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	<title>didacta Themendienste</title>
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	<description>Alle Neuigkeiten rund um die Bildungsmesse didacta</description>
	<lastBuildDate>Sat, 20 Mar 2010 15:15:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Schlussbericht didacta Köln 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 15:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[didacta 2010 in Köln setzt neue Maßstäbe
<p>Erstmals über 100.000 Besucher auf der größten Bildungsmesse Europas &#8211; didacta 2010 feiert Ausstellerrekord in Köln &#8211; Bestes Ergebnis seit Bestehen der didacta l <br />[<a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/03/schlussbericht-didacta-koeln-2010/">mehr lesen&#8230;</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><strong>didacta 2010 in Köln setzt neue Maßstäbe</strong></strong></h2>
<p>Erstmals über 100.000 Besucher auf der größten Bildungsmesse Europas &#8211; didacta 2010 feiert Ausstellerrekord in Köln &#8211; Bestes Ergebnis seit Bestehen der didacta l Aussteller geben der Messe sehr gute Noten</p>
<div id="attachment_162" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/didacta_10_012_059.jpg"><img class="size-medium wp-image-162" title="didacta_10_012_059" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/didacta_10_012_059-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Besucherrekord auf der didacta Köln 2010. Rund 109.000 Besucher strömten in die Hallen</p></div>
<p><strong>Mit einem absoluten Rekordergebnis schloss die didacta – die Bildungsmesse – nach fünf turbulenten Messetagen am 20. März 2010 in Köln ihre Pforten. Einschließlich vorsichtiger Schätzungen für den letzten Messetag wurden rund 109.000 Besucher registriert. Das sind 47 Prozent mehr im Vergleich zur didacta 2009 in Hannover und übertrifft auch das Ergebnis der letzten Kölner didacta von 2007 nochmals um mehr als 14 Prozent. Auch die Zahl der ausstellenden Unternehmen war so hoch wie nie zuvor. 846 Aussteller und 29 zusätzlich vertretene Unternehmen aus 20 Ländern bedeuten einen Zuwachs von fast 30 Prozent gegenüber der didacta 2009 in Hannover sowie 11 Prozent im Vergleich zu 2007 in Köln (719 Unternehmen und 65 zusätzlich vertretene Unternehmen) und markieren ebenfalls einen Bestwert in der Geschichte der didacta. Damit ist die Bildungsmesse 2010 in Köln die erfolgreichste Veranstaltung seit Bestehen der didacta. Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse GmbH zeigte sich sehr zufrieden mit dem Messeverlauf: „Die didacta 2010 in Köln hat neue Maßstäbe gesetzt. Sie</strong> <strong>hat sich damit endgültig und eindrucksvoll als </strong><strong>Europas führender Bildungskongress</strong><strong> und bedeutendste Business- und Dialog-Plattform für Lehren und Lernen etabliert.“<span id="more-159"></span></strong></p>
<p>Das hervorragende Ergebnis ist auch auf die gute Zusammenarbeit mit den politischen Entscheidungsträgern in den Ministerien zurückzuführen, die die didacta in Köln unterstützt und den Pädagogen den Besuch der Messe empfohlen haben. Auch die ideellen Trägerverbände der didacta, der Didacta Verband e.V., Darmstadt, und der VdS Bildungsmedien e.V., Frankfurt/Main, zeigten sich in höchstem Maße zufrieden mit dem Verlauf der Bildungsmesse 2010 in Köln. Für Reinhard Koslitz, Geschäftsführer des Didacta Verbandes, hat die didacta 2010 in Köln Zeichen gesetzt: „Die Besucherzahlen waren vom ersten Tag an absolut top. Die Stände der Aussteller waren über den gesamten Messezeitraum hinweg sehr gut besucht und die Qualität des Publikums war beeindruckend.“ Sein Fazit: „Die didacta 2010 hat das Prädikat ‚summa cum laude’ wirklich verdient. Köln ist für die didacta ein idealer Standort.“ Koslitz betonte den Wunsch der Verbände, nach einer stärkeren Unterstützung der politischen Entscheidungsträger bei der Umsetzung notwendiger Reformen: „Es besteht weiterhin Verbesserungsbedarf – trotz aller eingeleiteten Reformen und den Wahlkampfreden der Politiker. Der Didacta Verband der Bildungswirtschaft fordert deshalb seit Jahren weitere Schritte hin zu einem Bildungssystem, das internationale Entwicklungen aufgreift, die Kinder individuell fördert und so allen die gleichen Startchancen ermöglicht. Die Politik spricht gerne davon, die individuelle Förderung zu verbessern. Dafür muss sie jedoch bereit sein, mehr und wirksamer in das Bildungssystem zu investieren.“</p>
<div id="attachment_161" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/didacta_10_009_096.jpg"><img class="size-medium wp-image-161" title="didacta_10_009_096" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/didacta_10_009_096-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Bundesbildungsministerin Annette Schavan hatte die didacta Köln am 16. März eröffnet</p></div>
<p>Auch Andreas Baer, Geschäftsführer des VdS Bildungsmedien, zeigte sich mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden: Für die Verlage und die Hersteller von Bildungsmedien war diese didacta ein absoluter Erfolg. Die Pädagogen hatten ein großes Informationsbedürfnis und waren den neuen Angeboten der Bildungsverlage gegenüber sehr aufgeschlossen. Das zeigt, wie groß das Bedürfnis der Lehrerinnen und Lehrer nach Materialien ist, die den modernen Anforderungen an einen guten Unterricht in der Schule gerecht werden. Baer unterstrich zudem die Bedeutung der diesjährigen didacta in Köln: „An eine didacta im größten Bundesland werden immer besonders hohe Erwartungen gestellt. Und in diesem Jahr waren sie sogar noch etwas höher, denn wir alle gehen davon aus, dass 2010 im Bildungsbereich ein „Jahr der Richtungsentscheidung“ sein wird.“ In diesem Jahr entscheide sich, ob und wie die aktuellen Bildungsreformen umgesetzt und finanziert werden, so Baer. Hier sieht er besonderen Handlungsbedarf auf Seiten der Politik: „Die Politik will Reformen. Die Aussteller der didacta, die Verlage und Hersteller von Bildungsmedien haben für eine gelungene Umsetzung neue und innovative Produkte und Ideen gezeigt. Nun muss die Politik konsequent handeln und die Ressourcen zur Verfügung stellen.“</p>
<p>Auf den Ruf nach finanzieller Stärkung des Bildungssystems ging auch Bundesbildungsministerin Annette Schavan in ihrer Eröffnungsrede ein. Sie will unter anderem Brennpunktschulen fördern. Insgesamt sollen in der laufenden Legislaturperiode 1 Milliarde Euro eingesetzt werden, um Bildungsbündnisse zu stärken, die sich an Grundschulen um benachteiligte Kinder kümmern, so Schavan.</p>
<p><strong>Die didacta als Trendbarometer</strong></p>
<p>Die didacta 2010 in Köln präsentierte sich zudem als Trendbarometer für zukünftige Entwicklungen. Dabei war ein Thema in diesem Jahr auf der didacta besonders präsent: Die Frage, wie neue und innovative Schulbücher und Medien zur individuellen Förderung im Unterricht beitragen können und welchen Einfluss interaktive Medien auf das Lernen der Zukunft haben werden. In allen Ausstellungsbereichen der didacta präsentierten Unternehmen und Organisationen Produkte und Anwendungen sowie Förderkonzepte für das neue Lehren und Lernen mit digitalen und analogen Medien. Vor diesem Hintergrund hatte die didacta das Querschnittsthema E-Learning aufgegriffen und in allen Angebotssegmenten zum Thema gemacht. Zudem präsentierten rund 30 Unternehmen auf einer „Sonderfläche E-Learning“ gemeinsam das Leistungsportfolio der digitalen Einbeziehung im Wissensprozess.</p>
<p><strong>Hochwertiges Rahmenprogrammangebot in allen Angebotssegmenten</strong></p>
<p>Mit weit über 1.600 Veranstaltungen im Rahmenprogramm war die didacta 2010 gleichzeitig Europas führender Bildungskongress und größte pädagogische Fortbildungsveranstaltung. Hochkarätige Bildungsexperten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sorgten in vollen Seminaren und Foren für inhaltlich anspruchsvolle Diskussionen. Aufgeteilt war das Angebotsspektrum der didacta 2010 in die vier klar strukturierten Bereiche Kindergarten, Schule/Hochschule, Ausbildung/Qualifikation und Weiterbildung/Beratung.</p>
<p>Im Schwerpunkt Kindergarten stellten 169 Unternehmen aus. Sie zeigen neben Einrichtungen und Ausstattungen für Kindergärten und Kindertagesstätten eine Fülle neuer Ideen für kreative Lernförderung. Die Stimmung an den Ständen war durchweg positiv. Eugen Volkert, Projektleiter miteinander leben bei der Wehrfritz GmbH freute sich nicht nur über die zahlreichen guten Gespräche, sondern lobte auch die Entscheidungskompetenz der Besucher: „Neben Erziehern der Frühpädagogik, Tagesstätten und Horten haben auch Grundschullehrer den Weg zu unserem Stand gefunden. Besonders erfreulich war auch die Präsenz der in den Kommunen für Entwicklung und Ausstattung verantwortlichen Entscheider.“ Ähnlich äußerte sich Lulu Schiffler-Betz von der Dusyma Kindergartenbedarf GmbH: „Die Besucherzahlen sind super, aber auch die Vielfalt der Besucher ist beeindruckend. So treffen wir neben Erzieherinnen auch auf Architekten und zahlreiche Entscheider, erfreulicherweise sogar auf einige ausländische Besucher, was für eine didacta nicht selbstverständlich ist.“</p>
<p>Überaus gut frequentiert waren auch die Sonderschauen in diesem Angebotsbereich. Sie widmeten sich beispielsweise den Vorschulprogrammen verschiedener pädagogischer Richtungen, der Vermittlung von Medienkompetenz im Vorschulalter, dem Thema Mehrsprachigkeit sowie der Bedeutung einer engen Zusammenarbeit von Eltern und den Verantwortlichen in den Erziehungsstätten. Ein zweitägiges Symposium zu den Bildungsprozessen im Kindergarten und der Grundschule hatte einen solchen Ansturm, dass die Säle zwischenzeitlich geschlossen werden mussten. Sehr gut besucht waren auch die KiGA-Seminare sowie der erstmals von der Stadt Köln und dem Didacta Verband veranstaltete Eltern-Kongress, der auch vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wurde.</p>
