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	<title>didacta Themendienste</title>
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	<description>Alle Neuigkeiten rund um die Bildungsmesse didacta</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Mar 2010 14:39:34 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Aktuell</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 14:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Rahmenprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[Programm-Höhepunkte der didacta 2010
Die didacta 2010 in Köln (16. bis 20. März)  unterstreicht mit ihrem breit gefächerten Programm ihre Leitfunktion als "Bildungsgipfel" für Fachwelt und Öffentlichkeit. Mehr als 1 500 Aktionen, Vorträge, Diskussionsrunden, Seminare und Workshops finden an den fünf Tagen statt. Somit bleibt sie die Informations- und Fortbildungsplattform für pädagogische Fachkräfte aller Bildungsbereiche.Wir geben Ihnen einen Überblick über die Höhepunkte des Programms.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Programm-Höhepunkte der didacta  2010</strong></h2>
<p>Die didacta 2010 in Köln (16. bis 20. März)  unterstreicht mit  ihrem  breit gefächerten Programm ihre Leitfunktion als  &#8220;Bildungsgipfel&#8221; für  Fachwelt und Öffentlichkeit. Mehr als 1 500  Aktionen, Vorträge,  Diskussionsrunden, Seminare und Workshops finden an  den fünf Tagen  statt. Somit bleibt sie die Informations- und  Fortbildungsplattform für  pädagogische Fachkräfte aller  Bildungsbereiche.Wir geben Ihnen einen Überblick über die Höhepunkte des  Programms.<span id="more-140"></span></p>
<p><strong>Das etwas andere Forum<br />
didacta aktuell: Wirtschaft &#8211; Bildung &#8211;  Verantwortung </strong></p>
<p>Menschen und Projekte, die sich für Bildung stark machen,  präsentieren ihr Engagement auf dem Forum &#8220;didacta aktuell&#8221; in Halle 9.  Dazu zählen auch Prominente, wie</p>
<ul>
<li>die WDR-Moderatoren <strong>Christoph Biemann</strong> (Sendung mit der Maus)  und <strong>Ralph Caspers</strong> (Wissen macht Ah!) <em>am 16. März, 16:15 Uhr</em></li>
<li>Schauspielerin <strong>ChrisTine Urspruch</strong> (Tatort Münster,  Das Sams) <em>am 17. März, 16:15 Uhr</em></li>
<li>Fernsehkoch <strong>Tim Mälzer</strong> <em>am 18. März, 16:15 Uhr</em></li>
<li>Kabarettist <strong>Vince Ebert</strong> <em>am 19. März, 16:00 Uhr</em></li>
<li>Schauspieler <strong>Bill Mockridge</strong> (Lindenstraße) <em>am  20. März, 15:30 Uhr</em></li>
</ul>
<p>Auf dem Programm steht unter anderem:</p>
<p><strong>Sitzenbleiben und Schulempfehlung: Kostspielig, ineffizient  und bildungsungerecht?<br />
</strong>Sitzenbleiben ist laut einer Studie  der Bertelsmann Stiftung teuer und unwirksam. Knapp eine Milliarde Euro  geben die deutschen Bundesländer insgesamt jährlich für  Klassenwiederholungen aus. Dieses Geld ist offenkundig schlecht  angelegt: Die Untersuchung macht deutlich, dass Sitzenbleiben  pädagogisch wirkungslos ist. Darüber und wie im Sinne eines  leistungsstarken und chancengerechten Bildungssystems in die  individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern investiert werden  kann diskutieren:</p>
<ul>
<li><strong>Hans-Peter Vogeler</strong>, Vorsitzender des  Bundeselternrats</li>
<li><strong>Josef Kraus</strong>, Präsident des Deutschen Lehrerverbands</li>
<li><strong>Prof. EM Dr. Klaus Klemm</strong>, u.a. Autor der Studie der  Bertelsmann Stiftung</li>
</ul>
<p>Moderation: <strong>Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis,</strong> Präsident des Didacta Verbandes</p>
<p><em> 18. März 2010 von 13:15 bis 14:00 Uhr</em></p>
<p><strong><br />
Bündnis für Bildung<br />
</strong>Der Elementarbereich muss  aufgewertet und besser ausgestattet werden. Nur so ist zu erreichen,  dass für jedes Kind ein bedarfsgerechtes Angebot zur Verfügung gestellt  und Eltern unterstützt werden. Träger werden so in den Stand gesetzt,  vielfältige Angebote zu unterbreiten und ausreichend viele und  qualifizierte Fachkräfte einzusetzen. Dafür müssen Bund, Ländern,  Kommunen und Trägern gemeinsam Verantwortung übernehmen. Der Didacta  Verband fordert daher alle Beteiligten auf, in einem &#8220;Bündnis für  Bildung&#8221; ein nationales Bildungsbudget zu erstellen. Damit soll die  Anpassung an veränderte Anforderungen, der Ausbau und die qualitative  Weiterentwicklung sichergestellt werden. Darüber sprechen:</p>
<ul>
<li><strong>Ralf Fleischhauer,</strong> Ministerium für Schule und  Weiterbildung des Landes NRW</li>
<li><strong>Klaus Hebborn</strong>, Deutscher Städtetag</li>
<li><strong>Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis</strong>, Didacta Verband</li>
<li><strong>Dieter Greese</strong>, Forum Förderung von Kindern NRW,  Deutscher Kinderschutzbund &#8211; NRW</li>
<li><strong>Anette Stein</strong>, Bildungsexpertin der Bertelsmann  Stiftung</li>
</ul>
<p><em>16. März, 14 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 9</em></p>
<p><strong><br />
Physik zum Anfassen<br />
</strong>In einer exklusiven  Zusammenstellung zeigen Ausstellungsmitarbeiter des phaeno in Wolfsburg  ausgewählte Elemente aus individuell entwickelten Science Shows.  Verblüffende Physik-Experimente animieren zum Staunen über ungewöhnliche  Phänomene und ergänzen anschaulich den naturwissenschaftlichen  Unterricht an Schulen. Mitmachen ist hier ausdrücklich erwünscht.<br />
<em>18.  März, 10:30 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 9</em></p>
<p><strong>Das Haus der kleinen Forscher<br />
</strong>Seit 2006 ermöglicht die  Initiative &#8220;Haus der kleinen Forscher&#8221; Erzieherinnen, Erziehern und  Kita-Kindern die spielerische Begegnung mit Naturwissenschaften und  Technik. Schon über 10 000 Kitas in ganz Deutschland haben mitgemacht.  Die Besucher des Forums sind eingeladen, faszinierende Phänomene zu  erleben &#8211; bei Experimenten wie Flaschentornado, Gefangenes Wasser oder  Luftballongeist.<br />
<em>17. März, 11 Uhr, Forum didacta aktuell,  Halle 9 </em></p>
<p><strong>Praxis als Wegweiser </strong><strong><br />
</strong>Berufsorientierung in Schulen  fest zu verankern, ist eine wesentliche Aufgabe der Stiftung Partner für  Schule NRW. Mit welchen Angeboten aber begeistert man Jugendliche?  Welche Unterstützung erfahren Lehrerinnen und Lehrer dabei? Und was  bedeutet gezielte Berufsorientierung für den Schulalltag eigentlich?  Antworten auf diese Fragen suchen Vertreter von Schulen und der Stiftung  im Gespräch mit <strong>Günter Winands</strong>, Staatssekretär des  Schulministeriums NRW.<br />
<em>19. März, 15 Uhr, Forum didacta aktuell,  Halle 9</em></p>
<p><strong>Schulen ohne Gewalt!<br />
</strong>Gewaltprävention an Schulen muss  zielgerichtet und ergebnisorientiert sein, um effektiv wirken zu können.  Schulleitung und Lehrkräfte bilden in Zusammenarbeit mit der Polizei  ein Netzwerk, um der schulischen Gewalt entgegenzuwirken. Dabei grenzen  ihre pädagogischen Maßnahmen oft an die rechtlichen Möglichkeiten.  Antworten zu diesbezüglichen Fragen geben Experten, u.a. <strong>Prof. Dr.  Christian Pfeiffer, </strong>Direktor des Kriminologischen  Forschungsinstituts Niedersachsen e.V.<br />
<em>18. März, 15:15 Uhr, Forum  didacta aktuell, Halle 9 </em></p>
<p><strong>Bewegung für zwei gute Zwecke</strong><br />
Der Verein Ernährung und  Bewegung (peb) und die Aktion &#8220;Kinder laufen für Kinder&#8221; haben sich  zusammengeschlossen, um gemeinsam mehr zu bewegen. peb setzt sich u.a.  mit den beiden TV-Lieblingen Peb &amp; Pebber für einen gesunden  Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und mehr Bewegung ein. Die Aktion  &#8220;Kinder laufen für Kinder&#8221; unterstützt das soziale Engagement der Kinder  &#8211; die für jeden gelaufenen Kilometer im Rahmen der Aktion Spenden für  die SOS-Kinderdörfer sammeln.<br />
<em>19. März, 11 Uhr, Forum didacta  aktuell, Halle 9 </em></p>
<p><strong>KultWear®  &#8211; Mode von Schülern für Schüler</strong><br />
Das  gemeinnützige Bildungsunternehmen KultCrossing® hat ein Projekt  entwickelt, bei dem Schulkassen ihre eigenen Vorstellungen von  Schulkleidung einbringen können. Ziel ist die Entwicklung einer  Modekollektion mit Bezug zur eigenen Schule, vom ersten Trendtableau bis  hin zum Entwurf einzelner Kleidungsstücke.<br />
<em>20. März, 11:30 Uhr,  Forum didacta aktuell, Halle 9 </em></p>
<p><strong>1GOAL &#8211; Bildung für alle</strong><br />
Die FIFA und die Globale  Bildungskampagne haben aus Anlass der Fußballweltmeisterschaft die  Kampagne &#8220;1GOAL &#8211; Education for all&#8221; ins Leben gerufen, die u.a. von  Spitzensportlern und Bildungsgewerkschaften unterstützt wird. Ziel ist  die Durchsetzung des Rechts auf Bildung für alle Kinder. Die Realität  ist davon jedoch noch weit entfernt: Nach Angaben der UNESCO haben  derzeit 75 Millionen Kinder keinen Zugang zur Schulbildung. Das ist etwa  die Zahl aller Schulkinder Westeuropas und der USA zusammen. Was muss  also geschehen, damit &#8220;1GOAL &#8211; Bildung für alle&#8221; auch Wirklichkeit wird?  Darüber diskutieren Sportler und Politiker mit Vertretern der Globalen  Bildungskampagne.<br />
<em>19. März, 14 Uhr, Forum didacta aktuell,  Halle 9</em></p>
<p><em><a href="http://www.didacta.de/didacta_2010_forum-didacta-aktuell_912.php" target="_blank">Weitere Informationen zum Programm des Forums didacta  aktuell</a><br />
</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>KiGA-Seminare</strong></h4>
<p>Die KiGA-Seminare sind die zentrale  Weiterbildungsveranstaltung für Erzieherinnen und Erzieher. Neu in  diesem Jahr ist die Aufteilung nach Thementagen. Die Teilnehmer können  sich für ein Tagesthema entscheiden, zu dem Sie dann vertiefende  Workshops und Vorträge belegen können. Das Tagesthema mit ausgewählten  Vorträgen/Workshops kostet 19,00 Euro pro Person.<br />
<em># 16. &#8211; 20.  März, ab 9:30 Uhr, CC Nord</em></p>
<p>Die Themen im Überblick:<br />
. 16. März: <strong>&#8220;Ausbildung und  Qualifikation&#8221;</strong><br />
. 17. März: <strong>&#8220;Gestaltung von  Bildungsprozessen im Elementarbereich&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Sprachförderung  und Medienkompetenz&#8221;</strong><br />
. 18. März: <strong>&#8220;Beobachtung und  Dokumentation&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Bewegung und Kreativität&#8221;</strong></p>
<p>Zusätzlich finden im Rahmen der KiGA-Seminare zwei Aktionstage statt:</p>
<p>19. März: <strong>Traumjob Erzieherin? Wie attraktiv bleibt der  Arbeitsplatz Kita?<br />
</strong>Der quantitative Ausbau der  Kindertagesbetreuung, die Umsetzung der differenzierten  Bildungsansprüche, der drohende Fachkräftemangel  &#8211; die pädagogischen  Fachkräfte sind mit erweiterten und neuen Anforderungen konfrontiert,  und die Ansprüche an ihre Aus- und Weiterbildung verändern sich. Welche  Chancen verbergen sich hinter diesem Veränderungsprozess? Wie kann  Professionalisierung stattfinden und wo stößt die qualitative  Weiterentwicklung im Arbeitsfeld der Kita auf Hindernisse und Grenzen?  Die kirchlichen Trägerverbände KTK-Bundesverband und BETA sowie die  Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) gehen diesen  Fragen nach.</p>
<p>20. März:<strong> Bildung ist Gesetz(t).<br />
</strong>&#8230; unter diesem  Motto gestaltet das LVR &#8211; Landschaftsverband Rheinland<strong> </strong>zum  dritten Mal den sogenannten Entscheiderinnentag für Leiterinnen und  Leiter von Kindertagesstätten.</p>
<p><em>Programminformationen und  Online-Anmeldung unter </em><a href="http://www.kiga-seminare.de/" target="_blank"><em>www.kiga-seminare.de/</em></a><em>.</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Mit den Eltern geht es besser</strong></h4>
<p>Eltern haben besondere Anforderungen an die Bildung ihrer  Kinder und wollen und sollen als gut informierte Partner einbezogen  werden. Auf der Sonderschau &#8220;Bildung von Anfang an &#8211; Mit den Eltern geht  es besser!&#8221; bieten Elterninitiativen, Schulzusammenschlüsse und  Familienverbände umfassende Informationen.<br />
<em>16. &#8211; 20. März, ab 9  Uhr, Stand A30/B31, Halle 7</em></p>
<p>Darüber hinaus wird ein <strong>Elternkongress</strong> aktuelle Elternthemen  ganz praktisch von und mit Eltern aufgreifen.<br />
<em>20. März, 10 &#8211;  13:30 Uhr, CC Nord</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>HOCHSCHULTAG 2010</strong></h4>
<p>Strukturwandel an Hochschulen: Auf der einen Seite stehen die  grenzenlose  Reproduzierbarkeit und Visualisierung von Informationen,  kostenlose Verfügbarkeit von Content, verbesserte technischer  Möglichkeiten der Studierenden und der Wunsch nach kostenlosen  Onlinepublikationen im Bereich öffentlich finanzierter Forschung (&#8220;Open  Access&#8221;). Auf der anderen Seite dürfen dabei Aspekte wie das  Urheberrecht des Autors, die Wissenschaftsfreiheit des Hochschullehrers  und Fragen der Veröffentlichungs- und Verwertungsrechte nicht vergessen  werden.<br />
Namhafte Experten aus Universitäten und Schulen, aus dem  Medienbereich, aus der Politik sowie der Bildungsforschung werden am  HOCHSCHULTAG 2010 ihre Erwartungen, die Grenzen, aber auch die Chancen  der digitalen Schule und Hochschule darlegen. Der Nachmittag wird anhand  von Best-practice-Beispielen zahlreiche Formen der Onlinemöglichkeiten  darstellen.<br />
<em>17 März, ab 10 Uhr, Forum Hochschule trifft Schule,  Halle 6</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Foren Ausbildung und Weiterbildung </strong></h4>
<p>Verantwortliche für die Berufsbildung können sich auf ein  umfangreiches Programm freuen. Auf der Agenda stehen unter anderem:<br />
. E-Learning  und neue Medien<br />
. Neue Berufe und Beruforientierung<br />
. Bildungsexport<br />
. Naturwissenschaft  und Technik<br />
. Trends der beruflichen Weiterbildung<br />
. Personalentwicklung</p>
<p>Zu den Programm-Highlights in den Foren Ausbildung und Weiterbildung  zählen:</p>
<p><strong>Weiterbildungs-Innovationspreis<br />
</strong>Innovative  Weiterbildungskonzepte, die sich an den Qualifikationsanforderungen von  morgen orientieren, zeichnet das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)  mit dem Weiterbildungs-Innovations-Preis aus. Schirmherr der  Veranstaltung ist Ministerpräsident <strong>Jürgen Rüttgers</strong>. Die Ehrung  übernimmt Schulministerin <strong>Barbara Sommer</strong>.<br />
<em>18. März, ab 15  Uhr, Forum Ausbildung, Halle 10</em></p>
<p><strong>Weltpremiere: das DVWO-Qualitäts-Siegel<br />
</strong>Vorhang auf für die  ersten Träger des DVWO Qualitäts-Siegels: Der DVWO Dachverband der  Weiterbildungsorganisationen vergibt erstmals das neue Gütezeichen, mit  dem Bildungsdienstleister nachweisen können, dass ihre Lehr- und  Lernprozesse einem hohen Qualitätsstandard genügen. Unterstützt wir die  Siegelvergabe vom Didacta Verband.<br />
<em>16. März, ab 15 Uhr, Forum  Weiterbildung, Halle 10</em></p>
