die Aufgabe bekommen, einen Serienbrief an die Kunden zu schreiben, dann verursacht das in der Regel große Probleme. Von 20 Jugendlichen einer Abgangsklasse können dies die wenigsten“, weiß Härtel. Gleichwohl will er dieses Problem nicht auf die Jugendlichen abwälzen, schließlich kommt IT-Bildung weder in den Lehrplänen der Schulen vor noch werden Lehramtsstudierende entsprechend qualifiziert. Abhilfe könnte zum Beispiel der Europäischen Computerführerschein (ECDL) schaffen, immerhin haben Schüler in Deutschland mittlerweile fast 500.000 ECDL-Zertifikatstest abgelegt, erklärt der Geschäftsführer der DLGI (Dienstleistungsgesellschaft für Informatik mbH), Thomas Michel. Die DLGI vertritt denEuropäischen Computerführerschein (ECDL) in Deutschland.</p>
<p>„Inzwischen haben 10 Bundesländer mit uns Rahmenvereinbarungen geschlossen, um den Zugang zum ECDL-System für Schulen zu erleichtern“, berichtet Michel. „Und wir verzeichnen stetigen Zustrom von Schulen, die ECDL-Prüfungszentrum werden wollen, weil sie die Notwendigkeit klar erkennen, hier selbst aktiv zu werden.“ Schließlich, so bestätigt auch er, „gibt es heute kaum noch einen Lehrberuf, der auf IT-Grundkenntnisse verzichten kann, und weil zudem der Lebensalltag mit E-Commerce, sozialen Netzwerken und vielen anderen Angeboten Medienkompetenz und Kenntnisse über Datenschutz und Datensicherheit erfordert, wird der ECDL in Zukunft mindestens so bedeutsam sein, wie es heute der Führerschein im Straßenverkehr ist.“ Ein neues Zertifikat, sozusagen ein „Spezialführerschein“ wird am 16. März auf der didacta in Köln vorgestellt: der „IT-TECH“, den die DLGI mit Unterstützung von Cisco entwickelt hat. „Er bescheinigt die Kenntnisse und praxisbezogenen Fertigkeiten, die PC-Techniker<br />
im Nutzerservice, und technisch versierte Anwender im beruflichen Umfeld benötigen. Der IT-TECH öffnet die Türen für eine Vielzahl an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und zur Vorbereitung auf Jobs in der IT-Industrie“, erläutert Carsten Johnson, Academy Manager bei Cisco.</p>
<p>Auf eine erfolgreiche Zertifikatsprüfung können sich Interessenten an einer der Cisco Networking Academies im Kurs IT Essentials vorbereiten. Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat einen Mangel von 250.000 Fachkräften in den MINT-Berufen für das Jahr 2020 berechnet. Eine Kernvoraussetzung für diese Arbeitsbereiche sind exzellente IT-Kenntnisse. Diese sollen nun mit einer gemeinsamen Anstrengung von Schule und Ausbildung, Wirtschaft und Politik und dem „IT-TECH“ vermittelt werden.</p>
<p><strong>Dazu auf der didacta:</strong></p>
<p><strong>Medienbildung, die Basis für beruflichen und wirtschaftlichen Erfolg. </strong>Gemeinsame Veranstaltung des Bundesinstituts für Berufsbildung BIBB und der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI), des Didacta-Verbandes und der MINT-Initiative.  Teilnehmer: MinDirig. Dr. Thomas Greiner, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Mierschke, Public Sector Director Sales, Cisco Systems Deutschland, Thomas Michel, Geschäftsführer DLGI, Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB), Peter Clever, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDA, Prof. Dr. Barbara Schwarze, Kompetenzzentrum Bielefeld, Gül Keskinler, Integrationsbeauftragte des DFB. Moderation: Roland Appel, Vorsitzender Initiative D21-Gütesiegel. Das erste Zertifikat „IT-TECH“ wird an Absolventen der Städtischen Realschule Broich, Mülheim/R. übergeben.Congress-Saal Sektion 2/ CC Ost,16. 3.2010, 14:00 Uhr</p>
<p><strong> Sonderschau  „Kompetenz fördern, Qualifizierung stärken, Orientierung vermitteln: Medienbildung 2.0“</strong> Schulen ans Netz unterstützt den pädagogisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien mit E88</p>