<p>Sehr groß war auch der Besucherandrang im Angebotsbereich Schule/Hochschule. Mit 557 Unternehmen war es der größte Angebotsbereich der didacta. Die Aussteller präsentierten hier ein breites Spektrum, vor allem neue Lehr- und Lernmedien in Print- und elektronischer Form sowie didaktische und methodische Konzepte für die veränderten Anforderungen in Unterricht und Vorlesungen. Auch hier gab es viele positive Stimmen von den Ausstellern. Thomas Frenzel, Leiter Treffpunkte / Messen bei der Ernst Klett Verlag GmbH formulierte es so: „Über den Erfolg einer Messe entscheiden die Kunden. Wer soviel Zuspruch erhält wie wir hier zur didacta kann mit der Messe nur zufrieden sein.“</p>
<p><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/didacta_10_049_006.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-160" style="border: 1px solid black; margin: 3px;" title="didacta_10_049_006" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/didacta_10_049_006-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>So sieht es auch Holger Krick von der Finken Verlag GmbH, der den Standort lobt: „Köln ist gut für uns! Wir sind mit der Besucherzahl sehr zufrieden und kommen immer wieder gern nach Köln.“ Auch Jürgen Hils, von der ALS-Verlag GmbH freute sich über viele qualifizierte Besucher an seinem Stand: „Die sehr gute Struktur und Übersichtlichkeit der Veranstaltung macht es unseren Besuchern möglich, auf den Punkt genau, die für sie relevanten Aussteller zu finden. Somit erreichen uns interessierte Besucher mit Fachwissen. Erfreulich ist auch die hohe Anzahl vertretener Lehrkräfte von Förder- und Ganztagsschulen.“ Auch bei den hochkarätig besetzten Foren im Bereich Schule/Hochschule drängten sich die Besucher. Auf großes Interesse stießen auch das Symposium zum Thema Gewalt im Netz oder die Sonderschau „Echt stark!“ zur Prävention von sexuellem Missbrauch.</p>
<p>Positiv war auch die Stimmung bei den insgesamt 75 Ausstellern im Bereich Ausbildung/Qualifikation: Sie konnten durchweg einen sehr guten Besucherzuspruch verzeichnen. Neben dem Forum „Ausbildung und Qualifikation“, das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) organisiert wurde, lockte auch die Fachtagung &#8220;Zertifizierte IT-Bildung in MINT-Berufen&#8221; viele interessierte Besucher an. Das Thema E-Learning wurde auf der gut besuchten 5. Fachtagung „Professional E-Learning“ intensiv thematisiert. Sie richtete sich an Bildungsexperten und Personalentwickler aus Unternehmen und Hochschulen und informierte an drei Tagen über die Gestaltung effizienter Lernszenarien und zukunftsweisende Personalarbeit. Für Prof. Beck, learn tech Begründer war die Fachtagung ein voller Erfolg: „Die Tagung stellt den Höhepunkt unserer bisher fünfjährigen Kongresstätigkeit dar. Wir konnten dem Thema E-learning auf der didacta adäquat und konzentriert eine neue Heimat geben.“ Auch Fritz Eisele von der Festo Didactic GmbH lobte die Art und Weise, wie das Thema auf der didacta in Köln eingebunden wurde. Der sehr gute Start bietet aus seiner Sicht „die besten Voraussetzungen und die große Chance, das Thema E-Learning als festen und wichtigen Bestandteil der didacta dauerhaft einzubinden.“</p>
<p>Einen sehr guten Besucherzuspruch erfuhren auch die Anbieter im Bereich Weiterbildung/Beratung. 74 Unternehmen präsentierten hier vor allem Ausstattungen und Einrichtungen von Schulungs- und Seminarräumen, innovative Präsentations- und Projektionstechniken sowie neue Schulungs- und Trainingskonzepte. An allen fünf Messetagen gewährten auf dem regelmäßig sehr gut besuchten Forum Weiterbildung kompetente Experten interessante Einblicke in die neuen Strategien der Branche und zeigten die zukünftigen Anforderungen an die Weiterbildner auf.</p>
<p>Begeistert über den enormen Besucherandrang am Stand war auch Martina Pyczka, Geschäftsleiterin der Vanerum Objekteinrichtungs GmbH, die maßgefertigte Multimedia-Tafelsysteme sowie Möbel und integrierte Konferenztechnik produziert: „Eigentlich waren wir nicht sicher, ob wir hier die richtige Zielgruppe treffen. Aber jetzt sind wir von dem Erfolg hier in Köln überwältigt.“ Davon hatte sich auch Frank Strauß, Vice President Sales &amp; Marketing der Vanerum Group in Belgien vor Ort überzeugt und kündigte direkt eine deutlich größere Präsenz seines Unternehmens auf der nächsten didacta in Köln an.</p>
<p>Mit einem Fachbesucheranteil von 98,3 Prozent war die größte Bildungsmesse Europas auch im Jahr 2010 die zentrale Informations- und Weiterbildungsplattform für Pädagogen, Lehrer, Erzieher, Ausbilder und Trainer. Rund 44 Prozent der Besucher kamen aus dem allgemein bildenden Schulwesen, 12 Prozent kamen aus Vorschule und Kindergarten, 11 Prozent aus dem beruflichen Schulwesen, 5 Prozent aus Dienstleistung, Beratung, Schulung und Weiterbildung sowie 7 Prozent von Behörden und öffentlichen Einrichtungen. Für die hohe Qualität der Besucher spricht besonders, dass rund 80 Prozent nach eigenen Aussagen an Beschaffungsentscheidungen in ihren Bildungseinrichtungen, Organisationen und Unternehmen beteiligt sind. 78 Prozent der Fachbesucher zeigten sich zudem mit dem Angebot der didacta zufrieden oder sehr zufrieden.</p>
<p><strong>Die didacta Köln 2010 in Zahlen</strong></p>
<p>An der didacta Köln 2010 beteiligten sich 875 Anbieter aus 20 Ländern, davon 60 Unternehmen aus dem Ausland. Darunter befanden sich 846 Aussteller und 29 zusätzlich vertretene Firmen. Alle Zahlen sind nach den Richtlinien der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) berechnet und unterliegen der Kontrolle durch einen Wirtschaftsprüfer (<a href="http://www.fkm.de/">www.fkm.de</a>).</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Die nächste didacta – die Bildungsmesse – findet vom 22. – 26. Februar 2011 in Stuttgart statt.</strong></p>
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		<title>Ausbildung/Qualifikation</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 11:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung/Qualifikation]]></category>

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		<description><![CDATA[„Kaum ein Ausbildungsberuf kann noch auf IT-Kenntnisse verzichten“
<p>IT-Medienbildung ist zur vierten Kulturtechnik für alle geworden</p>
<p>Jugendliche von heute, so sollte man meinen, können souverän mit PC und Internet umgehen, schließlich sind <br />[<a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/03/ausbildungqualifikation/">mehr lesen&#8230;</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Kaum ein Ausbildungsberuf kann noch auf IT-Kenntnisse verzichten“</strong></h2>
<p>IT-Medienbildung ist zur vierten Kulturtechnik für alle geworden</p>
<p>Jugendliche von heute, so sollte man meinen, können souverän mit PC und Internet umgehen, schließlich sind sie mit diesen Medien groß geworden. Sie sind also medienkompetent. Doch dieser Eindruck täuscht, erklärt Michael Härtel vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Denn dieser souveräne Umgang beschränkt sich aufs Computerspielen und auf die Nutzung von Youtube und Co. Bei einer einfache Excel- oder Word-Aufgabe aber scheitern schon viele Jugendliche.<span id="more-157"></span></p>
<div id="attachment_146" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/barroso_Seite-8.jpg"><img class="size-medium wp-image-146" style="border: 1px solid black; margin: 3px;" title="barroso_Seite 8" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/barroso_Seite-8-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso wurde als 9-millionster Teilnehmer der ECDL/ICDL Initiative registriert.</p></div>
<p>Dabei ist der kompetente Umgang mit digitalen Medien heute ein ganz wichtiges Kriterium  für die Ausbildungsfähigkeit. „Wenn typische Haupt- oder Realschulabsolventen bei einem Bewerbungsgespräch in einem mittelständigen Betrieb, etwa einem Autohaus, die Aufgabe bekommen, einen Serienbrief an die Kunden zu schreiben, dann verursacht das in der Regel große Probleme. Von 20 Jugendlichen einer Abgangsklasse können dies die wenigsten“, weiß Härtel. Gleichwohl will er dieses Problem nicht auf die Jugendlichen abwälzen, schließlich kommt IT-Bildung weder in den Lehrplänen der Schulen vor noch werden Lehramtsstudierende entsprechend qualifiziert. Abhilfe könnte zum Beispiel der Europäischen Computerführerschein (ECDL) schaffen, immerhin haben Schüler in Deutschland mittlerweile fast 500.000 ECDL-Zertifikatstest abgelegt, erklärt der Geschäftsführer der DLGI (Dienstleistungsgesellschaft für Informatik mbH), Thomas Michel. Die DLGI vertritt denEuropäischen Computerführerschein (ECDL) in Deutschland.</p>
<p>„Inzwischen haben 10 Bundesländer mit uns Rahmenvereinbarungen geschlossen, um den Zugang zum ECDL-System für Schulen zu erleichtern“, berichtet Michel. „Und wir verzeichnen stetigen Zustrom von Schulen, die ECDL-Prüfungszentrum werden wollen, weil sie die Notwendigkeit klar erkennen, hier selbst aktiv zu werden.“ Schließlich, so bestätigt auch er, „gibt es heute kaum noch einen Lehrberuf, der auf IT-Grundkenntnisse verzichten kann, und weil zudem der Lebensalltag mit E-Commerce, sozialen Netzwerken und vielen anderen Angeboten Medienkompetenz und Kenntnisse über Datenschutz und Datensicherheit erfordert, wird der ECDL in Zukunft mindestens so bedeutsam sein, wie es heute der Führerschein im Straßenverkehr ist.“ Ein neues Zertifikat, sozusagen ein „Spezialführerschein“ wird am 16. März auf der didacta in Köln vorgestellt: der „IT-TECH“, den die DLGI mit Unterstützung von Cisco entwickelt hat. „Er bescheinigt die Kenntnisse und praxisbezogenen Fertigkeiten, die PC-Techniker<br />