<p><strong>Naturwissenschaft und Technik zum Staunen<br />
</strong>Am Samstag, 20.  März, können Besucher eintauchen in die Welt der naturwissenschaftlichen  und technischen Phänomene. Experimente zum Staunen und Mitmachen sind  sowohl für Lehrkräfte und Ausbilder als auch für Eltern interessant. Das  Programm wird gestaltet vom <a href="http://www.phaeno.de/" target="_blank">phaeno</a> in Wolfburg und der <a href="http://www.wdr.de/tv/kopfball/rund_um_kopfball/kopfball_show_live/index.jsp" target="_blank">WDR-Sendung &#8220;Kopfball&#8221;</a>.<br />
<em>20. März, ab 11 Uhr,  Forum Ausbildung, Halle 10</em></p>
<p><strong>Tag der Bewerbung<br />
</strong>Schulabgänger und Jobsuchende erhalten  professionelle Hilfe rund um ihren Bewerbungsprozess: Welcher Job ist  der richtige für mich? Wie kontaktiere ich meinen Wunscharbeitsgeber?  Wie müssen meine Bewerbungsunterlagen gestaltet sein? Und wie verhalte  ich mich im Bewerbungsgespräch? Die Bewerbungstrainer des  Berufsverbandes für Trainer, Berater und Coaches wissen die Antworten  und stehen mit Rat und Tat zur Seite.<br />
<a href="http://www.bdvt.de/" target="_blank"><em>www.bdvt.de</em></a><br />
<em>20. März, ab 9:30 Uhr, Forum Weiterbildung, Halle 10</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>E-Learning / Neues Lernen mit digitalen Medien</strong></h4>
<p>Informationstechnologie und Web 2.0 verändern auch  Bildungsprozesse. Vor diesem Hintergrund fasst die didacta E-Learning in  den drei Hauptgebieten seiner Anwendung zusammen:<br />
. Lernen in der  Schule,<br />
. Lernen in der Hochschule und<br />
. Weiterbildung als  fundamentaler wirtschaftlicher Bildungsprozess.</p>
<p>In Schulen halten digitale Medien Einzug in den Unterricht. So werden  beispielsweise in England bereits flächendeckend Whiteboards  eingesetzt.  An den Hochschulen findet E-Learning u.a. im Bereich des  virtuellen Campus, der Lernstoffverwaltung durch Onlineportale und durch  den Onlineaustausch von Wissen als ergänzende Option statt. Und in  Unternehmen ergänzt E-Learning die Weiterbildung im Rahmen von  Präsenztrainings und Schulungen oder dient als Auffrischung begleitend  zu einer Weiterbildungsmaßnahme.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund sucht die didacta Antworten auf die Frage:  Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um neues Lehren und  Lernen mit digitalen Medien zum Erfolg zu führen? Dabei will sie auch  die Potenziale aufzeigen, die über die Grenzen der Bildungsbereiche  hinweg entstehen.</p>
<p>In den eigens ausgewiesenen Ausstellungsbereichen &#8220;Digitales Lernen&#8221;  (Halle 9) und &#8220;E-Learning&#8221; (Halle 10) können die Besucher modernste  Lösungen hautnah erleben.</p>
<p><strong>Fachtagung &#8220;Professional E-Learning&#8221;<br />
</strong>Ein Höhepunkt des  Programms zum Thema E-Learning und Personalarbeit ist die 5. Fachtagung  &#8220;Professional E-Learning&#8221;. Sie richtet sich an Bildungsexperten und  Personalentwickler aus Unternehmen und Hochschulen und informiert an  drei Tagen ausführlich über die Gestaltung effizienter Lernszenarien und  zukunftsweisende Personalarbeit.<br />
<a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_Fachtagung-Professional-E-Learning.php" target="_blank"><em>Programm und Anmeldung</em></a><br />
<em>16. &#8211; 18.  März, 10 &#8211; 17 Uhr, Raum Sek. 1, CC Ost</em></p>
<p><strong>digita &#8211; Preisverleihung<br />
</strong>Welches sind die besten  Bildungsmedien? Gibt es passende Produkte für die eigene Weiterbildung  oder die Lernunterstützung der Kinder? In welche Richtung deuten die  neuen Trends? Der Deutsche Bildungsmedien-Preis digita gibt hierauf  Antworten. Das begehrte digita-Gütesiegel erhalten nur Produkte, die in  inhaltlicher, didaktischer und technischer Hinsicht beispielgebend sind.<br />
<em>17.  März, 16 Uhr, forum bildung, Halle 6</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong></p>
<h4>WDR &#8211; 360 Grad Bildung!</h4>
<p></strong></p>
<p>Medienkompetenz und der verantwortungsvolle Umgang mit Medien sind  Anliegen des WDR, denen er in seinen bildungs- und medienpädagogischen  Programmen Ausdruck verleiht. Besucher der didacta dürfen sich auf  tägliche Aktionen und Programme mit Protagonisten aus dem WDR Hörfunk  und Fernsehen freuen, z. B. aus Sendungen wie &#8220;Lilipuz&#8221;, &#8220;Bärenbude&#8221;,  &#8220;Wissen macht Ah!&#8221; oder &#8220;Die Sendung mit der Maus&#8221;.<br />
<em>16. &#8211; 20.  März, ab 9 Uhr, Stand D40/E41, Halle 9</em></p>
<p>Praktische Tipps und Übungen zur konkreten Umsetzung von  Medienprojekten im Kindergarten gibt der WDR am &#8220;Medienpädagogischen Tag  - Radio- und Fernsehprojekte für den Kindergarten&#8221;, u.a. mit Moderator <strong>Ralph  Caspers</strong>.<br />
<a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_Medienpaedagogischer-Tag-des-WDR-auf-der-didacta2010.php" target="_blank"><em>Programm und Anmeldung</em></a><br />
<em>18. März,  10:30 Uhr, Offenbachsaal, CC Ost</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong></p>
<h4>Weitere Höhepunkte in Kürze</h4>
<p></strong></p>
<p><strong>Schulleiter-Coaching<br />
</strong>Der Berufsverband für Trainer Berater  und Coaches bietet Schulleitern und Lehrern ein persönliches Coaching  an. Auf dem Programm stehen u.a. Work-Life-Balance im Lehrberuf,  Organisationsführung und -entwicklung, Umgang mit schwierigen Personen,  Lösung von persönlichen Konflikten und Schlagfertigkeit bei Angriffen.<strong><br />
</strong><a href="http://www.bdvt.de/"><em>www.bdvt.de</em></a></p>
<p><strong>Trainer-Café<br />
</strong>Trainer, Berater und Coaches treffen sich zum  Austausch rund um die eigene Weiterbildung. Höhepunkt ist die  Networking-Night am 19. März.<br />
<a href="http://www.trainer-cafe.de/"><em>www.trainer-cafe.de</em></a></p>
<p><strong>forum bildung<br />
</strong>Bildungsverantwortliche diskutieren aktuelle  Themen der Bildungspolitik.<br />
<em>16. &#8211; 20. März, ab 11 Uhr, Halle 6<br />
<a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/">www.vds-bildungsmedien.de/</a> </em></p>
<p><strong>Forum Unterrichtspraxis<br />
</strong>Praktiker präsentieren gelungene  Unterrichtsprojekte und neue methodische Ideen.<br />
<em>16. &#8211; 20. März,  ab 11 Uhr, Halle 9<br />
<a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/">www.vds-bildungsmedien.de/</a> </em></p>
<p><strong>Symposion &#8220;Gewalt im Netz &#8211; Was können wir tun?&#8221;<br />
</strong>Experten  zeichnen ein umfassendes Bild zum Forschungsstand über &#8220;Gewalt im Netz&#8221;  und stellen pädagogisch begründbare Handlungsmuster vor.<br />
<em>18. &#8211;  19. März, ab 11 Uhr, Raum Sek. 3, CC Ost</em><strong><br />
</strong><a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/"><em></em></a><em><a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/">www.vds-bildungsmedien.de</a></em></p>
<p><strong>Forum Hochschule trifft Schule<br />
</strong>Die Lehrerbildung,  E-Learning, der Übergang von Schule zur Hochschule sowie das Berufsbild  des Lehrer im Wandel stehen auf dem Programm des Forums.<br />
<em>16. &#8211;  20. März, ab 11 Uhr, Halle 6</em></p>
<p><strong>Livebühne Kinderkultur<br />
</strong>Beliebte Kinderliedermacher singen  und tanzen mit den Besuchern.<br />
<em>16. &#8211; 20. März, ab 9 Uhr</em></p>
<p><strong>UN-Dekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221;<br />
</strong>Die  deutsche UNESCO-Kommission zeigt auf einer Sonderschaufläche  ausgezeichnete Projekte zum Thema.<br />
<em>16. &#8211; 20. März, ab 9 Uhr,   Stand A60/C61, Halle 7</em></p>
<p><strong>Medienbildung in MINT-Berufen<br />
</strong>Veranstaltung für Lehrer und  Ausbilder, die ihre Schüler im Umgang mit digitalen Medien fit machen  wollen.<br />
<em>16. März, 14 Uhr, Raum Sek. 2, CC Ost</em></p>
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		<title>Der Elternkongress im Rahmen der didacta</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/03/der-elternkongress-im-rahmen-der-didacta/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten/Vorschule]]></category>
		<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Agnes Klein]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Marion Gierden-Jülich]]></category>
		<category><![CDATA[Elternkongress]]></category>
		<category><![CDATA[Frühkindliche Sprachförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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		<category><![CDATA[Kölner Elternbefragung]]></category>
		<category><![CDATA[Landesjugendhilfeausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Wanninger & Rixmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Elternkongress im Rahmen der didacta
„Ohne Eltern geht es nicht!“
Bildung in Deutschland befindet sich im Wandel. Alle Beteiligten stehen vor großen Herausforderungen, und vor allem Kindertageseinrichtungen und Schulen unterliegen Veränderungen. Der Elternkongress gibt Infos, Tipps und Anregungen diesen Wandel zu begleiten. Die Eltern haben neben den Fachforen und Podiumsdiskussionen die Möglichkeit, die „didacta - die Bildungsmesse“ zu besuchen und am großen „Get Together“ teilzunehmen . Nur für angemeldete Teilnehmer/innen - Anmeldeschluss ist der 18. März 2010.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Ohne Eltern geht es nicht!“ </strong></h2>
<p>Bildung in Deutschland befindet sich im Wandel. Alle Beteiligten stehen vor großen Herausforderungen, und vor allem Kindertageseinrichtungen und Schulen unterliegen Veränderungen. Der Elternkongress gibt Infos, Tipps und Anregungen diesen Wandel zu begleiten. Die Eltern haben neben den Fachforen und Podiumsdiskussionen die  Möglichkeit, die „didacta &#8211; die Bildungsmesse“ zu besuchen und am großen  „Get Together“ teilzunehmen . Nur für angemeldete Teilnehmer/innen &#8211; Anmeldeschluss ist der 18. März 2010.<span id="more-136"></span></p>
<div id="attachment_137" class="wp-caption alignleft" style="width: 219px"><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/Elternkongress.jpg"><img class="size-medium wp-image-137" title="Elternkongress" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/Elternkongress-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Elternkongress</p></div>
<p>Eltern sind die wichtigsten Begleiter/-innen der Bildungsprozesse ihrer Kinder von Anfang an. Als Ansprechpartner/-innen in Bildungsfragen haben sie eine zentrale Bedeutung bei der positiven Gestaltung von Bildungsverläufen und Übergängen. Mit dem Elternkongress am Eltern-Samstag wollen wir aktuelle Elternthemen aus dem Kita- und Schulbereich ganz praktisch von und mit Eltern aufgreifen. Themen der insgesamt 9 Fachforen und –diskussionen werden u. a. sein: Frühkindliche Sprachförderung, Inklusion und Integration, individuelle Förderung, Betreuung ab dem 1. Lebensjahr, Wandel von Kita und Schule, Ergebnisse der Kölner Elternbefragung und „Längeres gemeinsames Lernen“. Neben dem fachlichen Input werden praktische Beispiele aus der Kölner Bildungslandschaft vorgestellt, die Vorbildcharakter haben und mit Sicherheit zum Meinungsaustausch anregen.</p>
<p>Die Eltern haben neben den Fachforen und Podiumsdiskussionen die Möglichkeit, die „didacta &#8211; die Bildungsmesse“ zu besuchen und am großen „Get Together“ teilzunehmen .</p>
<p>Im Anschluss an den Kongress finden zudem eine Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses zum Thema: „Woran erkenne ich eine gute Tageseinrichtung für Kinder“, eine Bürgersprechstunde mit Frau Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich (Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen) und Frau Dr. Agnes Klein (Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln) sowie das Abschlusskabarett „Zwei ist eine zu viel“ von Wanninger &amp; Rixmann statt. Auch hierzu sind alle Kongressbesucher/-innen herzlich eingeladen.</p>
<p>Der Elternkongress ist eine Kooperationsveranstaltung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordhein-Westfalen, der Stadt Köln sowie dem didacta-Verband.</p>
<p>Den Infoflyer zum Kongress gibt es <a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/Flyer_Elternkongress-neu.pdf" target="_blank">→ hier.</a></p>
<p>Das Online-Formular zur anmeldung gibt es <a href="http://www.bildung.koeln.de/artikel/artikel_05106.html?PHPSESSID=51090355a28b96379c858d45751325e9" target="_blank">&#8211;&gt; hier.</a></p>
<p>Wann und Wo:<br />
20.03.2010        9:30 – 16:30 Uhr<br />
Congress-Centrum Nord der Koelnmesse, Eingang Nord, Schalter 14</p>
<p>Anmeldung und weitere Informationen:<br />
<a href="http://www.bildung.koeln.de/eltern" target="_blank">www.bildung.koeln.de/eltern</a></p>
<p>telefonisch: (0221) 221-21066 (montags bis freitags von 09:00 &#8211; 12:00 Uhr)</p>
<p>Anmeldeschluss ist der 18. März 2010</p>
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		<title>Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 17:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Ludwig Spaenle]]></category>
		<category><![CDATA[KMK]]></category>
		<category><![CDATA[Kultusministerkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schulstrukturen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wir müssen dafür sorgen, dass die Bildungsstandards in den Klassen ankommen“
Interview mit dem amtierenden Präsidenten der Kultusministerkonferenz, dem bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle
Seit Anfang 2010 ist der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU) Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK). Auch in diesem Jahr wird die Bildungspolitik wieder für Schlagzeilen sorgen – unter anderem  dank der Diskussionen um Schulstrukturen, Inklusion und Studienreform.  Wir wollten von Dr. Spaenle wissen, welche bildungspolitischen Hürden die KMK in diesem Jahr nehmen will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Wir müssen dafür sorgen, dass die Bildungsstandards in den Klassen ankommen“</strong></h2>
<h3><strong>Interview mit dem amtierenden Präsidenten der Kultusministerkonferenz, dem bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle</strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p>Seit Anfang 2010 ist der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU) Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK). Auch in diesem Jahr wird die Bildungspolitik wieder für Schlagzeilen sorgen – unter anderem  dank der Diskussionen um Schulstrukturen, Inklusion und Studienreform.  Wir wollten von Dr. Spaenle wissen, welche bildungspolitischen Hürden die KMK in diesem Jahr nehmen will.<span id="more-98"></span></p>