<p><strong> you start IT </strong>– das neue Konzept zur informationstechnischen Grundbildung. „you start IT“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen5 und6 und versteht sich als Hinführung zum Europäischen Computerführerschein (ECDL). Referent: Björn Scholz 17.03. 12 Uhr, Südliches Sitzungszimmer/ CC Ost</p>
<p><strong>ProfilPASS für junge Menschen® und sein Einsatz an Schulen,</strong> Referentin Monika Schweda, 19. 3, um 11 und um 15 Uhr, Halle 9, Stand A21</p>
<p><strong>Gemeinschaftsstand E-Learning.</strong> Die Sonderfläche umfasst 30 Aussteller. Hier findet die gesamte Messezeit über der Austausch zum Thema eLearning statt. Halle 10.1, Stand D10/E11</p>
<p><strong>Sonderschau „mobiles lernen-21“. </strong>Der Verein n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V. präsentiert das bundesweit erfolgreichste Notebookprojekt „mobiles lernen-21“. Darüber hinaus stellt der Verein n-21 die niedersächsische digitale Schultasche, den „n-stick“, vor. Halle 7, Stand F 063</p>
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		<title>Schule/Hochschule</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/schulehochschule/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung/Qualifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionsschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Schüler um einen Platz in der Schule kämpfen - Produktionsschulen können schulmüde Jugendliche vom Lernen begeistern
Seit Beginn der PISA-Erhebung 2000 ist der Anteil der 15-Jährigen, die als sogenannte Risikoschüler bezeichnet werden, konstant bei mehr als 20 Prozent geblieben. Viele dieser Schüler verweigern sich irgendwann der Regelschule und verlassen diese Institution ohne Abschluss. Was dann folgt, sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche und oftmals wenig erfolgreiche Berufsvorbereitungsmaßnahmen. Nach und nach entwickelt sich daneben in Deutschland für diese Jugendlichen aber auch ein neuer Schultyp mit einem ganz speziellen pädagogischen Ansatz: die Produktionsschule.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wenn Schüler um einen Platz in der Schule kämpfen</strong></h2>
<h3>Produktionsschulen können schulmüde Jugendliche vom Lernen begeistern<strong> </strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p>Seit Beginn der PISA-Erhebung 2000 ist der Anteil der 15-Jährigen, die als sogenannte Risikoschüler bezeichnet werden, konstant bei mehr als 20 Prozent geblieben. Viele dieser Schüler verweigern sich irgendwann der Regelschule und verlassen diese Institution ohne Abschluss. Was dann folgt, sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche und oftmals wenig erfolgreiche Berufsvorbereitungsmaßnahmen. Nach und nach entwickelt sich daneben in Deutschland für diese Jugendlichen aber auch ein neuer Schultyp mit einem ganz speziellen pädagogischen Ansatz: die Produktionsschule.<span id="more-101"></span></p>
<p>„Produktionsschule – das ist der Versuch, theoretisches und praktisches Lernen miteinander zu verbinden. An konkreten Aufträgen werden marktfähige Produkte entwickelt und dann auch auf dem Markt angeboten“, beschreibt der Leiter der Produktionsschule Altona, Thomas Johanssen das Konzept. „Wir haben zum Beispiel eine Tischlerei, die an Einzelaufträgen arbeitet. Da gibt es nicht nur praktische Probleme für die Schüler zu lösen, sondern auch theoretische: Preise müssen kalkuliert, die Bestellung der Materialien muss organisiert werden und vieles mehr.“</p>
<p>Johanssen ist Vorsitzender des 2007 gegründeten Bundesverbandes Produktionsschulen (BvPs). Bevor er gemeinsam mit anderen Kollegen die Produktionsschule Altona gründete, hat er 20 Jahre lang an einer Berufsschule in verschiedenen Formen der schulischen Berufsvorbereitung unterrichtet. „Dort habe ich diesen sinnlosen Kampf ‚Schüler gegen Lehrer‘, ‚Lehrer gegen Schüler‘ erlebt. Es war eine reine Warteschleife für die Jugendlichen.“ In Dänemark, wo es rund 100 Produktionsschulen gibt, haben Johanssen und seine Kollegen dann gesehen, wie Schule auch funktionieren kann. „Wir haben aber noch zehn Jahre gebraucht, um das Konzept hier in Hamburg durchzusetzen.“</p>