im Nutzerservice, und technisch versierte Anwender im beruflichen Umfeld benötigen. Der IT-TECH öffnet die Türen für eine Vielzahl an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und zur Vorbereitung auf Jobs in der IT-Industrie“, erläutert Carsten Johnson, Academy Manager bei Cisco.</p>
<p>Auf eine erfolgreiche Zertifikatsprüfung können sich Interessenten an einer der Cisco Networking Academies im Kurs IT Essentials vorbereiten. Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat einen Mangel von 250.000 Fachkräften in den MINT-Berufen für das Jahr 2020 berechnet. Eine Kernvoraussetzung für diese Arbeitsbereiche sind exzellente IT-Kenntnisse. Diese sollen nun mit einer gemeinsamen Anstrengung von Schule und Ausbildung, Wirtschaft und Politik und dem „IT-TECH“ vermittelt werden.</p>
<p><strong>Dazu auf der didacta:</strong></p>
<p><strong>Medienbildung, die Basis für beruflichen und wirtschaftlichen Erfolg. </strong>Gemeinsame Veranstaltung des Bundesinstituts für Berufsbildung BIBB und der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI), des Didacta-Verbandes und der MINT-Initiative.  Teilnehmer: MinDirig. Dr. Thomas Greiner, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Mierschke, Public Sector Director Sales, Cisco Systems Deutschland, Thomas Michel, Geschäftsführer DLGI, Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB), Peter Clever, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDA, Prof. Dr. Barbara Schwarze, Kompetenzzentrum Bielefeld, Gül Keskinler, Integrationsbeauftragte des DFB. Moderation: Roland Appel, Vorsitzender Initiative D21-Gütesiegel. Das erste Zertifikat „IT-TECH“ wird an Absolventen der Städtischen Realschule Broich, Mülheim/R. übergeben.Congress-Saal Sektion 2/ CC Ost,16. 3.2010, 14:00 Uhr</p>
<p><strong> Sonderschau  „Kompetenz fördern, Qualifizierung stärken, Orientierung vermitteln: Medienbildung 2.0“</strong> Schulen ans Netz unterstützt den pädagogisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien mit E88</p>
<p><strong> you start IT </strong>– das neue Konzept zur informationstechnischen Grundbildung. „you start IT“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen5 und6 und versteht sich als Hinführung zum Europäischen Computerführerschein (ECDL). Referent: Björn Scholz 17.03. 12 Uhr, Südliches Sitzungszimmer/ CC Ost</p>
<p><strong>ProfilPASS für junge Menschen® und sein Einsatz an Schulen,</strong> Referentin Monika Schweda, 19. 3, um 11 und um 15 Uhr, Halle 9, Stand A21</p>
<p><strong>Gemeinschaftsstand E-Learning.</strong> Die Sonderfläche umfasst 30 Aussteller. Hier findet die gesamte Messezeit über der Austausch zum Thema eLearning statt. Halle 10.1, Stand D10/E11</p>
<p><strong>Sonderschau „mobiles lernen-21“. </strong>Der Verein n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V. präsentiert das bundesweit erfolgreichste Notebookprojekt „mobiles lernen-21“. Darüber hinaus stellt der Verein n-21 die niedersächsische digitale Schultasche, den „n-stick“, vor. Halle 7, Stand F 063</p>
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		<title>Weiterbildung/Beratung</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Beratung]]></category>

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		<description><![CDATA[Schulleiter: Fit für den Chefsessel &#8211; Verschiedene Arten der Weiterqualifikation werden angeboten
<p>Egal ob Primus inter Pares oder Fulltime-Schulleiter ohne eigene Unterrichtsverpflichtungen: Die Leitung einer Schule verlangt längst weitaus mehr als <br />[<a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/03/weiterbildungberatung-3/">mehr lesen&#8230;</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Schulleiter: Fit für den Chefsessel &#8211; Verschiedene Arten der Weiterqualifikation werden angeboten</strong></h2>
<p>Egal ob Primus inter Pares oder Fulltime-Schulleiter ohne eigene Unterrichtsverpflichtungen: Die Leitung einer Schule verlangt längst weitaus mehr als nur einen gewissen Erfahrungsschatz und ausreichendes Organisationstalent. Schließlich werden den Schulen immer mehr Eigenverantwortung und Selbstständigkeit übertragen. Und damit bekommen Schulleiter neben der täglichen Organisation von Schule zusätzliche Entscheidungs- und Personalkompetenzen. Das Problem ist nur, dass die Schulleiter für die neuen Aufgaben in der Regel nicht ausgebildet sind, denn Management oder Personalführung gehört nicht zum Lehramtsstudium.<span id="more-156"></span></p>
<p>Und das, obwohl sich der Wissenschaftsrat schon 2001 deutlich zur neuen Rolle der Schulleiter und ihrer Verpflichtung zur Weiterbildung geäußert hatte: „Schulleitungen sind dafür verantwortlich, dass sich vernünftige Schulprogramme und geeignete Evaluationsverfahren entwickeln, Schulleitungen müssen angemessene Arbeitsergebnisse ihrer Kolleginnen und Kollegen sicherstellen, sie müssen ein<br />
Urteil über diese gewinnen und für geeignete Rückmeldungen sorgen, Fortbildung und Nachqualifizierung initiieren, wo dies nötig ist. Personalentwicklung ist dabei ein Kernbereich der Leitungsfunktion. Die Übernahme von Leitungsverantwortung muss systematisch vorbereitet werden. Dies ist derzeit kaum der Fall. Es dominieren Ad-hoc-Lösungen.“ Die damalige Empfehlung des Wissenschaftsrats: „Die Orientierung an den auch andernorts üblichen Formen der Qualifizierung künftiger Leitungskräfte.“</p>
<p>Eine ganz besondere Art der Weiterqualifikation für Schulleiter wird unterdessen in Projekten in den einzelnen Bundesländern angeboten: Sie bringen Schulleiter und Wirtschaftsvertreter zusammen. So startet zum Beispiel das erfolgreiche Programm „Führungskompetenz in Schulen (PROFIS)“ des bayerischen Arbeitskreises Wirtschaft/Schule imFrühjahr 2010 in eine neue Runde. Und im Projekt „Schulleitungscoaching durch Senior-Experten NRW“ der Stiftung Partner für Schule NRW vermitteln ehemalige oder noch aktive Führungskräfte aus der Wirtschaft nordrhein-westfälischen Schulleitungen individuelles Managementwissen.</p>
<p>Neben Fortbildungsveranstaltungen gibt es auch spezielle Studiengänge für (zukünftige) Schulleiter, etwa den berufsbegleitenden Master-Fernstudiengang „Schulmanagement“ an der TU Kaiserslautern. Das viersemestrige Fernstudienangebot wendet sich an Schulleiter und Lehrer, die eine Führungsposition im Schulbereich anstreben. An der Universität Kiel gibt es seit zwei Jahren den Studiengang „Master für Schulmanagement und Qualitätsentwicklung“. Der ebenfalls viersemestrige Studiengang wurde von Wirtschaft und Hochschule gemeinsam entwickelt.  Auch die Angebote professioneller Coachs und Trainer können Schulleitern oder zukünftigen Schulleitern bei ihren täglichen Herausforderungen im Schulalltag helfen. Auf der didacta in Köln bietet der Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches<br />
Schulleitern und Lehrern täglich ein persönliches Coaching an.</p>
<h3><strong>DAZU AUF DER DIDACTA</strong></h3>
<p><strong>Am Stand des BDVT in Halle 10</strong> erhalten Schulleiter und Lehrer professionelle Unterstützung von erfahrenen Business-Coachs. Zu den typischsten Anliegen gehören: Work-Life-Balance im Lehrberuf, Organisationsführung und -entwicklung als Herausforderung an Schulleiter, Umgang mit schwierigen Personen, Lösung von persönlichen Konflikten, Aufbau eines Selbstschutzes gegen Energieräuber und Schlagfertigkeit bei Angriffen.<br />
<strong>Die BDVT Coaching-Area</strong> bietet zudem ein umfassendes Workshop-Programm zu den Themen „Der Lehrer als Coach“ und „Die Führungskraft als Coach“. Hierbei lernen Lehrer und Schulleiter Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Coaching in der Schule kennen. Täglich finden im Trainer-Café in Halle 10 Live-Coachings statt: Das Publikum kann den Coachs über die Schulter schauen und so den Ablauf, das Vorgehen und die Methoden eines Coachings erleben.<br />
<strong>Tagesthema Lehrerbildung,</strong> Forum Hochschule trifft Schule, Halle 6 Stand A58/B59, 16.3.2010<br />
<strong>Teacher Coaching. </strong>Ein Workshop für alle, die am Thema Coaching interessiert sind und mehr darüber erfahren und dazu erleben wollen. Forum didacta aktuell, 16.3.2010, 13:00 Uhr<br />
<strong>Der berufsbegleitende Master-Fernstudiengang</strong> „Schulmanagement“ an der Technischen Universität Kaiserslautern, Halle 06.1 Stand B060, 16.3.2010, 16:00 Uhr und 17.3.2010, 14:00Uhr<br />
<strong>Ein Master für Lehrkräfte</strong> – Berufsbegleitendes, bundesweites Weiterbildungsstudium Referent: Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Südliches Sitzungszimmer/ CC Ost, 18.3.2010 10:00 Uhr</p>
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		<title>Interview</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/03/interview-5/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderthemen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildungsbotschafter 2010:  Sarah Wiener und Peter Maffay
<p>Sarah Wiener und Peter Maffay erhalten auf der diesjährigen didacta die Auszeichnung „Bildungsbotschafter 2010“. Im Interview erklären die beiden Preisträger, warum sie sich <br />[<a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/03/interview-5/">mehr lesen&#8230;</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Bildungsbotschafter 2010:  Sarah Wiener und Peter Maffay</strong></h2>