<p><em>Herr Dr. Spaenle, Sie beginnen Ihre Präsidentschaft zu einer Zeit, in der es in der Bildungspolitik turbulent hergeht: Es gibt Probleme mit der Studienreform, über die Schulstruktur wird wieder heftig debattiert und um die Bildungsfinanzierung steht es auch nicht gerade gut. Fangen wir mit den Hochschulen an: Der Bildungsstreik im vergangenen Jahr hat die Finger in die Wunde „Bolognareform“ gelegt. Glauben Sie, dass sich die mit der Studienreform einhergehenden Probleme kurzfristig werden lösen lassen? Und was wird die Aufgabe der KMK sein?</em></p>
<p><strong><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-2_dr_ludwig_spaenle_1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-110" style="border: 1px solid black; margin: 1px 4px;" title="Seite 2_dr_ludwig_spaenle_1" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-2_dr_ludwig_spaenle_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Die Frage der Weiterentwicklung der Studienstrukturreform Bologna ist sicher ein dringendes Problem. Die KMK hat in ihrem Beschluss vom 10. Dezember ganz konkrete Empfehlungen ausgesprochen, die sich unter anderem auf die Dichte der Leistungserhebung, auf Fragen der Individualisierung und auf die Dauer von einzelnen Studiengängen beziehen. Natürlich wird die KMK auch die weitere Entwicklung beobachten. Sie wird Anfang März eine entsprechende Fachtagung durchführen, dann schließen sich Folgekonferenzen in Wien und Budapest an und in Absprache mit der Bildungsministerin wird dann im April eine Art Resümeetermin stattfinden.</p>
<p><em>Aber den Studierenden läuft die Zeit davon. Wann ist mit konkreten Änderungen zu rechnen?</em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Die Gestaltungshoheit der Hochschulen in Deutschland hat sich in den letzten Jahren massiv zu ihren Gunsten und zuungunsten der zuständigen Ministerien verändert, die Rahmenbedingungen bzw. diese ganz konkreten Handlungsempfehlungen der KMK liegen auf dem Tisch. Es liegt jetzt an den Hochschulen, diese Dinge &#8211; im Dialog mit dem jeweiligen Wissenschaftsministerium  - zu implementieren.</p>
<p><em>Als neuer KMK-Präsident wollen Sie die Einheit in der Vielfalt bewahren. Meinen Sie damit die Schulstruktur? Schließlich gibt es in den meisten Bundesländern bereits keine Hauptschulen mehr, und auch in Bayern steuern Sie auf die Mittelschule zu.</em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle: </strong>Zunächst einmal halte ich die Eigenständigkeit der Länder aus staatspolitischen Gründen für einen hohen Eigenwert des politischen Systems in Deutschland. Gerade nach der Föderalismuskommission I, die hier die Letztgestaltungskompetenz bei den Ländern verortet hat, müssen die Länder allerdings auch in gesamtstaatlicher Verantwortung handeln. Das verstehe ich unter Einheit in der Vielfalt. Die Ausschöpfung der Gestaltungskompetenz in Schulorganisationsfragen ist eine ganz wesentliche Komponente der Bildungspolitik in Deutschland. Sie darf allerdings nicht dazu führen, dass Kinder unter einem Schulwechsel leiden, wenn Familien von einem Bundesland in ein anderes umziehen. Und deswegen hat die KMK vor wenigen Jahren eine richtige Strategie eingeschlagen, nämlich sich nicht in Schulorganisationsfragen zu verbeißen, sondern die Vergleichbarkeit der Abschlüsse über inhaltliche Standards sicherzustellen.</p>
<p><em>Zu Ihrem Amtsantritt haben Sie zwei weitere Themen in den Vordergrund gestellt: die Inklusion – also die Umsetzung der UN-Konvention zu den Behindertenrechten für den schulischen Bereich &#8211; und die Weiterentwicklung der Bildungsstandards. Noch ist das deutsche Schulsystem weit entfernt von Inklusion. Wie kann die Entwicklung vorangetrieben werden?</em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Die KMK hat sich darauf verständigt, auch hier entsprechende Grundsätze zu formulieren. Das Anliegen ist auf dem Weg, es gibt die entsprechenden Arbeitsgruppen. Ich halte gerade die Inklusion für ein Schlüsselthema in diesem Jahr. Es ist unsere Aufgabe, die Teilhabegerechtigkeit für Menschen mit entsprechenden Förderbedarfen im Regelschulwesen ein gutes Stück voranzubringen oder zumindest die Weichen dafür zu stellen, dass diese auf lange Sicht umgesetzt werden kann.</p>
<p><em>Die Bildungsstandards, so war zu lesen, sollen in ihrer konkreten Umsetzung überprüft werden. Heißt es, bislang hapert es damit noch in den einzelnen Bundesländern und wie soll es besser werden?</em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Wenn man in unterschiedlichen Bildungssystemen unterwegs ist, dann ist die Implementierung von inhaltlichen Standards für Abschlüsse natürlich die richtige Strategie. Die liegen für den Primarabschluss und den mittleren Schulabschluss vor, für das Abitur und den Hauptschulabschluss werden sie entwickelt. Mit den Bildungsstandards hat die KMK den richtigen Weg eingeschlagen. Sie hat damit ihre Kompetenz für die Bildungspolitik in gesamtstaatlicher Verantwortung ausgeübt. Das heißt, dass jedes Bundesland seine Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich Schulorganisation wahrnimmt, aber es muss gelten, dass niemand, der in Deutschland das Grundrecht der Freizügigkeit wahrnimmt, darunter leiden darf.</p>
<p><em>Aber Sie sind noch nicht so recht zufrieden mit der Umsetzung in dem einen oder anderen Bundesland? </em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Der Grad der Umsetzung der Standards in konkrete Lehrpläne ist in den Ländern tatsächlich unterschiedlich weit vorangeschritten. Wir müssen dafür sorgen, dass die Bildungsstandards in den Klassen, im Unterricht vor Ort, ankommen. Ich halte die Frage der inhaltlichen Vergleichbarkeit von Mindestanforderungen für Abschlüsse für den Lakmustest der politischen Handlungsfähigkeit der KMK.</p>
<p><em>Weder von der frühkindlichen Bildung noch von der beruflichen Ausbildung war in Ihrer ersten Pressemitteilung als KMK-Präsident etwas zu lesen. Besteht dort also gegenwärtig kein Handlungsbedarf? </em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Es gab auch keine konkreten Aussagen zum Themenbereich Kultur, den die KMK ebenfalls verantwortet.  Die frühkindliche Bildung, die berufliche Bildung, die europäische Mobilität überhaupt die Rolle Europas in der Bildung sind Themenfelder, die genau auch zum Spektrum dieses Jahres gehören werden.</p>
<p><em>Auf dem ersten Bildungsgipfel von Kanzlerin und Ministerpräsidenten im Oktober 2008 in Dresden war von bis zu 60 Milliarden Euro an Mehrbedarf pro Jahr für die Bildung die Rede, beim zweiten Bildungsgipfel im Dezember 2009 in Berlin schrumpfte dieser Betrag bereits auf 13 Milliarden Euro. Muss man da als KMK-Präsident nicht verzweifeln?</em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Persönliche Emotionen haben mit dem Amt des KMK-Präsidenten überhaupt nichts zu tun. Seine Aufgabe ist es, die Meinung der 16 Länder bildungspolitisch zur Geltung zu bringen. Und ich halte den 2. Bildungsgipfel, auf dem der Bund seine Bereitschaft erklärt hat, sich mit 40 Prozent bei den Mehrausgaben für die Bildung zu beteiligen, für einen Fortschritt. Die Eigenständigkeit der Länder muss in diesem Verfahren allerdings gewahrt bleiben. Deswegen ist es aus meiner Sicht besser, dieses Ziel durch die Übertragung von Steueraufkommenspunkten für Bildungszwecke zu erreichen als über die Finanzierung bestimmter Projekte. Aber das wird den weiteren  Verhandlungen vorbehalten bleiben.</p>
<p><em>Sie bleiben also optimistisch?</em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Wenn ich mit der Zukunft junger Menschen umgehe, gehört Optimismus zur Grundausstattung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen: <a href="http://www.kmk.org/" target="_blank">Kultusministerkonferenz</a></strong></p>
<h3>Dazu auf der didacta</h3>
<p>Der neue Präsident der Kultusministerkonferenz wird an zwei Veranstaltungen der didacta 2010 teilnehmen:</p>
<p><strong>Bündnis frühkindliche Bildung: Gemeinsam Verantwortung tragen &#8211; </strong><strong>Podiumsdiskussion mit</strong><strong> </strong>Dr. Ludwig Spaenle,  Präsident der Kultusministerkonferenz, Dr. Stefan Articus, Deutscher Städtetag, Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Didacta Verband, Anette Stein, Bertelsmann Stiftung, Dieter Greese,  Deutscher Kinderschutzbund NRW, Andreas Meiwes, Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Moderation: Doris Sandbrink und Britta Discher. Musikalische Einführung: Kinderchor der Musikschule Herdecke. <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_forum-didacta-aktuell.php" target="_blank">Forum &#8220;didacta aktuell: Wirtschaft &#8211; Bildung &#8211; Verantwortung&#8221;</a>, Halle 9 Stand A20/B21, 16.03.2010 14 Uhr</p>
<p><strong>Zeitgeschichte im Unterricht – Welchen Auftrag zur Demokratieerziehung hat sie? </strong>- Mit einer Erklärung zur Stärkung von Zeitgeschichte im Unterricht hat die Kultusministerkonferenz 2009 deutlich gemacht, dass sie die Behandlung der jüngsten deutschen Geschichte – von der Weimarer Republik bis zum Mauerfall – als integralen Teil von Demokratieerziehung versteht. Doch in welchem Umfang sollen die Themen behandelt werden? Und wie erreichen sie die Köpfe der Schüler? Diskutieren werden der KMK-Vorsitzende und Bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle,<br />
selbst studierter Historiker, die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler und der Vorsitzende des<br />
Geschichtslehrerverbandes Peter Lautzas sowie als Experte für die zuschauergerechte Aufbereitung von Geschichtsthemen Stefan Brauburger von der ZDF-Redaktion „Zeitgeschichte und Zeitgeschehen“., <a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/forum-bildung/" target="_blank">forum bildung</a>, Halle 6 Stand E41, 19.03.2010 12:30 Uhr</p>
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		<title>Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 16:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergarten/Vorschule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsort Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Ilse Wehrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderkrippen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wir brauchen einen Pakt für Kinder“ - Interview mit Dr. Ilse Wehrmann
In den letzten Jahren standen Kindergärten im Mittelpunkt der bildungspolitischen Diskussion. Alle 16 Bundesländer haben Bildungs- oder Erziehungspläne entwickelt, und auch über die Verbesserung der Ausbildung wurde nicht mehr nur nachgedacht: Etliche Hochschulen bieten spezielle Studiengänge für Erzieherinnen an. Mittlerweile aber ist das Thema wieder eher in den Hintergrund getreten. Etwa, weil die Entwicklung so positiv verläuft? Das wollten wir von Dr. Ilse Wehrmann wissen. Die Diplom-Sozialpädagogin war bis 2007 Geschäftsführerin des Landesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder in Bremen und ist heute als freie Beraterin im Bereich frühkindlicher Bildung tätig. Sie begleitet unter anderem den Aufbau der betriebsnahen Kinderkrippen der Daimler AG. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Wir brauchen einen Pakt für Kinder“</strong></h2>
<h3><strong>Interview mit Dr. Ilse Wehrmann</strong></h3>
<p><strong>I</strong>n den letzten Jahren standen Kindergärten im Mittelpunkt der bildungspolitischen Diskussion. Alle 16 Bundesländer haben Bildungs- oder Erziehungspläne entwickelt, und auch über die Verbesserung der Ausbildung wurde nicht mehr nur nachgedacht: Etliche Hochschulen bieten spezielle Studiengänge für Erzieherinnen an. Mittlerweile aber ist das Thema wieder eher in den Hintergrund getreten. Etwa, weil die Entwicklung so positiv verläuft? Das wollten wir von Dr. Ilse Wehrmann wissen. Die Diplom-Sozialpädagogin war bis 2007 Geschäftsführerin des Landesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder in Bremen und ist heute als freie Beraterin im Bereich frühkindlicher Bildung tätig. Sie begleitet unter anderem den Aufbau der betriebsnahen Kinderkrippen der Daimler AG. <span id="more-107"></span><em>Frau Dr. Wehrmann, mittlerweile gibt es in jedem Bundesland Bildungspläne für den Elementarbereich. Sind die Inhalte bereits in allen Kitas angekommen?</em></p>
<p><strong><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Ilse-Wehrmann.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-109" style="border: 1px solid black; margin: 1px 2px;" title="Ilse Wehrmann" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Ilse-Wehrmann-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a>Dr. Ilse Wehrmann:</strong> Da bin ich sehr skeptisch. In den Einrichtungen fehlt es sowohl an Maßnahmen zur Fort- und Weiterbildung wie an der Möglichkeit zur Implementierung der Bildungspläne und auch zur Kontrolle der Anwendung. Wenn also die Rahmenbedingungen nicht an die Anforderungen der Bildungspläne angepasst werden, dann verschwinden die Pläne alle wieder in den Schubladen.</p>
<p><em>Haben Sie denn überhaupt noch Hoffnung, dass die Rahmenbedingungen angepasst werden?</em></p>
<p><strong>Dr. Ilse Wehrmann:</strong> Zurzeit bin ich auch sehr skeptisch, was die Rahmenbedingungen betrifft. So hat Beispiel Baden-Württemberg die Qualifizierung der Mitarbeiter außer Kraft gesetzt, damit auch die weitere Einführung des Bildungsplanes. Und das ist erst der Anfang, denn Baden-Württemberg ist ja ein Bundesland, dem es noch relativ gut geht.</p>
<p><em>Es hat sich aber doch einiges getan in den letzten Jahren, es gibt immer mehr Hochschulstudiengänge für Erzieherinnen und zum Beispiel auch den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab 2013.</em></p>
<p><strong>Dr. Ilse Wehrmann:</strong> Ob und in welcher Qualität wir den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz bis 2013 umsetzen werden, ist ja die nächste Frage. Ich erlebe zurzeit drei Entwicklungen. Die Politik, die sich wieder eher um individuelle Leistungen kümmert wie Herdprämie und Kindergelderhöhung, statt in Infrastruktur zu investieren. Wir haben das höchste Kindergeld, aber die schlechteste Infrastruktur. Wir finanzieren Nichtbildung und belohnen Leute, wenn sie ihr Kind nicht in eine Bildungseinrichtung schicken. Obwohl PISA, UNICEF und viele andere Studien deutlich belegen, dass wir einen falschen Weg gehen, indem wir immer wieder auf diese individuellen Leistungszuwendungen setzen. Das andere ist, dass wir 50, 60 Studiengänge haben in Deutschland, die sich auf den Weg zu anderen Abschlüssen gemacht haben, die aber wenig vernetzt sind mit der Praxis und eigentlich auch kein Berufsprofil für die Absolventen haben. Wo finden diese nachher ihre Anstellung? Und dann gibt’s die Praxis, die tagtäglich aufgrund der Finanzlage der Kommunen mit schlechteren Rahmenbedingungen zu kämpfen hat. Alle drei Bereiche laufen parallel nebeneinander her. Ich glaube, wir brauchen jetzt einen großen Wurf, einen Pakt für Kinder oder einen Marshallplan, vielleicht auch einen Staatsvertrag, wo Bund, Länder und Kommunen sich auf einheitliche Standards und auf einen einheitlichen Bildungsplan mit einer einheitlichen Philosophie verständigen. Und vor allem auch mit einer Qualitätskontrolle.</p>