<p>Der Tag an der Produktionsschule Altona beginnt mit theoretischem Unterricht in Deutsch Englisch und Mathematik. Zwei Stunden täglich werden die Schüler so auf die externe Prüfung zum Hauptschulabschluss vorbereitet. Nach dem Unterricht frühstücken alle gemeinsam. „Jede Produktionsschule hat eine Kantine oder Cafeteria“, erläutert Johanssen. Anschließend arbeiten die Jugendlichen bis zum Nachmittag in der Werkstatt. Lehrer sind eine Minderheit in dieser Schule, in der ganz verschiedenen Professionen arbeiten und unterrichten: Tischler, Web Designer, Grafiker oder Köche.</p>
<p>Eine billige Konkurrenz zu anderen Betrieben ist die Produktionsschule jedoch nicht: „Wir haben uns selbst verpflichtet, keine Dumpingpreise anzubieten. Damit enttäuschen wir Kunden häufig, die irrtümlich der Meinung sind, sie würden uns einen großen Gefallen tun, wenn sie uns einen Auftrag geben und dafür billig ein Regal gebaut bekommen. Wir orientieren uns an marktüblichen Preisen, sonst hätten wir ein Konkurrenzproblem.“</p>
<p>Die Produktionsschule arbeitet eng mit den Schulen der Region zusammen. „Wenn sich dort ein Problem abzeichnet, treten die Schulen mit uns in Kontakt“, erklärt Johanssen. „In einem Beratungsgespräch werden die Interessen der Schüler abgeklopft und dann folgt eine Probewoche. Ein Prinzip ist, dass der Besuch der PS freiwillig ist. Es wird hier niemand zugewiesen sondern am Ende des Beratungsprozesses soll die Entscheidung des Jugendlichen stehen: Ja ich möchte in die Produktionsschule gehen und die Schule sagt: ja, du kannst.“</p>
<p>Die Schüler erleben in dieser neuen Schule oft zum ersten Mal, dass sie nicht nur mit ihren Schwierigkeiten, sondern auch mit ihren Fähigkeiten wahrgenommen werden. „Da tut sich dann etwas ganz Neues auf, was in einer normalen Schule gar nicht zum Tragen kommt“, berichtet Johanssen. „Etwa, dass jemand Spaß daran hat, mit Gästen umzugehen. Da kommt eine enorme Stärkung des Selbstbewusstseins in Gang, und gerade das ist etwas, was oft in den Schulen kaputt gegangen ist.“ Aber nicht nur die Schüler, auch die Lehrer erleben an dieser Schule Erfolge. „Wenn jemand, der sich total dem schulischen Lernen verweigert hat und plötzlich darum kämpft, diese Schule besuchen zu dürfen, denn wir haben ja nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen, dann ist das eine sehr schöne Erfahrung für Pädagogen.“</p>
<p>Im vergangenen Jahr feierte die Produktionsschule Altona ihr zehnjähriges Bestehen. In dieser Zeit haben 540 Jugendliche die Schule besucht. Sechzig Prozent der Schüler konnten dort den Hauptschulabschluss nachholen. Ein Konzept, das die Politiker in Hamburg offensichtlich überzeugt hat: Nach dem Altonaer Vorbild sollen in der laufenden Legislaturperiode weitere Produktionsschulen mit rund 500 Plätzen eingerichtet werden. Vier davon sind bereits seit dem 1. September 2009 in Betrieb.</p>
<p>Rund 40 Produktionsschulen gibt es in Deutschland. So hat unter anderem Mecklenburg-Vorpommern seit 2004 sechs Produktionsschulen aufgebaut – unterstützt vom Europäischen Sozialfonds. „Wenn Produktionsschulen einen festen Platz als „Prototyp“ für Einrichtungen in der Benachteiligtenförderung erhielten, kann damit zur Lichtung des „Förderdschungels“ beigetragen werden und den Jugendlichen gleichzeitig eine vielversprechende Chance auf berufliche und soziale Integration gegeben werden“, heißt es in dem 2008 erschienenen Band „Kompetenzen fördern – Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf“ des Bundesbildungsministeriums. Möglich also, dass auch andere Bundesländer dem Hamburger Beispiel folgen.</p>