<p>Sarah Wiener und Peter Maffay erhalten auf der diesjährigen didacta die Auszeichnung „Bildungsbotschafter 2010“. Im Interview erklären die beiden Preisträger, warum sie sich für Kinder und deren Bildung engagieren.<span id="more-144"></span><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/sarah-wiener-Seite-11_12.jpg"><img class="size-medium wp-image-150 alignright" style="border: 1px solid black; margin: 3px;" title="sarah wiener Seite 11_12" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/sarah-wiener-Seite-11_12-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p><em><strong>Frau Wiener, Sie gehören zu Deutschlands Starköchen und feiern große Erfolge in den Medien. Sie sind aber auch Gründerin der Sarah Wiener Stiftung. Für dieses Engagement werden Sie auf der didacta in Köln ausgezeichnet. Was sind die Ziele und Schwerpunkte Ihrer Stiftung?</strong></em></p>
<p><strong>Sarah Wiener: </strong>Ganz einfach gesagt: Ziel ist, das Kulturgut Kochen und alles was dazugehört, also auch Kreativität und Feinmotorik, zu erlernen und selber über den eigenen Körper die Kontrolle zu erlangen. Genau das stärken wir, indem wir Kochkurse an Grundschulen und Kindergärten anbieten mit Exkursionen auf Biobauernhöfe. Außerdem helfen wir auch beim Anlegen von Schulgärten, wenn das gewünscht wird.</p>
<p><em><strong>Was war ausschlaggebend für Ihr Engagement, gab es ein bestimmtes Ereignis oder persönliche Erfahrungen?</strong></em></p>
<p><strong>Sarah Wiener: </strong>Ein bestimmtes Ereignis gab es nicht. Es war eher so, dass ich immer die Ernährungsindustrie kritisiert habe, dass ich Anbaumethoden kritisiert habe – eben alles, was mir negativ aufgefallen ist. Und dann dachte ich mir: Was ist eigentlich positiv? Was kann ich tun, um etwas Positives zu erreichen und nicht nur immer zu kritisieren? Was wäre sinnvoll? Und dann wurde mir klar,<br />
das Sinnvollste ist, Kindern, die nicht mehr die Chance haben, sich gesund zu ernähren, die auch nicht kochen können, genau die Chance zu geben, nämlich all das zu lernen.</p>
<p><em><strong>Dann haben sie einfach die Sarah Wiener Stiftung gegründet?</strong></em></p>
<p><strong>Sarah Wiener: </strong>Genau, es hat zwar noch ein bisschen gedauert, aber ich habe engagierte Unterstützer gefunden. Trotzdem: Wir sind eine arme Stiftung und bräuchten noch viel mehr Unterstützer. Zurzeit sind wir sind eine Handvoll Menschen, die sich sehr engagiert und sehr viel Zeit und Energie aufbringt. Immerhin haben wir schon mehr als 200 Einrichtungen – Schulen und Kindergärten – erreicht.</p>
<p><em><strong>Welche Erfahrungen haben Sie mit der Nachhaltigkeit ihrer Projekte gemacht? Tragen zum Beispiel die Kinder die Ideen auch in die Elternhäuser?</strong></em></p>
<p><strong>Sarah Wiener: </strong>Deswegen machen wir diese Kochkurse, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass Kinder weder von Lebensmitteln, noch vom Kochen, noch von der Ernährung irgendeine Idee haben. Woher sollten sie auch? Wir wollen ihnen dieses Wissen und Können en passant, also spielerisch vermitteln – ohne erhobenen Zeigefinger ohne „du musst“, „du sollst“, „das ist gesund“ und „das ist nicht gesund“. Wir wollen einfach mit ihnen kochen, den Tisch decken und gemeinsam essen. Kinder aus den Grundschulkursen erzählen oft „Ich habe das jetzt dreimal zu Hause nachgekocht für meine Familie“. Das ist doch wunderbar! Wir möchten einfach ein Samenkorn in die Kinder versenken, von dem sie vielleicht ein Leben lang profitieren können. Wir überlegen jetzt gerade, die Eltern der Kindergartenkinder miteinzubeziehen.</p>
<p><em><strong>Sollten Kochen und Ernährungskunde zum Standardangebot von Schulen werden?</strong></em></p>
<p><strong>Sarah Wiener: </strong>Auf jeden Fall! Es ist eine entscheidende Kompetenz. Nur wer selbst kochen kann, kann auch Qualität beurteilen und ist schließlich auch unabhängiger von der Lebensmittelindustrie. Wir werden ja heute manipuliert in unseren Essgewohnheiten und monopolisiert in unserem Geschmack. Ich bin sehr für Diversität, für Vielfältigkeit. Denn wie kann jemand, der nicht einmal seinen Geschmack und seinen eigenen Körper beurteilen kann, zum Beispiel hochkomplexe politische Zusammenhänge wirklich beurteilen? Ganz einfach gesagt: Wie kann man ein kritischer Mitbürger werden, wenn man so simple Dinge wie einen Erdbeerjoghurt gar nicht beurteilen kann?</p>
<p><em><strong>Angenommen, eine gute Fee würde Ihnen einenWunsch gewähren, mit dem Sie das Bildungswesen in Deutschland beeinflussen könnten. Wie sähe dieser Wunsch aus?</strong></em></p>
<p><strong>Sarah Wiener: </strong>Dann würde ich mir Ganztagsschulen mit hervorragenden Kantinen wünschen, wo Kinder außerdem die Gelegenheit haben, selbst zu kochen.</p>
<p><em><strong>Herr Maffay, Sie gehören zu Deutschlands erfolgreichsten Musikern und feiern in diesem Jahr Ihr 40. Bühnenjubiläum. Sie sind aber auch Gründer der Peter Maffay Stiftung. Für dieses Engagementwerden Sie auf der didacta in Köln ausgezeichnet. Was sind die Ziele und Schwerpunkte Ihrer Stiftung?</strong></em></p>
<p><strong><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/Maffay_Seite-11_12.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-147" style="border: 1px solid black; margin: 3px;" title="Maffay_Seite 11_12" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/Maffay_Seite-11_12-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Peter Maffay: </strong>Die Stiftung kümmert sich primär um benachteiligte Kinder und Jugendliche. Ihnen ermöglichen wir therapeutische Aufenthalte auf unserer Finca in Mallorca, im Sternstundenhaus in Hohenpeißenberg und demnächst auch im rumänischen Radeln.</p>
<p><em><strong>Was war ausschlaggebend für Ihr Engagement, gab es ein bestimmtes Ereignis oder persönliche Erfahrungen?</strong></em></p>
<p><strong>Peter Maffay: </strong>Die eigene Popularität für Menschen zu nutzen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ist sicherlich einer der Beweggründe dafür.</p>
<p><em><strong>Ihre Stiftung entwickelt immer wieder neue Projekte, zum Beispiel „Schüler bauen Brücken“ gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Integrationsministerium. Wie ist diese Idee entstanden?</strong></em></p>
<p><strong>Peter Maffay: </strong>Mit unseren Partnern in Nordrhein-Westfalen wurde die Zusammenarbeit in Bezug auf den Jugendaustausch „Israel-Palästina-Deutschland“ ausgebaut. Dass bei diesem Projekt auch die Musik eine wesentliche Rolle spielen kann, konnten wir bei einem der Projekte verwirklichen.</p>
<p><em><strong>Gibt es bereits weitere Projektideen in Ihrer Schublade?</strong></em></p>
<p><strong>Peter Maffay:</strong> Eine Fortsetzung ist vorgesehen. Der trilaterale Austausch wird auch künftig eine Rolle in unserer Stiftungsarbeit spielen.</p>
<p><em><strong>Angenommen, eine gute Fee würde Ihnen einen Wunsch gewähren, mit dem Sie das Bildungswesen in Deutschland beeinflussen könnten. Wie sähe dieser Wunsch aus?</strong></em><strong> </strong></p>
<p><strong>Peter Maffay:</strong>Bildung für ALLE ist sicherlich heute schon möglich. Die Angebote müssen nur weiter ausgebaut und auch angenommen werden. Sozial Schwachen muss hier auf jeden Fall Unterstützung gewährt werden.<br />
<strong>DAZU AUF DER DIDACTA</strong></p>
<p><strong>Sonderschau „Schulverpflegung – Ein gesunder Geist braucht gesunde Nahrung“ </strong>Halle 6, Stand E78<strong> </strong></p>
<p><strong>Sich bewegen, um etwas zu bewegen: </strong>Soziales Engagement, Bewegung und Ernährung im Dreiklang Podiumsdiskussion mit: PD Dr. Swantje Scharenberg, FoSS / KIT; Dr. Andrea Lambeck, Plattform Ernährung und Bewegung e.V.; Prof. Dr. Günter Eissing (TU Dortmund). Forum didacta aktuell, 16.3.2010, 12:00 Uhr</p>
<p><strong>Unterrichtsdemonstration </strong>„aid-Ernährungsführerschein“.Unter Anleitung einer Expertin des aid infodienst e.V. führen Lehrkräfte und Schüler einer 3. Grundschulklasse die erste Einheit des aid-Ernährungsführerscheins durch. Halle 6 Stand E082, 16.3.bis 19.3.2010 jeweils um 10:00 Uhr.</p>
<p><strong>Bildung lebt vor allem vom privaten Engagement. </strong>Deshalb ehren die beiden ideellen Träger der didacta, der Didacta  Verband und der VdS Bildungsmedien, alljährlich Prominente  des öffentlichen Lebens, die sich beispielhaft für wichtige Bildungsthemen engagieren. Die „didacta-Bildungsbotschafter 2010“ sind  Sarah Wiener und  Peter Maffay. Die Ehrung ist  öffentlich und erfolgt durch Wilmar Diepgrond, Vorsitzender  des VdS Bildungsmedien, und Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes. (Aus terminlichen Gründen wird Peter Maffay leider nicht an der Ehrung teilnehmen.) forum bildung, 17.3.2010, 11:00 Uhr</p>
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		<title>Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderthemen]]></category>
		<category><![CDATA[Chemieunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Hans-Joachim Prinz]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Physikunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerexperimente]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in Zukunft stinkt, kracht und raucht es im naturwissenschaftlichen Unterricht
Interview mit dem didacta-Vorstandsmitglied Dr. Hans-Joachim Prinz