<p><em>Aber auch ein Staatsvertrag hilft wenig, wenn die Kommunen kein Geld haben.</em></p>
<p><strong>Dr. Ilse Wehrmann:</strong> Ja, man kann in Deutschland sagen, die Entwicklung eines Kindes hängt von der Finanzkraft einer Kommune und der Einsicht eines Bürgermeisters ab. Der Bund macht ein Gesetz, die Länder machen Ausführungsbestimmungen und die Kommunen setzen um. Die haben aber häufig kein Geld. Die Zeche für die Wirtschaftsmisere zahlt der Bildungsbereich. Wir überlassen es dem einzelnen Bürgermeister und seinem Gemeinderat, wie Kinder sich in Deutschland entwickeln und das kann nicht sein. Ich glaube, die frühkindliche Bildung muss Chefsache werden und es muss auch Chefinnensache der Kanzlerin werden, wenn wir nicht an dieser Stelle weiter im Mittelmaß dahinplätschern wollen.</p>
<p><em>Was schlagen Sie konkret vor? </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Dr. Ilse Wehrmann:</strong> Man müsste zu einem vom Bund finanzierten Gutscheinsystem kommen, rund 1000 Euro pro Platz und Monat. Ich würde das Geld nicht für die Herdprämie ausgeben. Wir brauchen ein Bildungskonjunkturprogramm und keine Abwrackprämie, denn wir bürden dieser nächsten Generation so unendlich viele Schulden auf und rüsten sie gleichzeitig bildungsmäßig nicht für die Zukunft.</p>
<h3><strong>Dazu auf er didacta</strong></h3>
<p><strong><a href="http://www.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/Symposion_Beobachtung_Dokumentation.pdf" target="_blank"><strong>Beobach­tung und Dokumentation von Bildungs- und Lernprozessen in Kindergarten und Grund­schule</strong></a></strong> .-  Beobachtung und Dokumentation von Bildungs- und Lernprozessen in Kindergarten und Grundschule .- Symposion. Die zweitägige Veranstaltungsreihe will zur Schulung der Beobachtungs- und Diagnosekompetenz im Überganzg von Kindergarten/Schule beitragen. Dazu haben Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan, LMU München, und Dr. Hans Rudolf Leu vom Deutschen Jugendinstitut acht Experten eingeladen, die gelungene Diangnosetools vorstellen und über verschiedene Modellprojekte berichten. CC Ost, Congress-Saal, Sektion III, 16. und 17.3.2010, 11.00 – 17.00 Uhr</p>
<p><a href="http://www.schulen-ans-netz.de/meldungen/aktuelles/didacta2010.php" target="_blank"><strong>Bildungsort Kita – Neue Wege in der frühkindlichen Bildung.</strong></a> Zum Thema &#8220;Weiterbildung ist Zukunft – Berufliche Perspektiven für Erzieher und Erzieherinnen&#8221; diskutieren unter anderem Prof. Wassilios E. Fthenakis (Universität Bozen), Dr.phil. Ilse Wehrmann, freie Beraterin im Bereich frühkindlicher Bildung und ehemalige Geschäftsführerin des Landesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder in Bremen und der Projektleiter des Schulen-ans-Netz-Projektes BIBER- Netzwerk frühkindliche Bildung, Gerhard Seiler gemeinsam mit zwei Erzieherinnen, die an der BIBER-Weiterbildung &#8220;Das geht gut mit Medien! Neue Wege zwischen Kita und Grundschule&#8221; teilgenommen haben. Dabei geht es unter anderem um die Fragen, welche gesellschaftlichen und fachlichen Erwartungen heute an Erzieherinnen und Erzieher gestellt werden und warum Erzieherinnen heute medienkompetent sein müssen. Im Anschluss an die Diskussion erhält die 10.000ste Absolventin des bundesweiten Medienqualifizierung für Erzieherinnen und Erzieher ihr Zertifikat. Um das Thema &#8220;Sprachförderung&#8221; geht es anschließend in dem Vorschulkinder-Format &#8220;JoNaLu&#8221; (ZDF), Halle 10, E-088, 19.03.2010, 11 Uhr.</p>
<p><strong>Sprache von Anfang an &#8211; das kommunikations- und dialogfähige<br />
Kind,</strong> Dr. Ilse Wehrmann, Konferenzraum D/CC Nord, 17.3.2010, 12:00 Uhr</p>
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		<title>Streitgespräch</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/streitgespraech/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 15:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergarten/Vorschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf die Bäume klettern oder Englisch lernen?
Streitgespräch: Wie viel und welche Bildung brauchen Kindergartenkinder
Erst seit wenigen Jahren werden Kindergärten in Deutschland auch als Bildungsinstitutionen behandelt, die Bundesländer haben Bildungspläne entwickelt, die frühe Förderung steht auf der Agenda. Trotzdem scheint das Angebot der öffentlichen Kindergärten etlichen Eltern nicht zu genügen, sie schicken ihren Nachwuchs für viel Geld in Einrichtungen wie „Villa Ritz“ oder „Little Giants“. Dort können die Kinder Geigenunterricht bekommen, Fremdsprachen wie Chinesisch oder Englisch werden angeboten. Tut das den Kindern wirklich gut? Das wollten wir von der Gründerin der privaten bilinguale Kindertagesstätte Little Giants, Jelena Wahler, und vom Leiter des Organisationsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit der GEW, Norbert Hocke, wissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Auf die Bäume klettern oder Englisch lernen?</strong></h2>
<h3>Streitgespräch: Wie viel und welche Bildung brauchen Kindergartenkinder</h3>
<p>Erst seit wenigen Jahren werden Kindergärten in Deutschland auch als Bildungsinstitutionen behandelt, die Bundesländer haben Bildungspläne entwickelt, die frühe Förderung steht auf der Agenda. Trotzdem scheint das Angebot der öffentlichen Kindergärten etlichen Eltern nicht zu genügen, sie schicken ihren Nachwuchs für viel Geld in Einrichtungen wie „Villa Ritz“ oder „Little Giants“. Dort können die Kinder Geigenunterricht bekommen, Fremdsprachen wie Chinesisch oder Englisch werden angeboten. Tut das den Kindern wirklich gut? Das wollten wir von der Gründerin der privaten bilinguale Kindertagesstätte Little Giants, Jelena Wahler, und vom Leiter des Organisationsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit der GEW, Norbert Hocke, wissen.<span id="more-100"></span></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Offensichtlich entscheiden sich immer mehr Eltern für private Kindergärten mit exklusivem Lernangebot. Versagen die anderen Kindergärten oder versagen diese Eltern, weil sie Ihre Kinder schon mit drei Jahren auf Bildungserfolge trimmen wollen.</em></p>
<div id="attachment_112" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-5-Jelena-Wahler.jpg"><img class="size-medium wp-image-112" title="Jelena Wahler" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-5-Jelena-Wahler-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jelena Wahler</p></div>
<p><strong>Jelena Wahler:</strong> Kinder lernen von Geburt an. Natürlich geht es im jungen Alter nicht darum Wissen anzuhäufen, sondern die natürliche Neugier der Kinder zu unterstützen und zu erhalten. Little Giants Kindertagesstätten orientieren sich an den Bildungsplänen der Bundesländer. Wir bieten den Kindern eine Umgebung voller interessanter Angebote und Entdeckungsmöglichkeiten, die sie aktiv erforschen und begreifen können. Frühe Zweisprachigkeit ist eine einmalige Chance für Kinder. Deshalb wird bei Little Giants Englisch und Deutsch gesprochen. Wir arbeiten nach dem Immersionsprinzip: Englischsprachige Erzieher sprechen mit den Kindern Englisch, während deutsche Fachkräfte ausschließlich Deutsch verwenden. Es ist wie in einer zweisprachigen Familie &#8211; vollkommen zwanglos und entspannt. Richtig ist, dass Gebühren privater Einrichtungen häufig höher sind. Der Grund ist, dass private Kitas vielerorts niedrigere oder keine Zuschüsse erhalten. Ein Gutscheinsystem, wie in Hamburg, schafft da Abhilfe. Die Entscheidung für eine Kindertagesstätte hängt dann nicht mehr vom Einkommen, sondern von den Präferenzen der Familien, letztendlich also von der Qualität der Kita ab.</p>
<p><strong>Norbert Hocke:</strong> Ich glaube, dass seit der PISA-Studie ein ungeheurer Druck auf die Einrichtungen ausgeübt wird, und das Pendel jetzt in die Richtung schlägt, Kinder „fit for school“ zu machen. Dahinter steht aber ein Schulbegriff, der die Ganzheitlichkeit nicht im Blick hat, sondern nur die kognitiven Elemente beinhaltet. Man muss also aufpassen, dass die Kitas nicht zu Trainingsanstalten für späteren Schulerfolg werden. Es geht um eine Persönlichkeitsentwicklung, die sehr wohl den kognitiven Teil beinhaltet. Zwar sollten Eltern drauf zu drängen, dass die Elemente, die in den Bildungs- oder Orientierungsplänen enthalten sind, auch gelebt und umgesetzt werden. Aber zu einem ganzheitlichen Bildungskonzept gehört mehr. Diese Verengung auf Frühenglisch und Ähnliches bei den privaten Kitas führt weg von der Trias Bildung, Erziehung und Betreuung. Und das ist für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und gerade für den späteren Schulerfolg eher schädlich als günstig. Hier tun die Eltern ihren Kindern nichts Gutes an.</p>
<p><em>Wir kennen aus den USA die Kampagne „No child left behind“ gegen die Bildungsbenachteiligung. Jetzt gibt es eine Bewegung ähnlichen Namens: „No Child left inside&#8221;, die sich allerdings als Alternative zur frühen Intensivförderung versteht. Mit anderen Worten: Kinder sollten besser draußen spielen und auf Bäume klettern, als eine Fremdsprache zu lernen. Was halten sie von einer solchen Kampagne? </em></p>
<p><strong>Jelena Wahler:</strong> Die Kampagne „No Child left inside“ ist ein Aufruf an Schulen mit den Kindern die Natur zu entdecken. Sie ist nicht als Alternative zu „No child left behind“ zu verstehen, sondern als Ergänzung. Auch wenn beide Bewegungen nicht wirklich auf Deutschland anwendbar sind, ist es dennoch wichtig, dass Kinder draußen spielen. Dafür haben wir in unseren Kitas Spielplätze, gehen mit den Kindern mehrmals pro Woche in den Wald, in den Park oder auf den Bauernhof.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Norbert Hocke:</strong> Die Einrichtungen selber sollten mehr Freiraum bekommen, um auf die ihnen anvertrauten Kinder zu blicken. Nicht jeder Waldspaziergang muss gleich ein wissenschaftliches Experiment sein und nicht jedes Haus der kleinen Forscher muss nur innerhalb der Häuser forschen, sondern man muss daraus genau diesen eben von mir beschriebenen Mix machen.</p>
<div id="attachment_113" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-5Norbert-Hocke.jpg"><img class="size-medium wp-image-113" title="Norbert Hocke" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-5Norbert-Hocke-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Norbert Hocke</p></div>
<p><em>Internationale Studien üben häufig Kritik an deutschen Kindergärten: Der Personalschlüssel sei schlecht, die Ausbildung der Erzieherinnen müsse auf Hochschulniveau angehoben werden, insgesamt investiere man in Deutschland zu wenig Geld in den Bildungsbereich. Wird die Ausstattung der öffentlichen Kindergärten – Stichwort überschuldetet Kommunen – beinahe zwangsläufig zu einem Boom privater Angebote führen?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Jelena Wahler:</strong> Ich sehe das dreigliedrige Schulsystem und das späte Einsetzen von Bildung als die größten Schwachstellen unseres Bildungssystems. Dies zu ändern kostet natürlich Geld, mehr als der Staat heute dafür zur Verfügung stellt. Deutsche Kindertagesstätten brauchen dringend mehr Mitarbeiter. Die Entlastung durch zusätzliche pädagogische Fachkräfte ist Voraussetzung für die Umsetzung von pädagogischen Konzepten, wie sie die Bildungspläne vorsehen. Natürlich werden überall, wo eine Nachfrage ist, Unternehmen versuchen diese zu befriedigen. Ohne private Anbieter ist der geplante Krippenausbau nicht zu schaffen. Zudem führt ein breit gefächertes Angebot zu mehr Wettbewerb und letztlich zu besserer Qualität.</p>
<p><strong>Norbert Hocke:</strong> Das glaube ich nicht. So kommen auch von den Stiftungen deutliche Signale: Bildung in öffentlicher Verantwortung wird es nach wie vor geben müssen, um die immer stärker wachsende Schere zwischen Arm und Reich auszugleichen. Die Kommunen müssen allerdings aufpassen, dass Bundestag und Regierung nicht solche Gesetze verabschieden, die sie immer ärmer machen. Die Bürgermeister gehören ja jeweils einer Partei an, und ich finde es schon hanebüchen, wenn man kein Wort zur Betreuungsgelddiskussion oder zur Kindergelderhöhung sagt, aber gleichzeitig erklärt, dass man den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz nicht wird einlösen können. Diese Doppelbödigkeit muss aufhören.</p>
<p><em>Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich auch Deutschland zur inklusiven Bildung verpflichtet, dies gilt ja dann auch für die Kindergärten &#8211; und zwar für alle oder nur für die öffentlichen?</em></p>
<p><strong>Jelena Wahler:</strong> Selbstverständlich für alle! Wieso sollten behinderte Kinder andere Einrichtungen besuchen als nichtbehinderte? Kinder lernen voneinander, dies funktioniert in beide Richtungen.</p>
<p><strong>Norbert Hocke:</strong> Hier haben die Kitas als erste Stufe im Bildungssystem eine besondere Verantwortung. Dazu bedarf es allerdings anderer Rahmenbedingungen. Ich unterscheide gern zwischen freien, privaten und öffentlichen Trägern. Weil die freien Träger sehr wohl bewiesen haben, dass es möglich ist, auch mit pädagogischen Sonderkonzepten für alle da zu sein. Dieser Ansatz ist bei den privaten nicht gegeben und deswegen wird die Gefahr bestehen, dass wir hier ein exclusives Bildungssystem von Anfang an bekommen. Wobei Gott sei Dank diese Gruppe der rein privaten nicht so groß ist.</p>
<h3>Dazu auf der didacta</h3>
<p><strong>Sonderschau  &#8220;Auf die ersten Jahre kommt es an!&#8221;</strong><strong> </strong>Ausstellung des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung, Halle 7, Stand A25, während der gesamten Messe, 9 – 18 Uhr</p>
<p><strong>&#8220;NRW &#8211; auf dem Weg zum kinderfreundlichsten Bundesland“.</strong> Norbert Hocke , GEW-Vorstand, Katharina Klaudy, GEW NRW, Norbert Müller, GEW NRW, Raum 9.2 09, 20.3.2010</p>
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		<title>Schule Hochschule</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 14:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprachenunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[Sekundarstufe]]></category>

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		<description><![CDATA[Englisch: Wie klappt der Übergang in die Sekundarstufe? - Große Lernerfolge in der Grundschule

Bis in die neunziger Jahre gab es in deutschen Grundschulen keinen Fremdsprachenunterricht. Mittlerweile aber ist er dort flächendeckend angekommen. Nicht nur für die Grundschullehrer, auch für ihre Kollegen in den weiterführenden Schulen, bedeutet diese Veränderung eine große Herausforderung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Englisch: Wie klappt der Übergang in die Sekundarstufe?</strong></h2>
<h4>Große Lernerfolge in der Grundschule</h4>