<h3>Weitere Informationen: <a href="http://www.bv-produktionsschulen.de/" target="_blank"><br />
</a></h3>
<p><a href="http://www.bv-produktionsschulen.de/" target="_blank">Bundesverband Produktionsschulen</a></p>
<p><a href="http://www.produktionsschule-altona.de/" target="_blank">Produktionsschule Altona</a></p>
<h3>Dazu auf der didacta</h3>
<p><strong>Startklar! Mit Praxis für die Ausbildung</strong>,Partner für Schule NRW, <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_forum-didacta-aktuell.php" target="_blank">Forum „didacta aktuell: Wirtschaft-Bildung-Verantwortung&#8221;</a>, Halle 9, Stand A20/B21, 17.03 2010, 12:15 Uhr</p>
<p><strong>Neue Berufe/Berufsorientierung</strong>, Themenschwerpunkt im <a href="http://www.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/Beilage-Ausbildung-Qualifikation.pdf" target="_blank">Forum Ausbildung/Qualifikation</a>, Halle 10.1, A90, 19.03.2010, 11 – 16 Uhr</p>
<p><strong>Praxis als Wegweiser: Berufsorientierung in Schulen</strong>, Partner für Schule NRW, <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_forum-didacta-aktuell.php" target="_blank">Forum „didacta aktuell: Wirtschaft-Bildung-Verantwortung&#8221;</a>, Halle 9, Stand A20/B21, 19.03.2010, 15 Uhr</p>
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		<title>Ausbildung/Qualifikation</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/01/austauschprogramme/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 10:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung/Qualifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Austauschprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[BMBF]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesministerium für Bildung und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Französisches Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[InWEnt]]></category>
		<category><![CDATA[Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch]]></category>
		<category><![CDATA[Sandra Heidemann]]></category>
		<category><![CDATA[Schüleraustausch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab ins Ausland: Austauschprogramme für Auszubildende
In die USA, nach Großbritannien, Spanien oder Frankreich: Der Schüleraustausch in der Oberstufe und der Auslandsaufenthalt während des Studiums sind schon lange gang und gäbe. Was weniger bekannt ist: Auch Auszubildende können an Austauschprogrammen teilnehmen und für mehrere Wochen vom heimischen Betrieb in ein Unternehmen im Ausland wechseln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Ab ins Ausland: Austauschprogramme für Auszubildende</strong></h2>
<p>In die USA, nach Großbritannien, Spanien oder Frankreich: Der Schüleraustausch in der Oberstufe und der Auslandsaufenthalt während des Studiums sind schon lange gang und gäbe. Was weniger bekannt ist: Auch Auszubildende können an Austauschprogrammen teilnehmen und für mehrere Wochen vom heimischen Betrieb in ein Unternehmen im Ausland wechseln. <span id="more-88"></span></p>
<p>Um die Mobilität in der beruflichen Bildung voranzutreiben, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)  bereits seit vielen Jahren verschiedene Austauschprogramme für Auszubildende, hauptsächlich nach Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Polen, Tschechien und in die Niederlande.</p>
<p>Organisiert werden diese Programme von Austauschorganisationen wie dem Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch, dem Deutsch-Französischen Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung und von InWEnt. Die Bonner gemeinnützige Gesellschaft ist zuständig für den Austausch mit den Niederlanden, mit Großbritannien und Norwegen. Der Austausch mit den Niederlanden hat die längste Geschichte: Er besteht schon seit 1995, die jüngste Kooperation mit Norwegen existiert seit 2003.</p>