Wer kennt nicht den Chemiesaal aus der „Feuerzangenbowle“, in dem eine Unterrichtsstunde für Professor Crey zum Desaster gerät, weil der Versuch mit der alkoholischen Gärung offenbar katastrophale Auswirkungen auf die Schüler hat. So oder ähnlich sahen naturwissenschaftliche Unterrichtsräume lange aus. Sind sie inzwischen abgelöst von hochmodernen Lernlabors? Oder werden gar die zukünftigen Chemie- und Physikräume nur noch mit digitaler Technik ausgestattet sein und Versuche nur noch simuliert? Das wollten wir vom Dr. Hans-Joachim Prinz Leiter der Entwicklung bei LD DIDACTIC und Vorstandsmitglied im didacta Verband wissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Auch in Zukunft stinkt, kracht und raucht es im naturwissenschaftlichen Unterricht</strong></h2>
<h3>Interview mit dem didacta-Vorstandsmitglied Dr. Hans-Joachim Prinz</h3>
<p>Wer kennt nicht den Chemiesaal aus der „Feuerzangenbowle“, in dem eine Unterrichtsstunde für Professor Crey zum Desaster gerät, weil der Versuch mit der alkoholischen Gärung offenbar katastrophale Auswirkungen auf die Schüler hat. So oder ähnlich sahen naturwissenschaftliche Unterrichtsräume lange aus. Sind sie inzwischen abgelöst von hochmodernen Lernlabors? Oder werden gar die zukünftigen Chemie- und Physikräume nur noch mit digitaler Technik ausgestattet sein und Versuche nur noch simuliert? Das wollten wir vom Dr. Hans-Joachim Prinz Leiter der Entwicklung bei LD DIDACTIC und Vorstandsmitglied im didacta Verband wissen.<span id="more-142"></span></p>
<p><em><strong>Herr Dr. Prinz, beinahe jedes naturwissenschaftliche Experiment lässt sich unterdessen auch als Simulation am Rechner durchführen. Wird also der zukünftige Physik- oder Chemieraum ganz aufs Krachen, Rauchen und Stinken verzichten können oder werden weiterhin echte Experimente durchgeführt?</strong></em></p>
<p><strong>Dr. Hans-Joachim Prinz: </strong>Ich glaube, dass an beidem etwas dran ist. Es gibt sicherlich Themen, bei denen die Digitalisierung hilft, bestimmte Sachverhalte plastischer darzustellen und wo sie als Ergänzung dient zu dem, was die primäre Erfahrung ist. Aber die primäre Erfahrung wird das bleiben, was wir kennen: nämlich wenn es stinkt, kracht und raucht. Das beobachten wir doch auch bei uns oder unseren eigenen Kindern: Diese eigene Erfahrung ist das, was auch in den Köpfen hängen bleibt. Es kommt schließlich nicht von ungefähr, dass gerade in den Naturwissenschaften in den letzten Jahren verstärkte Bemühungen gemacht werden, Kinder an Experimente heranzuführen, denken Sie nur an die Schülerlabors oder Physics on Stage und ähnliches.</p>
<p><em><strong>Das bedeutet aber doch auch eine Abkehr vom traditionellen Unterrichtsraum, bei dem der Lehrer vorne – mitunter von Schülern unterstützt – experimentierte und die Klasse schaute mehr oder minder interessiert zu?</strong></em></p>
<p><strong>Dr. Hans-Joachim Prinz: </strong>Wenn Schüler selbst experimentieren dürfen, Schüler selbst Erfahrungen sammeln können, dann ist das Begreifen im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel unmittelbarer und damit auch sehr viel nachhaltiger, als wenn der Stoff durch einen Frontalunterricht vermittelt wird. Es ist auch inzwischen ein wenig mit der Mär aufgeräumt worden, dass das Experimentierenin Schülerversuchen von vornherein sehr viel aufwendiger und teuer sein muss.</p>
<p><strong><em>Also wird es zukünftig im naturwissenschaftlichen Unterrichtsraum gar keinen zentralen Lehrerarbeitsplatz mehr geben?</em></strong></p>
<p><strong>Dr. Hans-Joachim Prinz: </strong>Doch, es wird eine Kombination sein. Unterrichtsräume müssen beide Komponenten haben. Es gibt Experimente, die man aus Sicherheitsgründen oder auch Kostengründen nicht in die Schülerhand geben sollte, aber es gibt immer mehr Experimente, die Schüler selbst durchführen können. Außerdem lässt sich gerade bei dieser Art von Experimenten die Digitalisierung komfortabel miteinbeziehen. So kann beispielsweise die Aufgabenstellung über den Rechner vorgegeben werden und der Rechner wird dann im nächsten Schritt zur Protokollierung genutzt. Dabei wird auch eine zweite Kompetenz des Schülers gefördert, nämlich der Umgang mit diesen neuen Möglichkeiten und Werkzeugen.</p>
<p><em><strong>Gibt es denn bereits Beispiele für solche modernen Unterrichtsräume?</strong></em><strong></strong></p>
<p><strong>Dr. Hans-Joachim Prinz:</strong>Ja, zum Beispiel in Niedersachsen will man im Fach Physik bis in das Abitur hinein verstärkt mit Schülerexperimenten arbeiten. Hier gibt es bereits Schulen, die auch entsprechend ausgestattet sind. Land und Kommunen arbeiten gemeinsam an diesem Ziel und zusammen mit Firmen werden neue Geräte und Konzepte entwickelt. Man kann nur hoffen, dass dies auch in anderen Bundesländern Schule macht.</p>
<p><em><strong>Eigentlich müsste es doch ganz gut aussehen mit der Ausstattung der naturwissenschaftlichen Räume. Schließlich ist das Konjunkturprogramm II ja auch den Schulen zugutegekommen. Und außerdem will man in Deutschland doch die sogenannten MINT-Fächer, also auch die Naturwissenschaften, vordringlich fördern.</strong></em></p>
<p><strong>Dr. Hans-Joachim Prinz: </strong>Dieser Sektor ist bisher nur bedingt angesprochen worden. Es sind deutlich bauliche Maßnahmen vorgenommen worden, die sicherlich berechtigt und notwendig waren. Auch ist einiges in den Bereich der Möbelausstattung gewandert. Aber insgesamt war die Erwartungshaltung sehr viel größer. Das heißt nicht, dass nichts angekommen ist, aber doch bedauerlich wenig, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Naturwissenschaften im Vergleich zu anderen Fächern einen höheren Investitionsaufwand haben. Vielfach sind naturwissenschaftliche Unterrichtsräume in einem relativ erschreckenden Zustand. Die Einrichtungen – vom Mobiliar über die technischen Einrichtungen bis hin zu Lehrmitteln und Lehrgeräten stammen eher aus den 60er, 70er Jahren des vergangenen Jahrtausends als aus neuerer Zeit.</p>
<h2><strong>Dazu auf der didacta</strong></h2>
<p><strong>Besucher der didacta können sich in den Ausstellungshallen ausführlich über moderne Ausstattungen für die verschiedenen Unterrichtsräume informieren und direkt vor Ort beraten lassen.</strong><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Das Haus der kleinen Forscher</strong>, Forum „didacta aktuell: Wirtschaft – Bildung – Verantwortung“, Halle 9, Stand A20/B21, 17.3.2010, 11:00 Uhr<br />
<strong>Sonderschau Phänomene zum Anfassen </strong><strong></strong>– phaeno auf der didacta 2010 in Köln, Halle 6, Stand B74, 16. bis 20.3.20110, 9:00 – 18.00 Uhr</p>
<p><strong>Aktionsprogramm naturwissenschaftliche Experimente für Groß und Klein</strong>, Forum Ausbildung, Halle 10.1.2010, Best of phaeno Science Show, 11:00 – 12:00 Uhr,<br />
<strong>Kopfball on Tour</strong> – Die WDR-Experimente-Show, 12:00 – 14:00 Uhr</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktuell</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/03/aktuell/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 14:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Rahmenprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[Programm-Höhepunkte der didacta 2010
Die didacta 2010 in Köln (16. bis 20. März)  unterstreicht mit ihrem breit gefächerten Programm ihre Leitfunktion als "Bildungsgipfel" für Fachwelt und Öffentlichkeit. Mehr als 1 500 Aktionen, Vorträge, Diskussionsrunden, Seminare und Workshops finden an den fünf Tagen statt. Somit bleibt sie die Informations- und Fortbildungsplattform für pädagogische Fachkräfte aller Bildungsbereiche.Wir geben Ihnen einen Überblick über die Höhepunkte des Programms.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Programm-Höhepunkte der didacta  2010</strong></h2>
<p>Die didacta 2010 in Köln (16. bis 20. März)  unterstreicht mit  ihrem  breit gefächerten Programm ihre Leitfunktion als  &#8220;Bildungsgipfel&#8221; für  Fachwelt und Öffentlichkeit. Mehr als 1 500  Aktionen, Vorträge,  Diskussionsrunden, Seminare und Workshops finden an  den fünf Tagen  statt. Somit bleibt sie die Informations- und  Fortbildungsplattform für  pädagogische Fachkräfte aller  Bildungsbereiche.Wir geben Ihnen einen Überblick über die Höhepunkte des  Programms.<span id="more-140"></span></p>
<p><strong>Das etwas andere Forum<br />
didacta aktuell: Wirtschaft &#8211; Bildung &#8211;  Verantwortung </strong></p>
<p>Menschen und Projekte, die sich für Bildung stark machen,  präsentieren ihr Engagement auf dem Forum &#8220;didacta aktuell&#8221; in Halle 9.  Dazu zählen auch Prominente, wie</p>
<ul>
<li>die WDR-Moderatoren <strong>Christoph Biemann</strong> (Sendung mit der Maus)  und <strong>Ralph Caspers</strong> (Wissen macht Ah!) <em>am 16. März, 16:15 Uhr</em></li>
<li>Schauspielerin <strong>ChrisTine Urspruch</strong> (Tatort Münster,  Das Sams) <em>am 17. März, 16:15 Uhr</em></li>
<li>Fernsehkoch <strong>Tim Mälzer</strong> <em>am 18. März, 16:15 Uhr</em></li>
<li>Kabarettist <strong>Vince Ebert</strong> <em>am 19. März, 16:00 Uhr</em></li>
<li>Schauspieler <strong>Bill Mockridge</strong> (Lindenstraße) <em>am  20. März, 15:30 Uhr</em></li>
</ul>
<p>Auf dem Programm steht unter anderem:</p>
<p><strong>Sitzenbleiben und Schulempfehlung: Kostspielig, ineffizient  und bildungsungerecht?<br />
</strong>Sitzenbleiben ist laut einer Studie  der Bertelsmann Stiftung teuer und unwirksam. Knapp eine Milliarde Euro  geben die deutschen Bundesländer insgesamt jährlich für  Klassenwiederholungen aus. Dieses Geld ist offenkundig schlecht  angelegt: Die Untersuchung macht deutlich, dass Sitzenbleiben  pädagogisch wirkungslos ist. Darüber und wie im Sinne eines  leistungsstarken und chancengerechten Bildungssystems in die  individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern investiert werden  kann diskutieren:</p>