<p>Bis in die neunziger Jahre gab es in deutschen Grundschulen keinen Fremdsprachenunterricht. Mittlerweile aber ist er dort flächendeckend angekommen. Nicht nur für die Grundschullehrer, auch für ihre Kollegen in den weiterführenden Schulen, bedeutet diese Veränderung eine große Herausforderung.<span id="more-97"></span>Denn jetzt haben es die Lehrer der fünften Klassen mit Schülern zu tun, die längst ihre ersten Schritte in der Fremdsprache gemacht haben und am Ende der vierten Klasse bereits erkennbare Kompetenzen in der Fremdsprache vorweisen können. Das liegt auch an der Entwicklung des Unterrichts in der Grundschule. In den letzten Jahren hat man sich dort nämlich nach und nach vom zunächst propagierten rein spielerischen Ansatz des frühen Englischlernens verabschiedet. Das Stichwort in den meisten Bundesländern heißt jetzt &#8220;ergebnisorientierter Englischunterricht&#8221; und der findet auf der Grundlage von Lehrplänen statt. Wie bei anderen Fächern auch müssen die Kinder nach der vierten Klasse also von den weiterführenden Schulen dort abgeholt werden, wo sie bereits stehen. Dafür sorgen neben den Lehrplänen auch aufeinander abgestimmte Lehrbücher und Lehrerhandreichungen.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wird seit dem Frühjahr 2008/2009 Englisch ab Klasse 1 unterrichtet, mit großen Lernerfolgen, wie Wissenschaftler bereits belegen konnten. So berichtete Professor Jörg-U. Keßler von der PH Ludwigsburg im vergangenen Jahr im Amtsblatt des Schulministeriums &#8220;Schule NRW&#8221;, dass Grundschulkinder frei sprechen lernen und ein ausgezeichnetes Hörverstehen haben. Sie erreichten problemlos Stufe A1 des europäischen Referenzrahmens, so Keßler. Dies, so der Wissenschaftler, kann in den weiterführenden Schulen weiterentwickelt werden. Ob und wie diese Weiterführung bereits gelingt, welche Probleme, aber auch welche Konzepte und Hilfestellungen es gibt, soll auf einem Symposion auf der didacta erörtert werden. Am 16. und 17. März geht es dort um „<a href="../.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/Flyer_Fachtagung_Englisch_2010.pdf" target="_blank">Individuelle Förderung im Englischunterricht – Gestaltung des Übergangs von der Primarstufe zur Sekundarstufe I“.</a></p>
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		<title>Schule/Hochschule</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 13:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt Universität Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Dr. Hans Bertram]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Eltern müssen in die Städte ziehen“
Interview mit dem Berliner Mikrosoziologen Professor Dr. Hans Bertram
Weniger Kinder – weniger Schulen, das ist eine einfache Rechnung. Immer mehr Schulen werden in Deutschland geschlossen - mit unangenehmen Auswirkungen auf die Schüler und ihre Familien. So sind zum Beispiel viele Schüler in Mecklenburg-Vorpommern täglich zwei Stunden und länger unterwegs, weil die nächste Schule so weit entfernt liegt. Wir wollten von dem Mikrosoziologen Prof. Dr. Hans Bertram von der Humboldt Universität Berlin wissen, welche Konsequenzen die demografische Entwicklung auf die Schulen und Familien hat und haben wird. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Die Eltern müssen in die Städte ziehen“</strong></h2>
<h3><strong>Interview mit dem Berliner Mikrosoziologen Professor Dr. Hans Bertram</strong></h3>
<p>Weniger Kinder – weniger Schulen, das ist eine einfache Rechnung. Immer mehr Schulen werden in Deutschland geschlossen &#8211; mit unangenehmen Auswirkungen auf die Schüler und ihre Familien. So sind zum Beispiel viele Schüler in Mecklenburg-Vorpommern täglich zwei Stunden und länger unterwegs, weil die nächste Schule so weit entfernt liegt. Wir wollten von dem Mikrosoziologen Prof. Dr. Hans Bertram von der Humboldt Universität Berlin wissen, welche Konsequenzen die demografische Entwicklung auf die Schulen und Familien hat und haben wird. <span id="more-106"></span></p>
<p><em>Herr Professor Bertram, haben Kinder, die in Mecklenburg-Vorpommern auf dem flachen Land leben, schlechte Karten?</em></p>
<h2><strong><strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_114" class="wp-caption  alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><strong><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-6-Prof-Bertram.jpg"><img class="size-medium wp-image-114" title="Seite 6 Prof Bertram" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-6-Prof-Bertram-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Prof.  Dr. Hans Bertram</dd>
</dl>
</div>
<p></strong></strong></h2>
<p><strong>Professor Dr. Hans Bertram:</strong> Diesen Satz kann ich so unterstreichen. Zu negativen Auswirkungen würde ich sagen: Es kann so sein. Hundertprozentig weiß man nie, ob der lange Schulweg Mitschuld an schlechten Schulleistungen hat. Aber, wenn Schüler neben der eigentlichen schulischen Leistungsfähigkeit weitere Leistungen erbringen müssen, wie beispielsweise eine lange Anreise, dann sind allein schon ihre zeitlichen Chancen, sich auf die Schule zu konzentrieren, einfach viel geringer, als wenn sie in einer Großstadt wie München oder Berlin leben, wo die Bildungsinfrastruktur einfach besser ist.</p>
<p><em>Im vergangenen Jahr haben Sie bei den Reckahner Bildungsgesprächen aus einer Zusatzuntersuchung zu den PISA-Ergebnissen über die schlechten Mathematikleistungen der 15-jährigen Schüler in Mecklenburg-Vorpommern zitiert und einen Zusammenhang zu den langen Schulwegen hergestellt.</em></p>
<p>Das, worauf ich mich bezog, war eine Untersuchung von Professor Baumert auf der Basis PISA 2003 über die Leistungsdifferenzen zwischen den Bundesländern. Baumert hat geprüft, welche Bedeutung die soziale Herkunft hat. Mecklenburg-Vorpommern gehörte zu den Ländern, die bei PISA nicht so gut dastanden und in denen die soziale Herkunft einen offensichtlich sehr viel stärkeren Einfluss ausübt als beispielsweise in Sachsen. Nun haben aber Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern eine ähnliche Bildungsgeschichte. Sachsen ist jedoch, ganz anders als Mecklenburg-Vorpommern, ein eher kleinräumiges Land mit einer dichten Besiedelung, ähnlich wie in Westdeutschland. Deswegen die Schlussfolgerung: Wenn sonst alle Bedingungen ähnlich sind, muss man davon ausgehen, dass hier die Infrastruktur eine Rolle spielt.</p>
<p><em>Demografen warnen ja nicht erst seit gestern vor den Folgen des demografischen Wandels. Horst Köhler hat den demografischen Wandel sogar zur politischen und gesellschaftlichen Kernaufgabe erklärt. Ist das überhaupt in der Politik angekommen? Welche Chancen gibt es denn jetzt noch, diese Folgen &#8211; was den Bildungsbereich angeht – abzumildern?</em></p>
<p><strong>Professor Dr. Hans Bertram:</strong> Das ist ganz einfach: Die Eltern müssen in die Städte ziehen. Es gibt keine andere Lösung. Wir werden einfach akzeptieren müssen, dass dieses Problem nur dadurch zu lösen ist, dass die Eltern zur Infrastruktur ziehen. In den ländlichen Regionen, die in der Fläche ganz wenig Kinder haben, muss man die Zentren so attraktiv machen, dass die Eltern sich entscheiden, dort zu leben. Das hört sich zwar böse an, aber ich glaube, im Interesse der Kinder gibt es keine andere Lösung. Die Vorstellung, man könnte jetzt flächendeckend in den ländlichen Regionen bei 60 Personen pro Quadratkilometer eine solide Infrastruktur aufrechterhalten, halte ich für völlig unrealistisch.</p>
<p><em>Wird denn die demografische Entwicklung auch eine Veränderung des Schulsystems nach sich ziehen?</em></p>
<p><strong>Professor Dr. Hans Bertram:</strong> Ja, das wird passieren. Das dauert bei uns zwar immer ein bisschen länger, aber der Zug zum zweigliedrigen Schulsystem ist doch schon gestartet. Auf Dauer wird es das sechs- oder achtjährige gemeinsame Lernen  geben. Dann gibt es womöglich, ähnlich wie in Finnland, eine darüberliegende Oberstufe mit verschiedenen Angeboten, aber nicht mit unterschiedlichen institutionellen Schulformen. Es wird ja bereits in vielen Flächenländern über Schulzusammenlegungen diskutiert. Das heißt, wir brauchen &#8211; ob wir das wollen oder nicht &#8211; Gesamtschulangebote. Ich weiß, das ist in Deutschland ein Wort, mit dem man sich nicht unbedingt Freunde macht. Wenn die Flächenländer aber ein ausdifferenziertes Bildungsangebot für viele Kinder anbieten wollen, dann bleibt ihnen nichts anderes übrig, als Schulzentren zu entwickeln, wo die Kinder aus den ländlichen Regionen auch wirklich ein gutes Angebot bekommen. Das funktioniert aber nicht mit einem gegliederten Schulsystem. Unter der demografischen Perspektive tun Flächenländer wie Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und auch &#8211; man traut sich gar nicht, es zu sagen &#8211; bestimmte Teile von Bayern, gut daran, darüber nachzudenken, ob man nicht auf Dauer aufgrund der vorhandenen Entwicklungslinien sagt: Wir müssen eher in Schulzentren investieren. Das geht aber nur dann, wenn die Kinder in der Nähe wohnen. Wenn wir ihnen allen also ein ausdifferenziertes Angebot liefern wollen, müssen wir akzeptieren, dass die Schulform sich ändern wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schule/Hochschule</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/schulehochschule-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Außerschulische Lernorte]]></category>
		<category><![CDATA[Autostadt]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Michael Pries]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Nixdorf Museums Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Irmgard Rothkirch]]></category>
		<category><![CDATA[NaturGut Ophoven]]></category>

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		<description><![CDATA[„Plötzlich entdecken Schüler ihr Interesse für ein bestimmtes Thema“
Außerschulische Lernorte bereichern den Unterricht
„Hier muss es doch irgendwo stehen!“ Fabian, Lukas, Judith, Christine suchen konzentriert nach der Antwort auf die Frage „Wo entstand die Keilschrift?“ Ausgestattet mit einer Sofortbildkamera, mit Aufgabenzettel und Stiften eilen die vier Schüler durch das Heinz Nixdorf MuseumsForum. Dabei konkurrieren sie mit vier weiteren Gruppen ihrer Schule um den Sieg bei dieser Museumsrallye.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Plötzlich entdecken Schüler ihr Interesse für ein bestimmtes Thema“</strong></h2>
<h3><strong>Außerschulische Lernorte bereichern den Unterricht</strong></h3>
<p>„Hier muss es doch irgendwo stehen!“ Fabian, Lukas, Judith, Christine suchen konzentriert nach der Antwort auf die Frage „Wo entstand die Keilschrift?“ Ausgestattet mit einer Sofortbildkamera, mit Aufgabenzettel und Stiften eilen die vier Schüler durch das Heinz Nixdorf MuseumsForum. Dabei konkurrieren sie mit vier weiteren Gruppen ihrer Schule um den Sieg bei dieser Museumsrallye.<span id="more-108"></span><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/TD2-Seite7-Außerschulische-Lernorte.jpg"><img class="alignleft  size-medium wp-image-126" style="margin: 2px; border: 1px solid black;" title="TD2 Seite7 Außerschulische Lernorte" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/TD2-Seite7-Außerschulische-Lernorte-199x300.jpg" alt="Autostadt Wolfsburg: Inszenierte Bildung" width="199" height="300" /></a>Mit ihren beiden Lehrern Klaus-Dieter Bollmann und Andreas Kaun sind die 20 Schüler der Haupt- und Realschule Bevern heute Morgen nach Paderborn gereist. Das Museum ist aber nicht Ziel eines Klassenausflugs oder Wandertags, der Besuch ist Teil des Unterrichts. Das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) ist einer von vielen außerschulischen Lernorten, die es bundesweit gibt. Außerschulische Lernorte zeigen, wie lernen, entdecken und forschen in einer anderen Umgebung funktionieren.</p>
<p>„Als außerschulischer Lernort ist das Heinz Nixdorf Museums Forum relativ nahe am Leben seiner jungen Besucher“, erklärt die Leiterin der Museumspädagogik im HNF, Irmgard Rothkirch. „Alle haben zwar Handy und Computer. Aber wir stellen immer wieder fest, dass die wenigsten wissen, wie zum Beispiel die Daten auf eine CD kommen. Wenn man außerdem guckt, wie sorglos sich junge Menschen im Internet bewegen, sehe ich das HNF in der Pflicht, diese Dinge zu problematisieren und zu erklären.“</p>
<p>Viele Museen sind gleichzeitig außerschulische Lernorte, aber auch andere Einrichtungen haben sich auf das außerschulische Lernen spezialisiert, wie zum Beispiel das NaturGut Ophoven in Leverkusen, wo Kinder Tier und Natur konkret erleben können, oder die Autostadt, die sich fächerübergreifend auf den Themenbereich Mobilität konzentriert. Rund 196 000 Schüler besuchten im vergangenen Jahr die in Wolfsburg angesiedelte Einrichtung.</p>
<p>„Im Prinzip kann die Bäckerei um die Ecke auch zum außerschulischen Lernort mutieren, weil die Schüler dort erleben können, wie man Brötchen backt und verkauft. Das ist auch in Ordnung“, erklärt Dr. Michael Pries, der in der Autostadt den Bereich „Inszenierte Bildung“ leitet. Gleichzeitig wendet er aber ein, dass für einen qualitativ hochwertigen außerschulischen Lernort auch bestimmte Anforderungen gelten sollten. „Das beginnt bei der Qualifikation dessen, der in die Rolle des zusätzlichen Lehrers schlüpft, und geht weiter mit der Frage, ob es eine didaktische Aufbereitung und eine Anbindung an den Lehrplan gibt.“ Pries plädiert für Standards für außerschulische Lernorte, „damit die Lehrer nachprüfen können, was ihnen dieser Lernort bietet und wie er in den Unterricht und das Curriculum eingebunden werden kann.“ Unter anderem zur Entwicklung dieser Standards wurde jetzt Didacta Verband die Arbeitsgruppe &#8220;Außerschulische Lernorte&#8221; gegründet.</p>
<p>Zunächst einmal muss der Lehrer aber über das Angebot an außerschulischen Lernorten informiert sein und da fühlen sich manche Kollegen allein gelassen, berichtet  Andreas Kaun: „In den Lehrplänen werden zwar die Möglichkeiten für solche Fahrten eröffnet. Aber uns Lehrern werden kaum weitere Hilfen gegeben. So gibt es wenig konkrete Vorschläge oder Fortbildungen. Hilfreich wäre auch eine Datenbank mit allen verfügbaren Angeboten. Die Idee, mit meinen Schülern ins Heinz Nixdorf Museum zu fahren, kam mir auf dem Weg zur Arbeit, als ich ein Plakat sah und dachte. Das wär etwas für meinen Kurs.“</p>
<p>Und schließlich ist auch der organisatorische und zeitliche Aufwand für die Lehrer nicht zu unterschätzen: Es muss ein Antrag bei der Schulleitung gestellt werden, Versicherungsfragen müssen geklärt und Elternbriefe geschrieben werden. Dann werden Unterschriften eingeholt und Geld eingesammelt. Und schließlich muss der Termin mit dem Kollegium abgesprochen werden, etwa, weil an diesem Tag keine Klassenarbeiten geschrieben werden dürfen.</p>
<p>Trotzdem, so meinen Kaun und Bollmann übereinstimmend, lohnt sich der Besuch eines außerschulischen Lernorts allemal. Deshalb fahren die Lehrer der Haupt- und Realschule Bevern auch regelmäßig mit Schülergruppen in den niedersächsischen Landtag: „Ich erlebe immer, wieder Schüler, die im Politikunterricht ruhig sind und dann im Raum der niedersächsischen Pressekonferenz plötzlich aufstehen und dem Minister Fragen stellen.“</p>