<p>„Jährlich werden rund 1000 Auszubildende und ihre Ausbilder mit unseren Programmen gefördert “, erklärt Sandra Heidemann vom Team bilaterale Programme bei InWEnt. Denn in die Programme sind nicht nur die Auszubildenden eingebunden, sondern auch Ausbilder und Lehrer, die den Austausch inhaltlich begleiten. So bekommen auch sie Einblick in die Ausbildungsorganisation und Ausbildungspraxis im Austauschland und zwischen Unternehmen und Berufsbildungseinrichtungen entstehen grenzüberschreitende Partnerschaften.</p>
<p>„Jugendliche die diesen Austausch gemacht haben sind in der Regel sehr stolz“, weiß Heidemann. „Schließlich müssen sie mehrere Wochen im fremden Betrieb bestehen, mit der fremden Sprache, den neuen Kollegen und der Gastfamilie oder den Jugendherbergseltern klarkommen.“ Sie qualifizieren sich nicht nur fachlich und in der fremden Sprache, sondern trainieren Soft Skills wie Teamfähigkeit und Kooperationsfähigkeit.</p>
<p>Und so läuft der Austausch ab: Für drei bis zwölf Wochen fährt eine Gruppe Auszubildender zum Beispiel nach Norwegen, und die norwegischen Auszubildenden kommen parallel oder zeitversetzt nach Deutschland. Im Gastland leben sie entweder in Jugendherbergen, in Trainingszentren der Unternehmen oder auch bei Gastfamilien. Wichtig: Es können nur Jugendliche teilnehmen, die sich in der dualen Berufsausbildung befinden.</p>
<p>Nicht immer sind die Zuschüsse des BMBF kostendeckend. „Aber viele Unternehmen sind bereit, den Austausch zu bezuschussen“, erklärt Sandra Heidemann. Auch die Ausbildenden bringen etwas ein: „Von ihnen werden natürlich Lust und Laune, Einsatz und Engagement verlangt. Aber auch noch ein bisschen mehr. So gibt es zum Beispiel das Modell, dass eine Woche des Austauschs in die Schulferien fällt, eine Woche stellt der Betrieb den Auszubildenden frei und er selbst bringt eine Woche Urlaub ein. „Da geht es nicht konkret ans Portemonnaie, sondern um eine unbare Eigenbeteiligung.“</p>
<p>Ein Lieblingsaustauschland gibt es nicht, so Heidemann. Eher ist es so, dass sich Schwerpunkte in den einzelnen Ländern herauskristallisiert haben. So sind es häufig Auszubildende aus der Logistikbranche, die nach Holland wechseln oder auch – ganz dem Klischee entsprechend &#8211; Floristen und Gärtner. Mit Großbritannien findet der Austausch eher in technischen Berufen statt. Und in Norwegen sind es meist Berufe aus dem Holzsektor und aus dem Hotel- und Restaurantgewerbe.</p>
<p>„Einige Projektträger schicken ihre Köche sehr gern nach Norwegen, denn dort lernen sie alles zum Thema Fisch“, berichtet Heidemann. „In diesem Umfang in Sachen Fisch in Deutschland auszubilden, ist kaum möglich, weil hier der Rohstoff Fisch für die Ausbildung zu teuer ist. Ein Ausbilder hat sogar arrangieren können, dass seine angehenden Köche auf den berühmten ehemaligen Postschiffen entlang der Hurtigroute mitfahren und dort die Schiffsküche kennenlernen.“</p>
<p>Dass so ein Austausch sogar die ganze Lebensplanung beeinflussen kann, hat Heidemann auch schon erlebt: „Ein Zimmermannslehrling, der an dem Austauschprogramm mit Norwegen teilgenommen hatte, wollte nach seiner Abschlussprüfung sein Glück in Norwegen versuchen. Mittlerweile hat er dort Fuß gefasst und ist glücklich. Nie, so sagt er, wäre er ohne diesen Austausch auf die Idee mit Norwegen gekommen.“</p>
<p><strong>Weiterführende Informationen: </strong><a href="http://www.bmbf.de/de/894.php">BMBF: Internationale Austausch- und Kooperationsprogramme</a></p>
<h2><strong>Dazu auf der didacta</strong></h2>
<p><strong>Berufliches Lernen in Europa mit LEONARDO DA VINCI</strong> (Mobilitätsprojekte),  Halle 06.1 Stand A066 B067. 16.03.2010, 13 Uhr</p>
<p>Das <strong>InWEnt-Team</strong> informiert während der gesamten Messe über Austauschprogramme,  Halle 9, Stand A 015</p>
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