<ul>
<li><strong>Hans-Peter Vogeler</strong>, Vorsitzender des  Bundeselternrats</li>
<li><strong>Josef Kraus</strong>, Präsident des Deutschen Lehrerverbands</li>
<li><strong>Prof. EM Dr. Klaus Klemm</strong>, u.a. Autor der Studie der  Bertelsmann Stiftung</li>
</ul>
<p>Moderation: <strong>Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis,</strong> Präsident des Didacta Verbandes</p>
<p><em> 18. März 2010 von 13:15 bis 14:00 Uhr</em></p>
<p><strong><br />
Bündnis für Bildung<br />
</strong>Der Elementarbereich muss  aufgewertet und besser ausgestattet werden. Nur so ist zu erreichen,  dass für jedes Kind ein bedarfsgerechtes Angebot zur Verfügung gestellt  und Eltern unterstützt werden. Träger werden so in den Stand gesetzt,  vielfältige Angebote zu unterbreiten und ausreichend viele und  qualifizierte Fachkräfte einzusetzen. Dafür müssen Bund, Ländern,  Kommunen und Trägern gemeinsam Verantwortung übernehmen. Der Didacta  Verband fordert daher alle Beteiligten auf, in einem &#8220;Bündnis für  Bildung&#8221; ein nationales Bildungsbudget zu erstellen. Damit soll die  Anpassung an veränderte Anforderungen, der Ausbau und die qualitative  Weiterentwicklung sichergestellt werden. Darüber sprechen:</p>
<ul>
<li><strong>Ralf Fleischhauer,</strong> Ministerium für Schule und  Weiterbildung des Landes NRW</li>
<li><strong>Klaus Hebborn</strong>, Deutscher Städtetag</li>
<li><strong>Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis</strong>, Didacta Verband</li>
<li><strong>Dieter Greese</strong>, Forum Förderung von Kindern NRW,  Deutscher Kinderschutzbund &#8211; NRW</li>
<li><strong>Anette Stein</strong>, Bildungsexpertin der Bertelsmann  Stiftung</li>
</ul>
<p><em>16. März, 14 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 9</em></p>
<p><strong><br />
Physik zum Anfassen<br />
</strong>In einer exklusiven  Zusammenstellung zeigen Ausstellungsmitarbeiter des phaeno in Wolfsburg  ausgewählte Elemente aus individuell entwickelten Science Shows.  Verblüffende Physik-Experimente animieren zum Staunen über ungewöhnliche  Phänomene und ergänzen anschaulich den naturwissenschaftlichen  Unterricht an Schulen. Mitmachen ist hier ausdrücklich erwünscht.<br />
<em>18.  März, 10:30 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 9</em></p>
<p><strong>Das Haus der kleinen Forscher<br />
</strong>Seit 2006 ermöglicht die  Initiative &#8220;Haus der kleinen Forscher&#8221; Erzieherinnen, Erziehern und  Kita-Kindern die spielerische Begegnung mit Naturwissenschaften und  Technik. Schon über 10 000 Kitas in ganz Deutschland haben mitgemacht.  Die Besucher des Forums sind eingeladen, faszinierende Phänomene zu  erleben &#8211; bei Experimenten wie Flaschentornado, Gefangenes Wasser oder  Luftballongeist.<br />
<em>17. März, 11 Uhr, Forum didacta aktuell,  Halle 9 </em></p>
<p><strong>Praxis als Wegweiser </strong><strong><br />
</strong>Berufsorientierung in Schulen  fest zu verankern, ist eine wesentliche Aufgabe der Stiftung Partner für  Schule NRW. Mit welchen Angeboten aber begeistert man Jugendliche?  Welche Unterstützung erfahren Lehrerinnen und Lehrer dabei? Und was  bedeutet gezielte Berufsorientierung für den Schulalltag eigentlich?  Antworten auf diese Fragen suchen Vertreter von Schulen und der Stiftung  im Gespräch mit <strong>Günter Winands</strong>, Staatssekretär des  Schulministeriums NRW.<br />
<em>19. März, 15 Uhr, Forum didacta aktuell,  Halle 9</em></p>
<p><strong>Schulen ohne Gewalt!<br />
</strong>Gewaltprävention an Schulen muss  zielgerichtet und ergebnisorientiert sein, um effektiv wirken zu können.  Schulleitung und Lehrkräfte bilden in Zusammenarbeit mit der Polizei  ein Netzwerk, um der schulischen Gewalt entgegenzuwirken. Dabei grenzen  ihre pädagogischen Maßnahmen oft an die rechtlichen Möglichkeiten.  Antworten zu diesbezüglichen Fragen geben Experten, u.a. <strong>Prof. Dr.  Christian Pfeiffer, </strong>Direktor des Kriminologischen  Forschungsinstituts Niedersachsen e.V.<br />
<em>18. März, 15:15 Uhr, Forum  didacta aktuell, Halle 9 </em></p>
<p><strong>Bewegung für zwei gute Zwecke</strong><br />
Der Verein Ernährung und  Bewegung (peb) und die Aktion &#8220;Kinder laufen für Kinder&#8221; haben sich  zusammengeschlossen, um gemeinsam mehr zu bewegen. peb setzt sich u.a.  mit den beiden TV-Lieblingen Peb &amp; Pebber für einen gesunden  Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und mehr Bewegung ein. Die Aktion  &#8220;Kinder laufen für Kinder&#8221; unterstützt das soziale Engagement der Kinder  &#8211; die für jeden gelaufenen Kilometer im Rahmen der Aktion Spenden für  die SOS-Kinderdörfer sammeln.<br />
<em>19. März, 11 Uhr, Forum didacta  aktuell, Halle 9 </em></p>
<p><strong>KultWear®  &#8211; Mode von Schülern für Schüler</strong><br />
Das  gemeinnützige Bildungsunternehmen KultCrossing® hat ein Projekt  entwickelt, bei dem Schulkassen ihre eigenen Vorstellungen von  Schulkleidung einbringen können. Ziel ist die Entwicklung einer  Modekollektion mit Bezug zur eigenen Schule, vom ersten Trendtableau bis  hin zum Entwurf einzelner Kleidungsstücke.<br />
<em>20. März, 11:30 Uhr,  Forum didacta aktuell, Halle 9 </em></p>
<p><strong>1GOAL &#8211; Bildung für alle</strong><br />
Die FIFA und die Globale  Bildungskampagne haben aus Anlass der Fußballweltmeisterschaft die  Kampagne &#8220;1GOAL &#8211; Education for all&#8221; ins Leben gerufen, die u.a. von  Spitzensportlern und Bildungsgewerkschaften unterstützt wird. Ziel ist  die Durchsetzung des Rechts auf Bildung für alle Kinder. Die Realität  ist davon jedoch noch weit entfernt: Nach Angaben der UNESCO haben  derzeit 75 Millionen Kinder keinen Zugang zur Schulbildung. Das ist etwa  die Zahl aller Schulkinder Westeuropas und der USA zusammen. Was muss  also geschehen, damit &#8220;1GOAL &#8211; Bildung für alle&#8221; auch Wirklichkeit wird?  Darüber diskutieren Sportler und Politiker mit Vertretern der Globalen  Bildungskampagne.<br />
<em>19. März, 14 Uhr, Forum didacta aktuell,  Halle 9</em></p>
<p><em><a href="http://www.didacta.de/didacta_2010_forum-didacta-aktuell_912.php" target="_blank">Weitere Informationen zum Programm des Forums didacta  aktuell</a><br />
</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>KiGA-Seminare</strong></h4>
<p>Die KiGA-Seminare sind die zentrale  Weiterbildungsveranstaltung für Erzieherinnen und Erzieher. Neu in  diesem Jahr ist die Aufteilung nach Thementagen. Die Teilnehmer können  sich für ein Tagesthema entscheiden, zu dem Sie dann vertiefende  Workshops und Vorträge belegen können. Das Tagesthema mit ausgewählten  Vorträgen/Workshops kostet 19,00 Euro pro Person.<br />
<em># 16. &#8211; 20.  März, ab 9:30 Uhr, CC Nord</em></p>
<p>Die Themen im Überblick:<br />
. 16. März: <strong>&#8220;Ausbildung und  Qualifikation&#8221;</strong><br />
. 17. März: <strong>&#8220;Gestaltung von  Bildungsprozessen im Elementarbereich&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Sprachförderung  und Medienkompetenz&#8221;</strong><br />
. 18. März: <strong>&#8220;Beobachtung und  Dokumentation&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Bewegung und Kreativität&#8221;</strong></p>
<p>Zusätzlich finden im Rahmen der KiGA-Seminare zwei Aktionstage statt:</p>
<p>19. März: <strong>Traumjob Erzieherin? Wie attraktiv bleibt der  Arbeitsplatz Kita?<br />
</strong>Der quantitative Ausbau der  Kindertagesbetreuung, die Umsetzung der differenzierten  Bildungsansprüche, der drohende Fachkräftemangel  &#8211; die pädagogischen  Fachkräfte sind mit erweiterten und neuen Anforderungen konfrontiert,  und die Ansprüche an ihre Aus- und Weiterbildung verändern sich. Welche  Chancen verbergen sich hinter diesem Veränderungsprozess? Wie kann  Professionalisierung stattfinden und wo stößt die qualitative  Weiterentwicklung im Arbeitsfeld der Kita auf Hindernisse und Grenzen?  Die kirchlichen Trägerverbände KTK-Bundesverband und BETA sowie die  Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) gehen diesen  Fragen nach.</p>
<p>20. März:<strong> Bildung ist Gesetz(t).<br />
</strong>&#8230; unter diesem  Motto gestaltet das LVR &#8211; Landschaftsverband Rheinland<strong> </strong>zum  dritten Mal den sogenannten Entscheiderinnentag für Leiterinnen und  Leiter von Kindertagesstätten.</p>
<p><em>Programminformationen und  Online-Anmeldung unter </em><a href="http://www.kiga-seminare.de/" target="_blank"><em>www.kiga-seminare.de/</em></a><em>.</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Mit den Eltern geht es besser</strong></h4>
<p>Eltern haben besondere Anforderungen an die Bildung ihrer  Kinder und wollen und sollen als gut informierte Partner einbezogen  werden. Auf der Sonderschau &#8220;Bildung von Anfang an &#8211; Mit den Eltern geht  es besser!&#8221; bieten Elterninitiativen, Schulzusammenschlüsse und  Familienverbände umfassende Informationen.<br />
<em>16. &#8211; 20. März, ab 9  Uhr, Stand A30/B31, Halle 7</em></p>
<p>Darüber hinaus wird ein <strong>Elternkongress</strong> aktuelle Elternthemen  ganz praktisch von und mit Eltern aufgreifen.<br />
<em>20. März, 10 &#8211;  13:30 Uhr, CC Nord</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>HOCHSCHULTAG 2010</strong></h4>