<p>In Paderborn und Wolfsburg merken die Verantwortlichen, dass seit der Einführung des achtjährigen Gymnasiums die Besuche aus der Oberstufe nachgelassen haben. Insgesamt aber nimmt die Nachfrage zu. „Die Ganztagsschulen müssen ihren Unterricht und ihre Angebote anders gestalten, da wächst der Bedarf an Unterstützung von außen deutlich“, berichtet Michael Pries.<a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-7_8-Außerschulische-Lernorte.jpg"><img class="size-medium wp-image-115 alignright" style="border: 1px solid black; margin: 1px;" title="Seite 7_8 Außerschulische Lernorte" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-7_8-Außerschulische-Lernorte-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Vor zwei Jahren haben die Wolfsburger den Schwerpunkt „Technische Frühbildung“ entwickelt und können sich seitdem über die Nachfrage aus den Kindergärten nicht beklagen. Groß ist das Interesse generell auch aus den ersten Jahrgängen der Sekundarstufe I. Im Computermuseum Paderborn sind die GPS-Touren bei den 5. bis 8.-Klässlern sehr beliebt: Jeweils eine kleine Gruppe von Schülern bekommt ein GPS-Gerät. Die Jugendlichen werden in die Technik eingewiesen und dann mit einem bestimmten Ziel rund um das HNF auf die Reise geschickt.</p>
<p>Neben der thematischen Ausrichtung und den speziellen Angeboten ist für die Schulen bei der Auswahl eines außerschulischen Lernorts ein weiterer Punkt entscheidend: Er darf nicht allzu weit entfernt sein. „Etwa eine Stunde Anfahrtszeit nehmen die Schulen in Kauf“, weiß Michael Pries.  Es sei denn, das Ganze wird eingebettet in einen Schullandheim- oder Jugendherbergsaufenthalt. Diese Einrichtungen bieten oftmals Pauschalangebote an und kooperieren dabei mit Museen oder anderen außerschulischen Lernorten in der näheren Umgebung.</p>
<p>Auf jeden Fall sollten die Schulen ihren Aufenthalt nicht zu kurz kalkulieren, rät Irmgard Rothkirch. „Bringen Sie noch ein bisschen Zeit mit,“ empfiehlt sie deswegen ihren Besuchern. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der eine oder andere Schüler noch ein bisschen im Museum stromern will, weil er plötzlich sein Interesse für ein bestimmtes Thema entdeckt hat.“</p>
<h3><strong>Links</strong></h3>
<p><a href="http://www.hnf.de/" target="_blank">Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF)</a></p>
<p><a href="http://www.autostadt.de/portal/site/www/" target="_blank">Die Autostadt</a></p>
<h3><strong>Dazu auf der didacta</strong></h3>
<p><strong>Außerschulische Lernorte als wichtige Partner für Bildungseinrichtungen.</strong> Was ist ein außerschulischer Lernort? Und woran erkennt man qualitativ hochwertige Bildungsarbeit an außerschulischen Lernorten? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Symposiums „Außerschulische Lernorte – Partner der Schule“, das die Autostadt in Wolfsburg veranstaltet. Prof. Dr. Gerald Hüther, Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen und Mannheim/Heidelberg, führt mit einem Vortrag über die „Bedeutung eigener Erfahrungen für nachhaltige Lernprozesse“ in die Thematik ein. Weitere Experten auf dem Podium sind Prof. Dr. Renate Freericks von der Hochschule Bremen und der Journalist und Filmemacher<br />
Reinhard Kahl. Congress-Centrum Ost, Offenbachsaal,19.3 2010, 10:00 – 16:00 Uhr</p>
<p>Im Anschluss an die Fachvorträge werden am Nachmittag in Arbeitsgruppen Best-Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen vorgestellt und Fragen der Vernetzung von schulischer<br />
und außerschulischer Bildung diskutiert. Die Veranstaltung ergänzt den Messe-Auftritt der Autostadt, die den Besuchern an drei Themeninseln ihr umfangreiches Bildungsangebot präsentiert.<br />
Halle 6.1, Stand C50/D51.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/interview-3/</link>
		<comments>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/interview-3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna-Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulrektorenkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Margret Wintermantel]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Hochschulen fühlen sich mit einer staatlich beschlossenen Jahrhundert-Reform allein gelassen“
Interview mit der  Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel
1999 haben die europäischen Bildungsminister mit dem Bologna-Prozess den europäischen Hochschulraum ausgerufen. Zehn Jahre später aber haben die heftigen Proteste der Studierenden die Reform auf den Prüfstand gestellt. Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel erläutert im Interview, wie sich die Reform der Reform entwicklen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Die Hochschulen fühlen sich mit einer staatlich beschlossenen Jahrhundert-Reform allein gelassen“</strong></h2>
<p><strong>Interview mit der  Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel</strong></p>
<p>1999 haben die europäischen Bildungsminister mit dem Bologna-Prozess den europäischen Hochschulraum ausgerufen. Zehn Jahre später aber haben die heftigen Proteste der Studierenden die Reform auf den Prüfstand gestellt. Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel erläutert im Interview, wie sich die Reform der Reform entwicklen wird.<span id="more-99"></span></p>
<p><em>Frau Präsidentin, HRK und KMK , so hieß es Anfang Dezember, wollen sich gemeinsam an die Beseitigung der Probleme machen, die bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses entstanden sind.  Gibt&#8217;s schon konkrete Ergebnisse?</em></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel:</strong> KMK und HRK bleiben im Gespräch. Ein wichtiger Schritt war die Überarbeitung der ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Gestaltung der Studienprogramme, die die KMK Anfang des Monats verabschiedet hat. Die Professorinnen und Professoren in den Hochschulen arbeiten intensiv an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Studienangebote und beziehen dabei die Studierenden und ihre berechtigten Anliegen mit ein.</p>
<p><em>Und was ist in diesem Jahr zu erwarten? An welchen Stellen soll vordringlich geschraubt werden? Immerhin läuft den Studierenden (und auch den Lehrenden) die Zeit weg.</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_117" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/seite-9-wintermantel.jpg"><img class="size-medium wp-image-117" title="seite 9 wintermantel" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/seite-9-wintermantel-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Margret Wintermantel</p></div>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel:</strong> Wichtige Etappen sind das Bologna-Treffen, an dem die Studierenden, die HRK und die KMK beteiligt sind und zu dem Bundesministerin Schavan eingeladen hat, und natürlich auch der Bildungsgipfel der Bundeskanzlerin. Wir brauchen konkrete Ergebnisse was die weitere Umsetzung der Studienreform betrifft. Und vor allem muss die Finanzierungsfrage endlich gelöst werden: intensivere Lehre mit kleineren Lerngruppen erfordert mehr Personal, erfordert also zusätzliche Mittel, die kapazitätsneutral eingesetzt und verwendet werden können.</p>
<p><em>Nach wie vor ist der Zugang zum Masterstudium eingeschränkt, obwohl viele Organisationen wie der Deutsche Hochschulverband  oder die Deutsche Physikalische Gesellschaft fordern, dass der Master und nicht der Bachelor Regelabschluss werden muss. Können und wollen denn die Hochschulen diese Forderung überhaupt erfüllen?</em></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel:</strong> Derzeit wissen wir noch nicht, wie viele Studierende direkt nach dem Bachelor in einen Master-Studiengang wechseln und wie viele nach einer ersten Phase der Berufstätigkeit einen Master anfügen wollen. Dies hängt von den individuellen Entscheidungen der Studierenden und der Entwicklung des Arbeitsmarkts ab und wird nach Fächern sehr unterschiedlich sein. Ich halte es daher für verfehlt, von einem &#8220;Regelabschluss&#8221; zu sprechen. Wir brauchen genügend Masterplätze, damit alle Studierenden, die geneigt und geeignet sind, ein Masterstudium machen können. Auch müssen wir den Studierenden die im Bologna-Prozess liegende Chance einräumen, durch Wahl eines – im Verhältnis zum Bachelor &#8211; fachfremden Masters eine individuelle Bildungsbiografie zu entwerfen.</p>
<p><em>Es ist immer vom europäischen Hochschulraum die Rede, von der Vergleichbarkeit und der Mobilität. Aber Erfahrungen zeigen, dass den Studierenden schon innerhalb Deutschlands die Möglichkeiten zur Mobilität genommen wurden. Hat jede Hochschule ihre eigene Reform gemacht, ohne nach rechts und links zu gucken?</em></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel:</strong> Das ist ganz bestimmt nicht so. Aber der Geist von Bologna, der eine liberale Praxis bei der Anerkennung von Leistungen erfordert, hat noch nicht überall Einzug gehalten. Studierende, die ein Auslandssemester absolvieren oder die Universität wechseln, müssen ihre Studienleistungen hinterher anerkannt bekommen. Man muss sich im Einzelfall anschauen, welche Kompetenzen die Studentin/der Student bisher erworben hat. Und nicht, ob exakt das gemacht wurde, was die eigene Studienordnung vorschreibt.</p>
<p><em>Sie haben jüngst die notwendige politische Unterstützung für die Studienreform eingefordert. Hat die Politik die Hochschulen im Regen stehen lassen? Und welche Unterstützung meinen Sie?</em></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel: </strong>Es geht um Deregulierung, es geht um Finanzierung und es geht um Kommunikation. Noch immer beschränken viele Länder die Hochschulen durch zu viele unnötige Regelungen bei der Gestaltung der Studienprogramme, noch immer ist die Reform nicht finanziert und noch immer gibt es keine vernünftige Vermittlung dessen, was Bologna will und ist. Angesichts dieser Tatsachen ist es wohl nachzuvollziehen, dass die Hochschulen sich mit einer staatlich beschlossenen Jahrhundert-Reform allein gelassen fühlen.</p>
<h3><strong>Dazu auf der didacta</strong></h3>
<p>Im Diskussionsforum „Hochschule trifft Schule“ in Halle 6 werden an allen Messetagen von 11 –16 Uhr Kurzvorträge zu verschiedenen Themen angeboten. Die einzelnen Schwerpunkte:</p>
<p>16.3.2010 „Lehrerbildung“,<br />
18.3.2010 „E-Learning“,<br />
19.3.2010 „Übergang Schule – Hochschule“,<br />
20.03.2010 „Berufsbild des Lehrers im Wandel“.  Weitere Informationen: <a href="http://www.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/didacta_SchuleHschule_komplett_2010.pdf" target="_blank">Flyer Schule/Hochschule</a></p>
<p>Am 17.1.2010 findet hier auch der <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_HOCHSCHULTAG-2010.php" target="_blank">Hochschultag 2010</a> zum Thema „Digitales Zeitalter in Schule und Hochschule – Veränderungen für Lehre, Prüfungen und Publikationen“ statt.</p>
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		<title>Schule/Hochschule</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung/Qualifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionsschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Schüler um einen Platz in der Schule kämpfen - Produktionsschulen können schulmüde Jugendliche vom Lernen begeistern
Seit Beginn der PISA-Erhebung 2000 ist der Anteil der 15-Jährigen, die als sogenannte Risikoschüler bezeichnet werden, konstant bei mehr als 20 Prozent geblieben. Viele dieser Schüler verweigern sich irgendwann der Regelschule und verlassen diese Institution ohne Abschluss. Was dann folgt, sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche und oftmals wenig erfolgreiche Berufsvorbereitungsmaßnahmen. Nach und nach entwickelt sich daneben in Deutschland für diese Jugendlichen aber auch ein neuer Schultyp mit einem ganz speziellen pädagogischen Ansatz: die Produktionsschule.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wenn Schüler um einen Platz in der Schule kämpfen</strong></h2>
<h3>Produktionsschulen können schulmüde Jugendliche vom Lernen begeistern<strong> </strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p>Seit Beginn der PISA-Erhebung 2000 ist der Anteil der 15-Jährigen, die als sogenannte Risikoschüler bezeichnet werden, konstant bei mehr als 20 Prozent geblieben. Viele dieser Schüler verweigern sich irgendwann der Regelschule und verlassen diese Institution ohne Abschluss. Was dann folgt, sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche und oftmals wenig erfolgreiche Berufsvorbereitungsmaßnahmen. Nach und nach entwickelt sich daneben in Deutschland für diese Jugendlichen aber auch ein neuer Schultyp mit einem ganz speziellen pädagogischen Ansatz: die Produktionsschule.<span id="more-101"></span></p>
<p>„Produktionsschule – das ist der Versuch, theoretisches und praktisches Lernen miteinander zu verbinden. An konkreten Aufträgen werden marktfähige Produkte entwickelt und dann auch auf dem Markt angeboten“, beschreibt der Leiter der Produktionsschule Altona, Thomas Johanssen das Konzept. „Wir haben zum Beispiel eine Tischlerei, die an Einzelaufträgen arbeitet. Da gibt es nicht nur praktische Probleme für die Schüler zu lösen, sondern auch theoretische: Preise müssen kalkuliert, die Bestellung der Materialien muss organisiert werden und vieles mehr.“</p>
<p>Johanssen ist Vorsitzender des 2007 gegründeten Bundesverbandes Produktionsschulen (BvPs). Bevor er gemeinsam mit anderen Kollegen die Produktionsschule Altona gründete, hat er 20 Jahre lang an einer Berufsschule in verschiedenen Formen der schulischen Berufsvorbereitung unterrichtet. „Dort habe ich diesen sinnlosen Kampf ‚Schüler gegen Lehrer‘, ‚Lehrer gegen Schüler‘ erlebt. Es war eine reine Warteschleife für die Jugendlichen.“ In Dänemark, wo es rund 100 Produktionsschulen gibt, haben Johanssen und seine Kollegen dann gesehen, wie Schule auch funktionieren kann. „Wir haben aber noch zehn Jahre gebraucht, um das Konzept hier in Hamburg durchzusetzen.“</p>
<p>Der Tag an der Produktionsschule Altona beginnt mit theoretischem Unterricht in Deutsch Englisch und Mathematik. Zwei Stunden täglich werden die Schüler so auf die externe Prüfung zum Hauptschulabschluss vorbereitet. Nach dem Unterricht frühstücken alle gemeinsam. „Jede Produktionsschule hat eine Kantine oder Cafeteria“, erläutert Johanssen. Anschließend arbeiten die Jugendlichen bis zum Nachmittag in der Werkstatt. Lehrer sind eine Minderheit in dieser Schule, in der ganz verschiedenen Professionen arbeiten und unterrichten: Tischler, Web Designer, Grafiker oder Köche.</p>
<p>Eine billige Konkurrenz zu anderen Betrieben ist die Produktionsschule jedoch nicht: „Wir haben uns selbst verpflichtet, keine Dumpingpreise anzubieten. Damit enttäuschen wir Kunden häufig, die irrtümlich der Meinung sind, sie würden uns einen großen Gefallen tun, wenn sie uns einen Auftrag geben und dafür billig ein Regal gebaut bekommen. Wir orientieren uns an marktüblichen Preisen, sonst hätten wir ein Konkurrenzproblem.“</p>
<p>Die Produktionsschule arbeitet eng mit den Schulen der Region zusammen. „Wenn sich dort ein Problem abzeichnet, treten die Schulen mit uns in Kontakt“, erklärt Johanssen. „In einem Beratungsgespräch werden die Interessen der Schüler abgeklopft und dann folgt eine Probewoche. Ein Prinzip ist, dass der Besuch der PS freiwillig ist. Es wird hier niemand zugewiesen sondern am Ende des Beratungsprozesses soll die Entscheidung des Jugendlichen stehen: Ja ich möchte in die Produktionsschule gehen und die Schule sagt: ja, du kannst.“</p>
<p>Die Schüler erleben in dieser neuen Schule oft zum ersten Mal, dass sie nicht nur mit ihren Schwierigkeiten, sondern auch mit ihren Fähigkeiten wahrgenommen werden. „Da tut sich dann etwas ganz Neues auf, was in einer normalen Schule gar nicht zum Tragen kommt“, berichtet Johanssen. „Etwa, dass jemand Spaß daran hat, mit Gästen umzugehen. Da kommt eine enorme Stärkung des Selbstbewusstseins in Gang, und gerade das ist etwas, was oft in den Schulen kaputt gegangen ist.“ Aber nicht nur die Schüler, auch die Lehrer erleben an dieser Schule Erfolge. „Wenn jemand, der sich total dem schulischen Lernen verweigert hat und plötzlich darum kämpft, diese Schule besuchen zu dürfen, denn wir haben ja nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen, dann ist das eine sehr schöne Erfahrung für Pädagogen.“</p>
<p>Im vergangenen Jahr feierte die Produktionsschule Altona ihr zehnjähriges Bestehen. In dieser Zeit haben 540 Jugendliche die Schule besucht. Sechzig Prozent der Schüler konnten dort den Hauptschulabschluss nachholen. Ein Konzept, das die Politiker in Hamburg offensichtlich überzeugt hat: Nach dem Altonaer Vorbild sollen in der laufenden Legislaturperiode weitere Produktionsschulen mit rund 500 Plätzen eingerichtet werden. Vier davon sind bereits seit dem 1. September 2009 in Betrieb.</p>
<p>Rund 40 Produktionsschulen gibt es in Deutschland. So hat unter anderem Mecklenburg-Vorpommern seit 2004 sechs Produktionsschulen aufgebaut – unterstützt vom Europäischen Sozialfonds. „Wenn Produktionsschulen einen festen Platz als „Prototyp“ für Einrichtungen in der Benachteiligtenförderung erhielten, kann damit zur Lichtung des „Förderdschungels“ beigetragen werden und den Jugendlichen gleichzeitig eine vielversprechende Chance auf berufliche und soziale Integration gegeben werden“, heißt es in dem 2008 erschienenen Band „Kompetenzen fördern – Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf“ des Bundesbildungsministeriums. Möglich also, dass auch andere Bundesländer dem Hamburger Beispiel folgen.</p>
<h3>Weitere Informationen: <a href="http://www.bv-produktionsschulen.de/" target="_blank"><br />
</a></h3>
<p><a href="http://www.bv-produktionsschulen.de/" target="_blank">Bundesverband Produktionsschulen</a></p>
<p><a href="http://www.produktionsschule-altona.de/" target="_blank">Produktionsschule Altona</a></p>
<h3>Dazu auf der didacta</h3>
<p><strong>Startklar! Mit Praxis für die Ausbildung</strong>,Partner für Schule NRW, <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_forum-didacta-aktuell.php" target="_blank">Forum „didacta aktuell: Wirtschaft-Bildung-Verantwortung&#8221;</a>, Halle 9, Stand A20/B21, 17.03 2010, 12:15 Uhr</p>
<p><strong>Neue Berufe/Berufsorientierung</strong>, Themenschwerpunkt im <a href="http://www.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/Beilage-Ausbildung-Qualifikation.pdf" target="_blank">Forum Ausbildung/Qualifikation</a>, Halle 10.1, A90, 19.03.2010, 11 – 16 Uhr</p>
<p><strong>Praxis als Wegweiser: Berufsorientierung in Schulen</strong>, Partner für Schule NRW, <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_forum-didacta-aktuell.php" target="_blank">Forum „didacta aktuell: Wirtschaft-Bildung-Verantwortung&#8221;</a>, Halle 9, Stand A20/B21, 19.03.2010, 15 Uhr</p>
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		<title>Weiterbildung/Beratung</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/weiterbildungberatung-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 09:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Kinderschutzbund]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Elternkurse]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Familientraining]]></category>
		<category><![CDATA[KESS]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Klaus Hurrelmann]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderschau]]></category>
		<category><![CDATA[Starke Eltern – Starke Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[STEP]]></category>
		<category><![CDATA[Triple P]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ein Kind zu erziehen ist sehr schwierig“ - Weiterbildungsangebote speziell für Eltern
Sie heißen Triple P, Gordon Familientraining, STEP, KESS, Starke Eltern – Starke Kinder oder einfach nur Elternkurs: Seit einigen Jahren gibt es einen wahren Boom von Weiterbildungsangeboten für Eltern. Denn immer mehr Eltern suchen Unterstützung bei einer nicht einfachen Aufgabe: der Erziehung ihrer Kinder. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Ein Kind zu erziehen ist sehr schwierig“</strong></h2>
<h3>Weiterbildungsangebote speziell für Eltern</h3>
<p>Sie heißen Triple P, Gordon Familientraining, STEP, KESS, Starke Eltern – Starke Kinder oder einfach nur Elternkurs: Seit einigen Jahren gibt es einen wahren Boom von Weiterbildungsangeboten für Eltern. Denn immer mehr Eltern suchen Unterstützung bei einer nicht einfachen Aufgabe: der Erziehung ihrer Kinder. <span id="more-102"></span></p>
<div id="attachment_121" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-11-Hurrelmann.jpg"><img class="size-medium wp-image-121" title="Seite 11 Hurrelmann" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-11-Hurrelmann-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Klaus Hurrelmann</p></div>
<p>„Viele Eltern können erziehen, aber man muss schon realistisch sehen, dass die Gruppe von Eltern, die das wirklich nicht kann, existiert und dass sie wahrscheinlich im Laufe der Jahre größer werden wird. Etwa ein Viertel der Eltern ist damit überfordert“, erklärt Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, der das STEP-Elterntraining vor einigen Jahren mit einem Team an der Bielefelder Universität wissenschaftlich begleitet hat. Sein Fazit: „Das Entscheidende &#8211; das steht auch für vergleichbare Programme – ist, dass Eltern an die Hand genommen werden und Schritt um Schritt lernen, wie sie eine Beziehung zu ihrem Kind aufbauen. Dass eine Beziehung die Voraussetzung für Erziehung ist.“</p>
<p>Ein Vorreiter in Sachen Elternkurse ist der Deutsche Kinderschutzbund. Er bietet seit den 1970er Jahren Fortbildungen, um die Erziehungskompetenzen von Eltern zu stärken. Die Kurse STARKE ELTERN – STARKE KINDER ® wurden bislang von mehr als 80 000 Eltern besucht. „Ziel der Elternkurse ist es, Eltern in ihrer Aufgabe zu unterstützen, ihre Fähigkeiten deutlich zu machen und ihre Kräfte (wieder) verfügbar zu machen. Elternkurse bieten kein Rezept &#8211; jede Familie ist einzigartig und verschieden“, heißt es im Kurskonzept.</p>
<p>Auch wenn immer mehr Eltern diese Fortbildungskurse besuchen, meist sind es die sensiblen, bewussten Eltern, seltener kommen sie aus jenem im Erziehungsalltag schnell überforderten Viertel der Eltern , von dem Hurrelmann spricht. Deswegen gehen einige dieser Angebote einen anderen, zweiten Weg: Sie bieten ihre Kurse ganz gezielt auch für Erzieherinnen an. Schließlich kommen diese beinahe täglich mit den Eltern in Kontakt und können so als Multiplikatoren wirken. Die Weltgesundheitsorganisation verfolgt übrigens einen ähnlichen Ansatz: Das Angebot von Förderung und Fortbildung muss in die Räume und Institutionen einbezogen werden, in denen sich die Menschen ohnehin aufhalten. „Dieses Denken“, so Hurrelmann, „ist in der gesamten Elternarbeit sehr wichtig.“</p>
<p>Der Bildungswissenschaftler geht aber noch einen Schritt weiter. Seine Idee: Teile des Kindergeldes könnten auf Gutscheinbasis existieren. Nur Eltern, die an bestimmten Ausbildungen teilgenommen haben, würden dann diese Gutscheine erhalten. Denn, so Hurrelmann: „Ein Kind zu erziehen ist heute sehr schwierig. Es ist wunderschön, wenn es gelingt, aber dramatisch, wenn es nicht gelingt.“</p>
<h3>Links zu weiterführenden informationen:</h3>
<p><a href="http://www.starkeeltern-starkekinder.de/" target="_blank">Starke Eltern – Starke Kinder</a></p>
<p><a href="http://www.instep-online.de/" target="_blank">STEP</a></p>
<p><a href="http://elternkurs.net/" target="_blank">Elternkurs</a></p>
<h3>Dazu auf der didacta</h3>
<p><strong>vertrauen &#8211; spielen &#8211; lernen &#8211; Elternkurs für Mütter und Väter von Kindern in den ersten drei Lebensjahren</strong>, Dorothea Strichau, Halle 09.1 Stand A021, 20.03.2010, 11 Uhr</p>
<p><strong>Ich bin so frei – Elternkurs für Mütter und Väter von Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren</strong>, Dorothea Strichau, Halle 09.1 Stand A021, 20.03.2010, 14:30 Uhr.</p>
<p><strong>STEP &#8211; Die Weiterbildung für Erzieher/innen</strong>. Kinder wertschätzend und kompetent erziehen, Angela Stauten-Eberhardt, Konferenzraum E/ CC Nord, 16.03.2010 11 Uhr</p>
<p><strong>Wir erreichen alle! „Starke Eltern- Starke Kinder ®“</strong>, Deutscher Kinderschutzbund, Kordula Lasner-Tietze, <a href="http://www.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/VA_Sonderschau_Stranz.pdf" target="_blank">Sonderschau Bildung von Anfang an &#8211; Mit den Eltern geht‘s besser!</a> Halle 7, Stand A30/B31, 18.03.2010, 17 Uhr</p>
<p><strong>Wir erreichen alle! „Starke Eltern- Starke Kinder ®</strong>“, Deutscher Kinderschutzbund, Kordula Lasner-Tietze, , <a href="http://www.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/VA_Sonderschau_Stranz.pdf" target="_blank">Sonderschau Bildung von Anfang an &#8211; Mit den Eltern geht‘s besser!</a> Halle 7, Stand A30/B31, 19.03.2010, 12 Uhr</p>
<p><strong>Das Tagesgespräch &#8211; mit Heinz Hilgers</strong>, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes: <a href="http://www.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/VA_Sonderschau_Stranz.pdf" target="_blank">Sonderschau Bildung von Anfang an &#8211; Mit den Eltern geht‘s besser!,</a> Halle 7, Stand A30/B31, 20.03.2010, 13 Uhr</p>
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		<title>Sonderthema</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/sonderthema/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 08:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderthemen]]></category>
		<category><![CDATA[Computer in Schulen]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerweiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Qualifizierung stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderschau]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderschau „Kompetenz fördern]]></category>

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		<description><![CDATA[„51.000 Unterrichtsstunden pro Woche werden in die IT-Pflege gesteckt“
Warum digitale Medien in den Schulen noch immer mit Problemen behaftet sind
Im Herbst 2001 verkündete die damalige Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn, dass nun alle Schulen in Deutschland einen Internet-Zugang hätten. Knapp neun Jahre später, im Januar 2010, belegte eine Umfrage der Initiative D21 - durchgeführt von TNS Infratest -, dass digitale Medien und Unterricht an deutschen Schulen immer noch getrennte Welten darstellen. Besonders kritisch wurde das von den Eltern bewertet: Nur vier Prozent beurteilen den Einsatz von Computern in Schulen als ausgezeichnet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„51.000 Unterrichtsstunden pro Woche werden in die IT-Pflege gesteckt“</strong></h2>
<h3>Warum digitale Medien in den Schulen noch immer mit Problemen behaftet sind</h3>
<p>Im Herbst 2001 verkündete die damalige Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn, dass nun alle Schulen in Deutschland einen Internet-Zugang hätten. Knapp neun Jahre später, im Januar 2010, belegte eine Umfrage der Initiative D21 &#8211; durchgeführt von TNS Infratest -, dass digitale Medien und Unterricht an deutschen Schulen immer noch getrennte Welten darstellen. Besonders kritisch wurde das von den Eltern bewertet: Nur vier Prozent beurteilen den Einsatz von Computern in Schulen als ausgezeichnet. <span id="more-103"></span></p>
<p>Was also ist mit all den Computern und Netzwerken in den Schulen passiert? Stehen sie ungenutzt in Schränken und Kellern, wurden Millionen von Euros falsch investiert? „Unsere seit 1986 gemachten Erfahrungen zeigen, dass nach einer Neuinvestition der anfängliche Enthusiasmus sehr schnell der Ernüchterung weicht“, berichtet Josef Seitner, Geschäftsführer der MTS Reinhardt GmbH. „Die Motivation bei den Lehrkräften sinkt sehr schnell, wenn das erforderliche Managementsystem nicht da ist oder nur halbherzig berücksichtigt wurde. Die Folge sind leider nur all zu oft Investitionsruinen. Das gilt übrigens auch für öffentlich geförderte „Pilotprojekte“, die nach Auslaufen der Fördermittel wieder in der Versenkung verschwinden. Beispiele gibt es genug.“</p>
<p>Mit anderen Worten: Zwar wurden Computer, Laptops und Server angeschafft, was aber fehlte, war die Infrastruktur, zum Beispiel für die weitere Systempflege. „Lehrerweiterbildung für PC-Nutzung ist stark betriebssystem- und netzwerklastig. In den Betrieben sieht das ganz anders aus. Welcher Mitarbeiter muss zum Beispiel bei Hewlett Packard wissen, wie man das Netzwerk „tuned“, oder Windows7 Upgrades selber am Arbeitsplatz ausführt?“ kritisiert auch Dietmar Frick, Sales Manager des Public Sectors von HP Deutschland. In der Schule hat diese Aufgabenverteilung oft dramatische Auswirkungen: Ist der IT-Fachmann, zum Beispiel Chemie-Lehrer, krank, dann fällt in dieser Woche der Computerbetrieb aus, weil irgendwo ein Server nicht funktioniert. Die &#8220;Patchwork&#8221;-Umgebung durch gespendete Altgeräte aus der Industrie, Open Source Software, von IT-Lehrer für IT-Lehrer entwickelt, tut ihr Übriges.</p>
<p><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-12-IT.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-123" title="Seite 12 IT" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-12-IT-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>„Schulträger sind technikverliebt und schreiben Hardware aus, ohne die bestehende Infrastruktur der Schule und die folgenden Wartungskosten einer Billigbeschaffung zu berücksichtigen“, berichtet Josef Seitner. „Das fördert wartungsaufwendige und heterogene IT-Landschaften. Unsere internen Berechnungen gehen bei rund 31.000 Schulen in Deutschland von mindestens 51.000 Unterrichtsstunden pro Woche aus, die von Lehrkräften für die Systemadministration aufgewendet werden. Bei den Lehrkräften handelt es sich zu 90 Prozent um Mathematik- und Physiklehrer.“ Und gerade die werden dringend zum Unterrichten gebraucht.</p>