<p>Strukturwandel an Hochschulen: Auf der einen Seite stehen die  grenzenlose  Reproduzierbarkeit und Visualisierung von Informationen,  kostenlose Verfügbarkeit von Content, verbesserte technischer  Möglichkeiten der Studierenden und der Wunsch nach kostenlosen  Onlinepublikationen im Bereich öffentlich finanzierter Forschung (&#8220;Open  Access&#8221;). Auf der anderen Seite dürfen dabei Aspekte wie das  Urheberrecht des Autors, die Wissenschaftsfreiheit des Hochschullehrers  und Fragen der Veröffentlichungs- und Verwertungsrechte nicht vergessen  werden.<br />
Namhafte Experten aus Universitäten und Schulen, aus dem  Medienbereich, aus der Politik sowie der Bildungsforschung werden am  HOCHSCHULTAG 2010 ihre Erwartungen, die Grenzen, aber auch die Chancen  der digitalen Schule und Hochschule darlegen. Der Nachmittag wird anhand  von Best-practice-Beispielen zahlreiche Formen der Onlinemöglichkeiten  darstellen.<br />
<em>17 März, ab 10 Uhr, Forum Hochschule trifft Schule,  Halle 6</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Foren Ausbildung und Weiterbildung </strong></h4>
<p>Verantwortliche für die Berufsbildung können sich auf ein  umfangreiches Programm freuen. Auf der Agenda stehen unter anderem:<br />
. E-Learning  und neue Medien<br />
. Neue Berufe und Beruforientierung<br />
. Bildungsexport<br />
. Naturwissenschaft  und Technik<br />
. Trends der beruflichen Weiterbildung<br />
. Personalentwicklung</p>
<p>Zu den Programm-Highlights in den Foren Ausbildung und Weiterbildung  zählen:</p>
<p><strong>Weiterbildungs-Innovationspreis<br />
</strong>Innovative  Weiterbildungskonzepte, die sich an den Qualifikationsanforderungen von  morgen orientieren, zeichnet das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)  mit dem Weiterbildungs-Innovations-Preis aus. Schirmherr der  Veranstaltung ist Ministerpräsident <strong>Jürgen Rüttgers</strong>. Die Ehrung  übernimmt Schulministerin <strong>Barbara Sommer</strong>.<br />
<em>18. März, ab 15  Uhr, Forum Ausbildung, Halle 10</em></p>
<p><strong>Weltpremiere: das DVWO-Qualitäts-Siegel<br />
</strong>Vorhang auf für die  ersten Träger des DVWO Qualitäts-Siegels: Der DVWO Dachverband der  Weiterbildungsorganisationen vergibt erstmals das neue Gütezeichen, mit  dem Bildungsdienstleister nachweisen können, dass ihre Lehr- und  Lernprozesse einem hohen Qualitätsstandard genügen. Unterstützt wir die  Siegelvergabe vom Didacta Verband.<br />
<em>16. März, ab 15 Uhr, Forum  Weiterbildung, Halle 10</em></p>
<p><strong>Naturwissenschaft und Technik zum Staunen<br />
</strong>Am Samstag, 20.  März, können Besucher eintauchen in die Welt der naturwissenschaftlichen  und technischen Phänomene. Experimente zum Staunen und Mitmachen sind  sowohl für Lehrkräfte und Ausbilder als auch für Eltern interessant. Das  Programm wird gestaltet vom <a href="http://www.phaeno.de/" target="_blank">phaeno</a> in Wolfburg und der <a href="http://www.wdr.de/tv/kopfball/rund_um_kopfball/kopfball_show_live/index.jsp" target="_blank">WDR-Sendung &#8220;Kopfball&#8221;</a>.<br />
<em>20. März, ab 11 Uhr,  Forum Ausbildung, Halle 10</em></p>
<p><strong>Tag der Bewerbung<br />
</strong>Schulabgänger und Jobsuchende erhalten  professionelle Hilfe rund um ihren Bewerbungsprozess: Welcher Job ist  der richtige für mich? Wie kontaktiere ich meinen Wunscharbeitsgeber?  Wie müssen meine Bewerbungsunterlagen gestaltet sein? Und wie verhalte  ich mich im Bewerbungsgespräch? Die Bewerbungstrainer des  Berufsverbandes für Trainer, Berater und Coaches wissen die Antworten  und stehen mit Rat und Tat zur Seite.<br />
<a href="http://www.bdvt.de/" target="_blank"><em>www.bdvt.de</em></a><br />
<em>20. März, ab 9:30 Uhr, Forum Weiterbildung, Halle 10</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>E-Learning / Neues Lernen mit digitalen Medien</strong></h4>
<p>Informationstechnologie und Web 2.0 verändern auch  Bildungsprozesse. Vor diesem Hintergrund fasst die didacta E-Learning in  den drei Hauptgebieten seiner Anwendung zusammen:<br />
. Lernen in der  Schule,<br />
. Lernen in der Hochschule und<br />
. Weiterbildung als  fundamentaler wirtschaftlicher Bildungsprozess.</p>
<p>In Schulen halten digitale Medien Einzug in den Unterricht. So werden  beispielsweise in England bereits flächendeckend Whiteboards  eingesetzt.  An den Hochschulen findet E-Learning u.a. im Bereich des  virtuellen Campus, der Lernstoffverwaltung durch Onlineportale und durch  den Onlineaustausch von Wissen als ergänzende Option statt. Und in  Unternehmen ergänzt E-Learning die Weiterbildung im Rahmen von  Präsenztrainings und Schulungen oder dient als Auffrischung begleitend  zu einer Weiterbildungsmaßnahme.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund sucht die didacta Antworten auf die Frage:  Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um neues Lehren und  Lernen mit digitalen Medien zum Erfolg zu führen? Dabei will sie auch  die Potenziale aufzeigen, die über die Grenzen der Bildungsbereiche  hinweg entstehen.</p>
<p>In den eigens ausgewiesenen Ausstellungsbereichen &#8220;Digitales Lernen&#8221;  (Halle 9) und &#8220;E-Learning&#8221; (Halle 10) können die Besucher modernste  Lösungen hautnah erleben.</p>
<p><strong>Fachtagung &#8220;Professional E-Learning&#8221;<br />
</strong>Ein Höhepunkt des  Programms zum Thema E-Learning und Personalarbeit ist die 5. Fachtagung  &#8220;Professional E-Learning&#8221;. Sie richtet sich an Bildungsexperten und  Personalentwickler aus Unternehmen und Hochschulen und informiert an  drei Tagen ausführlich über die Gestaltung effizienter Lernszenarien und  zukunftsweisende Personalarbeit.<br />
<a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_Fachtagung-Professional-E-Learning.php" target="_blank"><em>Programm und Anmeldung</em></a><br />
<em>16. &#8211; 18.  März, 10 &#8211; 17 Uhr, Raum Sek. 1, CC Ost</em></p>
<p><strong>digita &#8211; Preisverleihung<br />
</strong>Welches sind die besten  Bildungsmedien? Gibt es passende Produkte für die eigene Weiterbildung  oder die Lernunterstützung der Kinder? In welche Richtung deuten die  neuen Trends? Der Deutsche Bildungsmedien-Preis digita gibt hierauf  Antworten. Das begehrte digita-Gütesiegel erhalten nur Produkte, die in  inhaltlicher, didaktischer und technischer Hinsicht beispielgebend sind.<br />
<em>17.  März, 16 Uhr, forum bildung, Halle 6</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong></p>
<h4>WDR &#8211; 360 Grad Bildung!</h4>
<p></strong></p>
<p>Medienkompetenz und der verantwortungsvolle Umgang mit Medien sind  Anliegen des WDR, denen er in seinen bildungs- und medienpädagogischen  Programmen Ausdruck verleiht. Besucher der didacta dürfen sich auf  tägliche Aktionen und Programme mit Protagonisten aus dem WDR Hörfunk  und Fernsehen freuen, z. B. aus Sendungen wie &#8220;Lilipuz&#8221;, &#8220;Bärenbude&#8221;,  &#8220;Wissen macht Ah!&#8221; oder &#8220;Die Sendung mit der Maus&#8221;.<br />
<em>16. &#8211; 20.  März, ab 9 Uhr, Stand D40/E41, Halle 9</em></p>
<p>Praktische Tipps und Übungen zur konkreten Umsetzung von  Medienprojekten im Kindergarten gibt der WDR am &#8220;Medienpädagogischen Tag  - Radio- und Fernsehprojekte für den Kindergarten&#8221;, u.a. mit Moderator <strong>Ralph  Caspers</strong>.<br />
<a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_Medienpaedagogischer-Tag-des-WDR-auf-der-didacta2010.php" target="_blank"><em>Programm und Anmeldung</em></a><br />
<em>18. März,  10:30 Uhr, Offenbachsaal, CC Ost</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong></p>
<h4>Weitere Höhepunkte in Kürze</h4>
<p></strong></p>
<p><strong>Schulleiter-Coaching<br />
</strong>Der Berufsverband für Trainer Berater  und Coaches bietet Schulleitern und Lehrern ein persönliches Coaching  an. Auf dem Programm stehen u.a. Work-Life-Balance im Lehrberuf,  Organisationsführung und -entwicklung, Umgang mit schwierigen Personen,  Lösung von persönlichen Konflikten und Schlagfertigkeit bei Angriffen.<strong><br />
</strong><a href="http://www.bdvt.de/"><em>www.bdvt.de</em></a></p>
<p><strong>Trainer-Café<br />
</strong>Trainer, Berater und Coaches treffen sich zum  Austausch rund um die eigene Weiterbildung. Höhepunkt ist die  Networking-Night am 19. März.<br />
<a href="http://www.trainer-cafe.de/"><em>www.trainer-cafe.de</em></a></p>
<p><strong>forum bildung<br />
</strong>Bildungsverantwortliche diskutieren aktuelle  Themen der Bildungspolitik.<br />
<em>16. &#8211; 20. März, ab 11 Uhr, Halle 6<br />
<a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/">www.vds-bildungsmedien.de/</a> </em></p>
<p><strong>Forum Unterrichtspraxis<br />
</strong>Praktiker präsentieren gelungene  Unterrichtsprojekte und neue methodische Ideen.<br />
<em>16. &#8211; 20. März,  ab 11 Uhr, Halle 9<br />
<a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/">www.vds-bildungsmedien.de/</a> </em></p>
<p><strong>Symposion &#8220;Gewalt im Netz &#8211; Was können wir tun?&#8221;<br />
</strong>Experten  zeichnen ein umfassendes Bild zum Forschungsstand über &#8220;Gewalt im Netz&#8221;  und stellen pädagogisch begründbare Handlungsmuster vor.<br />
<em>18. &#8211;  19. März, ab 11 Uhr, Raum Sek. 3, CC Ost</em><strong><br />
</strong><a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/"><em></em></a><em><a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/">www.vds-bildungsmedien.de</a></em></p>
<p><strong>Forum Hochschule trifft Schule<br />
</strong>Die Lehrerbildung,  E-Learning, der Übergang von Schule zur Hochschule sowie das Berufsbild  des Lehrer im Wandel stehen auf dem Programm des Forums.<br />
<em>16. &#8211;  20. März, ab 11 Uhr, Halle 6</em></p>