<p>Gefördert wird diese Situation durch die unterschiedlichen Verantwortlichkeiten. Während die Länder für Lehrergehälter zuständig sind, zeichnen die Kommunen für die Ausstattung verantwortlich. Zugespitzt: Was kümmert es die Kommune, wenn Lehrerstunden investiert werden, damit die Technik funktioniert? Und die kommt oft genug zum Erliegen &#8211; nicht nur weil der IT-Lehrer der Schule krank oder auf Klassenfahrt ist. So &#8220;fördern&#8221; fehlende Sicherheitskonzepte die Kreativität der Schüler, es werden Trojaner und Viren eingeschleust oder die Rechner werden anderweitig manipuliert.</p>
<p>Einige Kommunen und Kreis haben unterdessen die Problematik erkannt und sich auf den Weg zu einem einheitlichen IT-Konzept gemacht. So werden in einem mehrjährigen Projekt im Kreis Offenbach alle 90 Schulen &#8211; von der Grundschule bis zur Gesamtschule &#8211; standardisiert ausgestattet. Bisher verfügen 70 Schulen über den definierten Standard und entlasten so die Lehrkräfte. Nach der Erstinstallation übernimmt ein ausgebildeter Dienstleister, der die installierten Komponenten sowie das Managementsystem kennt, die Hotline und den Vor-Ort-Support. Die pädagogische Komponente findet ihren Niederschlag in dem an einer Schule eigens eingerichteten IT Kompetenzzentrum, wo sowohl Weiterbildungen stattfinden als auch Systemerweiterungen getestet werden, bevor diese in den Schulen eingeführt werden. Ähnlich verfahren auch der Landkreis Fürstenfeldbruck sowie die Städte Lüdenscheid und Höxter.</p>
<p>Gerade wurden im Rahmen des Konjunkturprogramms II nicht wenige Schulen mit interaktiven Whiteboards beglückt. Bevor wiederum viele Lehrerstunden, die dringend zum Unterrichten gebraucht werden, für Installation und Pflege dieser Technik investiert werden, sollten die Verantwortlichen in Kommunen und Ländern über die Effektivität einheitlicher IT-Konzepte nachdenken. Ein Besuch bei funktionierenden Projekten wie in Offenbach oder Lüdenscheid könnte dazu hilfreiche Impulse liefern.</p>
<h3>Dazu auf der didacta</h3>
<p>Sowohl für den schulischen Bereich als auch für den Bereich Aus- und Weiterbildung stellen viele Unternehmen auf der Messe IT-Ausstattungen und -Konzepte vor.</p>
<p><strong>Sonderschau „Kompetenz fördern, Qualifizierung stärken, Orientierung vermitteln</strong>: <strong>Medienbildung 2.0“</strong><strong>.</strong> Während der gesamten Messe von 9 – 18 Uhr, Halle 10.1 Stand E88</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktuell:</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/lehrer-bekommen-nachhilfe-in-computerspielen/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 12:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Armin Laschet]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic Sports League]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern-LAN]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Lehrer bekommen Nachhilfe in Computerspielen 
Eltern-LAN erleichtert Pädagogen Auseinandersetzung mit dem Medium Computerspiele – Möglichkeiten des Einsatzes im Schulunterricht – Schirmherr ist NRW-Minister Armin Laschet

Die Informationsveranstaltung Eltern-LAN macht Station auf der Bildungsmesse didacta in Köln: Lehrkräfte sind am 20. März von 11 bis 15 Uhr in die Koelnmesse eingeladen, um Erfahrungen mit einem Lieblingshobby ihrer Schüler zu sammeln. Im Vordergrund stehen dabei neben der medienpädagogischen Information der Einblick in die Welt der Computerspiele und die Möglichkeit, eigene Spielerfahrungen zu machen unter anderem auch mit dem oft diskutierten Computerspiel Counter-Strike. Den Lehrern werden auch konkrete Möglichkeiten des Einsatzes im Schulunterricht aufgezeigt und gemeinsam diskutiert, wie pädagogisch sinnvoll diese Modelle sind. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Lehrer bekommen Nachhilfe in Computerspielen </strong></h3>
<h3>Eltern-LAN erleichtert Pädagogen Auseinandersetzung mit dem Medium Computerspiele – Möglichkeiten des Einsatzes im Schulunterricht – Schirmherr ist NRW-Minister Armin Laschet</h3>
<p><img class="alignleft" src="http://www.bpb.de/cache/images/D8QG5R_420x80.jpg" alt="" width="258" height="49" /></p>
<p>Die Informationsveranstaltung Eltern-LAN macht Station auf der Bildungsmesse didacta in Köln: Lehrkräfte sind am 20. März von 11 bis 15 Uhr in die Koelnmesse eingeladen, um Erfahrungen mit einem Lieblingshobby ihrer Schüler zu sammeln. Im Vordergrund stehen dabei neben der medienpädagogischen Information der Einblick in die Welt der Computerspiele und die Möglichkeit, eigene Spielerfahrungen zu machen unter anderem auch mit dem oft diskutierten Computerspiel Counter-Strike. Den Lehrern werden auch konkrete Möglichkeiten des Einsatzes im Schulunterricht aufgezeigt und gemeinsam diskutiert, wie pädagogisch sinnvoll diese Modelle sind.</p>
<p><span id="more-104"></span>Veranstalter der Eltern-LAN sind spielbar.de, das interaktive Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung, das Institut Spielraum von der Fachhochschule Köln sowie der Spieleratgeber-NRW vom ComputerProjekt Köln e.V. Die Spielstationen werden von Turtle Entertainment, dem Marktführer im Bereich des elektronischen Sports und Veranstalter der Electronic Sports League (ESL), zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Die Schirmherrschaft für die Eltern-LAN übernimmt der nordrhein-westfälische Kinder- und Jugendminister Armin Laschet. &#8220;Computerspiele sind aus der Freizeit unserer Kinder kaum noch wegzudenken. Daher ist es besonders wichtig, dass Eltern und auch Lehrer genau wissen, welche Gefahren aber auch Möglichkeiten sich hinter den Computerspielen der Kinder verbergen&#8221;, sagte Minister Armin Laschet. &#8220;Durch die Eltern-LAN haben Eltern und Lehrer die Möglichkeit, den verantwortungsvollen Umgang mit diesem Medium zu erlernen und im Gespräch mit geschulten Pädagogen Unsicherheiten im Bezug auf Computerspiele abzubauen.&#8221;</p>
<p>Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung sind erhältlich unter: <a href="http://www.eltern-lan.info" target="_blank">www.eltern-lan.info</a></p>
<p><strong>Beschreibungen der Spiele: </strong></p>
<p>Trackmania Nations: <a href="http://www.spieleratgeber-nrw.de/?siteid=1868" target="_blank">www.spieleratgeber-nrw.de/?siteid=1868</a></p>
<p>Counter Strike: <a href="http://www.spieleratgeber-nrw.de/index.php?siteid=769" target="_blank">www.spieleratgeber-nrw.de/index.php?siteid=769</a></p>
<p><strong>Einladung </strong></p>
<p>Pressevertreter sind herzlich zur Eltern-LAN eingeladen. Akkreditieren Sie sich bitte unter <a href="mailto:presse@turtle-entertainment.de" target="_blank">presse@turtle-entertainment.de</a></p>
<p>Bitte haben Sie Verständnis, dass wir ein Zeitfenster eingerichtet haben, währenddessen Sie die Teilnehmer interviewen können. Dadurch wird gewährleistet, dass die Teilnehmenden ungestört Spielerfahrung sammeln können.</p>
<p>Nach erfolgreicher Akkreditierung erhalten Sie weiterführende Informationen zum Ablauf der Veranstaltung und zum Interview-Zeitfenster.</p>
<p><strong>Eltern-LAN </strong><strong> </strong></p>
<p>Die Eltern-LAN ist eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, Eltern und Lehrern die Auseinandersetzung mit dem Hobby „Computerspielen“ ihrer Kinder und Schüler zu erleichtern. Die Teilnehmer bauen Berührungsängste mit dem Medium Computer ab und probieren selber unter pädagogischer Anleitung Spiele aus. Die Eltern-LAN ist ein gemeinsames Projekt von Turtle Entertainment, dem Marktführer im elektronischen Sport in Europa, spielbar.de, dem interaktiven Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Spieleratgeber-NRW vom ComputerProjekt Köln e.V. und dem Institut Spielraum von der Fachhochschule Köln.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.eltern-lan.info" target="_blank">www.eltern-lan.info</a></p>
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		<title>Weiterbildung/Beratung</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 13:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Dachverband der Weiterbildungsorganisationen]]></category>
		<category><![CDATA[DVWO]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>

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		<description><![CDATA[„Informationen von Trainern für Trainer“. Unter dieser Überschrift lässt sich das Angebot zusammenfassen, das der DVWO Dachverband der Weiterbildungsorganisationen auf der didacta 2010 in Köln präsentiert. Rund um das Trainer-Café in Halle 10 stellen die Weiterbildungsorganisationen ihre Angebote für Training, Beratung und Coaching vor. Zudem hat der DVWO ein vielseitiges Vortragsprogramm im Kongresszentrum zusammengestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><strong>Wie sich Trainer weiterbilden</strong></strong></h2>
<h3>Umfangreiches Programm des DVWO-Forums auf der didacta</h3>
<p>„Informationen von Trainern für Trainer“. Unter dieser Überschrift lässt sich das Angebot zusammenfassen, das der DVWO Dachverband der Weiterbildungsorganisationen auf der didacta 2010 in Köln präsentiert. Rund um das Trainer-Café in Halle 10 stellen die Weiterbildungsorganisationen ihre Angebote für Training, Beratung und Coaching vor. Zudem hat der DVWO ein vielseitiges Vortragsprogramm im Kongresszentrum zusammengestellt. Die Themen reichen von der Beantwortung der Frage, wie Trainer erfolgreich ihre Seminare füllen über die besonderen Herausforderungen bei Weiterbildungsangeboten für die Generation 50+ bis zur Diskussion über die Frage, ob Qualitätsmanagement in der Weiterbildung nur zusätzliche Bürokratie bedeutet oder ein sinnvolles Instrument sein kann. <span id="more-95"></span>Aber auch klassische Erziehungsthemen finden sich im Vortragsprogramm. So geht der Konflikt- und Gewalt-Deeskalationstrainer Heinz Kraft in seinem Vortrag am 16. März der Frage nach, was Gewalt mit Erziehung zu tun hat. Michael Hihn, Berater, Trainer, Moderator und Experte für Wissensmanagement gibt am 17. März Tipps, wie Trainer ihre Lern- und Arbeitstechnik verbessern und so unnötige Suchzeiten beim Wissensaufbau vermeiden können. Die Teilnehmer lernen neue Hilfsmittel kennen, wie sie ihr persönliches Wissen noch besser organisieren und Zeit gewinnen. Susanne Abouzari, Begleitende Kinesiologin &amp; Coach IFHK, DGAK e.V., stellt die Chancen und Grenzen der Kinesiologischen Lernberatung vor (Kinesiologie – Lehre von der Bewegung). In ihrem Referat am 19. März geht sie unter der Überschrift &#8220;Das Kind reparieren&#8221; &#8211; Kinesiologie im Spannungsfeld Kinder &#8211; Eltern &#8211; Schule“ der Frage nach, welche Möglichkeiten die Kinesiologie bietet, Kinder auf ihrem Weg zum selbstbewussten, freudigen Lernen zu begleiten.</p>
<p>Eine vollständige Übersicht über das Programm erhalten Sie <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_DVWO-Forum-auf-der-didacta-2010.php" target="_blank"><strong>→ hier.</strong></a></p>
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		<title>Medienpädagogischer Tag des WDR auf der didacta 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 13:26:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten/Vorschule]]></category>
		<category><![CDATA[Bärenbude]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Maya Götz]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz im Vorschulalter]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph Caspers]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung mit der Maus]]></category>
		<category><![CDATA[WDR]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen macht Ah]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema "Medienkompetenz im Vorschulalter" ist aktueller denn je. Gerade Kindergartenkinder nutzen verstärkt visuelle Medien. Erzieherinnen und Erzieher haben aufgrund ihrer Ausbildung bisher relativ geringe Vorkenntnisse in Bezug auf das Thema Medien und Medienkompetenz. Der WDR bietet mit der Radiosendung "Bärenbude" (WDR 5) und "Die Sendung mit dem Elefanten" (WDR/KIKA) zwei herausragende Programme für Kinder im Kindergartenalter an. Die Fortbildung vermittelt praxisnah und konkret, wie anhand der Sendungen der Umgang mit Medien eingeübt werden kann. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>&#8220;Medienkompetenz im Vorschulalter&#8221; lautet der Titel der Veranstaltung des WDR am 18. März auf der didacta</strong></h2>
<p>Das Thema &#8220;Medienkompetenz im Vorschulalter&#8221; ist aktueller denn je. Gerade Kindergartenkinder nutzen verstärkt visuelle Medien. Erzieherinnen und Erzieher haben aufgrund ihrer Ausbildung bisher relativ geringe Vorkenntnisse in Bezug auf das Thema Medien und Medienkompetenz.</p>
<p><span id="more-92"></span>Der WDR bietet mit der Radiosendung &#8220;Bärenbude&#8221; (WDR 5) und &#8220;Die Sendung mit dem Elefanten&#8221; (WDR/KIKA) zwei herausragende Programme für Kinder im Kindergartenalter an. Die Fortbildung vermittelt praxisnah und konkret, wie anhand der Sendungen der Umgang mit Medien eingeübt werden kann.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Dr. Maya Götz, Leiterin des IZI (Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen) führt in das Thema &#8220;Medienkompetenz im Kindergarten&#8221; ein. Die verantwortlichen WDR-Redakteurinnen Monika Frederking und Heike Sistig stellen ihre Sendungen mit Hilfe von Audio- und Videobeispielen vor und bieten praktische Übungen an, die mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fortbildung geübt werden. Darüber hinaus gibt es Geräuscherätsel und Reim-Ideen, Übungen zum Nachvertonen und zur Wirkung von Fernsehbeiträgen sowie Anregungen zur spielerischen Reflexion des Fernsehverhaltens. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten das zur didacta 2010 fertig gestellte WDR Arbeitspaket: &#8220;Radio- und Fernsehprojekte für den Kindergarten&#8221;. Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Erzieher/innen, Lehrer/innen, Ausbilder in pädagogischen Berufen und sonstige Fachleute für Vorschulpädagogik aus Nordrhein-Westfalen. Moderiert wird die Veranstaltung von Ralph Caspers (Sendung mit der Maus, Wissen macht Ah).</p>
<p><strong>Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen wird aber um eine Anmeldung unter <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_Medienpaedagogischer-Tag-des-WDR-auf-der-didacta2010.php"><strong>http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_Medienpaedagogischer-Tag-des-WDR-auf-der-didacta2010.php</strong></a> gebeten.</strong></p>
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