<p><strong>Livebühne Kinderkultur<br />
</strong>Beliebte Kinderliedermacher singen  und tanzen mit den Besuchern.<br />
<em>16. &#8211; 20. März, ab 9 Uhr</em></p>
<p><strong>UN-Dekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221;<br />
</strong>Die  deutsche UNESCO-Kommission zeigt auf einer Sonderschaufläche  ausgezeichnete Projekte zum Thema.<br />
<em>16. &#8211; 20. März, ab 9 Uhr,   Stand A60/C61, Halle 7</em></p>
<p><strong>Medienbildung in MINT-Berufen<br />
</strong>Veranstaltung für Lehrer und  Ausbilder, die ihre Schüler im Umgang mit digitalen Medien fit machen  wollen.<br />
<em>16. März, 14 Uhr, Raum Sek. 2, CC Ost</em></p>
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		<title>Der Elternkongress im Rahmen der didacta</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten/Vorschule]]></category>
		<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Agnes Klein]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Marion Gierden-Jülich]]></category>
		<category><![CDATA[Elternkongress]]></category>
		<category><![CDATA[Frühkindliche Sprachförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Elternbefragung]]></category>
		<category><![CDATA[Landesjugendhilfeausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Wanninger & Rixmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Elternkongress im Rahmen der didacta
„Ohne Eltern geht es nicht!“
Bildung in Deutschland befindet sich im Wandel. Alle Beteiligten stehen vor großen Herausforderungen, und vor allem Kindertageseinrichtungen und Schulen unterliegen Veränderungen. Der Elternkongress gibt Infos, Tipps und Anregungen diesen Wandel zu begleiten. Die Eltern haben neben den Fachforen und Podiumsdiskussionen die Möglichkeit, die „didacta - die Bildungsmesse“ zu besuchen und am großen „Get Together“ teilzunehmen . Nur für angemeldete Teilnehmer/innen - Anmeldeschluss ist der 18. März 2010.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Ohne Eltern geht es nicht!“ </strong></h2>
<p>Bildung in Deutschland befindet sich im Wandel. Alle Beteiligten stehen vor großen Herausforderungen, und vor allem Kindertageseinrichtungen und Schulen unterliegen Veränderungen. Der Elternkongress gibt Infos, Tipps und Anregungen diesen Wandel zu begleiten. Die Eltern haben neben den Fachforen und Podiumsdiskussionen die  Möglichkeit, die „didacta &#8211; die Bildungsmesse“ zu besuchen und am großen  „Get Together“ teilzunehmen . Nur für angemeldete Teilnehmer/innen &#8211; Anmeldeschluss ist der 18. März 2010.<span id="more-136"></span></p>
<div id="attachment_137" class="wp-caption alignleft" style="width: 219px"><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/Elternkongress.jpg"><img class="size-medium wp-image-137" title="Elternkongress" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/Elternkongress-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Elternkongress</p></div>
<p>Eltern sind die wichtigsten Begleiter/-innen der Bildungsprozesse ihrer Kinder von Anfang an. Als Ansprechpartner/-innen in Bildungsfragen haben sie eine zentrale Bedeutung bei der positiven Gestaltung von Bildungsverläufen und Übergängen. Mit dem Elternkongress am Eltern-Samstag wollen wir aktuelle Elternthemen aus dem Kita- und Schulbereich ganz praktisch von und mit Eltern aufgreifen. Themen der insgesamt 9 Fachforen und –diskussionen werden u. a. sein: Frühkindliche Sprachförderung, Inklusion und Integration, individuelle Förderung, Betreuung ab dem 1. Lebensjahr, Wandel von Kita und Schule, Ergebnisse der Kölner Elternbefragung und „Längeres gemeinsames Lernen“. Neben dem fachlichen Input werden praktische Beispiele aus der Kölner Bildungslandschaft vorgestellt, die Vorbildcharakter haben und mit Sicherheit zum Meinungsaustausch anregen.</p>
<p>Die Eltern haben neben den Fachforen und Podiumsdiskussionen die Möglichkeit, die „didacta &#8211; die Bildungsmesse“ zu besuchen und am großen „Get Together“ teilzunehmen .</p>
<p>Im Anschluss an den Kongress finden zudem eine Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses zum Thema: „Woran erkenne ich eine gute Tageseinrichtung für Kinder“, eine Bürgersprechstunde mit Frau Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich (Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen) und Frau Dr. Agnes Klein (Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln) sowie das Abschlusskabarett „Zwei ist eine zu viel“ von Wanninger &amp; Rixmann statt. Auch hierzu sind alle Kongressbesucher/-innen herzlich eingeladen.</p>
<p>Der Elternkongress ist eine Kooperationsveranstaltung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordhein-Westfalen, der Stadt Köln sowie dem didacta-Verband.</p>
<p>Den Infoflyer zum Kongress gibt es <a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/Flyer_Elternkongress-neu.pdf" target="_blank">→ hier.</a></p>
<p>Das Online-Formular zur anmeldung gibt es <a href="http://www.bildung.koeln.de/artikel/artikel_05106.html?PHPSESSID=51090355a28b96379c858d45751325e9" target="_blank">&#8211;&gt; hier.</a></p>
<p>Wann und Wo:<br />
20.03.2010        9:30 – 16:30 Uhr<br />
Congress-Centrum Nord der Koelnmesse, Eingang Nord, Schalter 14</p>
<p>Anmeldung und weitere Informationen:<br />
<a href="http://www.bildung.koeln.de/eltern" target="_blank">www.bildung.koeln.de/eltern</a></p>
<p>telefonisch: (0221) 221-21066 (montags bis freitags von 09:00 &#8211; 12:00 Uhr)</p>
<p>Anmeldeschluss ist der 18. März 2010</p>
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		<title>Interview</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/interview/</link>
		<comments>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/interview/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 17:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Ludwig Spaenle]]></category>
		<category><![CDATA[KMK]]></category>
		<category><![CDATA[Kultusministerkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schulstrukturen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wir müssen dafür sorgen, dass die Bildungsstandards in den Klassen ankommen“
Interview mit dem amtierenden Präsidenten der Kultusministerkonferenz, dem bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle
Seit Anfang 2010 ist der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU) Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK). Auch in diesem Jahr wird die Bildungspolitik wieder für Schlagzeilen sorgen – unter anderem  dank der Diskussionen um Schulstrukturen, Inklusion und Studienreform.  Wir wollten von Dr. Spaenle wissen, welche bildungspolitischen Hürden die KMK in diesem Jahr nehmen will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Wir müssen dafür sorgen, dass die Bildungsstandards in den Klassen ankommen“</strong></h2>
<h3><strong>Interview mit dem amtierenden Präsidenten der Kultusministerkonferenz, dem bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle</strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p>Seit Anfang 2010 ist der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU) Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK). Auch in diesem Jahr wird die Bildungspolitik wieder für Schlagzeilen sorgen – unter anderem  dank der Diskussionen um Schulstrukturen, Inklusion und Studienreform.  Wir wollten von Dr. Spaenle wissen, welche bildungspolitischen Hürden die KMK in diesem Jahr nehmen will.<span id="more-98"></span></p>
<p><em>Herr Dr. Spaenle, Sie beginnen Ihre Präsidentschaft zu einer Zeit, in der es in der Bildungspolitik turbulent hergeht: Es gibt Probleme mit der Studienreform, über die Schulstruktur wird wieder heftig debattiert und um die Bildungsfinanzierung steht es auch nicht gerade gut. Fangen wir mit den Hochschulen an: Der Bildungsstreik im vergangenen Jahr hat die Finger in die Wunde „Bolognareform“ gelegt. Glauben Sie, dass sich die mit der Studienreform einhergehenden Probleme kurzfristig werden lösen lassen? Und was wird die Aufgabe der KMK sein?</em></p>
<p><strong><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-2_dr_ludwig_spaenle_1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-110" style="border: 1px solid black; margin: 1px 4px;" title="Seite 2_dr_ludwig_spaenle_1" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-2_dr_ludwig_spaenle_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Die Frage der Weiterentwicklung der Studienstrukturreform Bologna ist sicher ein dringendes Problem. Die KMK hat in ihrem Beschluss vom 10. Dezember ganz konkrete Empfehlungen ausgesprochen, die sich unter anderem auf die Dichte der Leistungserhebung, auf Fragen der Individualisierung und auf die Dauer von einzelnen Studiengängen beziehen. Natürlich wird die KMK auch die weitere Entwicklung beobachten. Sie wird Anfang März eine entsprechende Fachtagung durchführen, dann schließen sich Folgekonferenzen in Wien und Budapest an und in Absprache mit der Bildungsministerin wird dann im April eine Art Resümeetermin stattfinden.</p>
<p><em>Aber den Studierenden läuft die Zeit davon. Wann ist mit konkreten Änderungen zu rechnen?</em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Die Gestaltungshoheit der Hochschulen in Deutschland hat sich in den letzten Jahren massiv zu ihren Gunsten und zuungunsten der zuständigen Ministerien verändert, die Rahmenbedingungen bzw. diese ganz konkreten Handlungsempfehlungen der KMK liegen auf dem Tisch. Es liegt jetzt an den Hochschulen, diese Dinge &#8211; im Dialog mit dem jeweiligen Wissenschaftsministerium  - zu implementieren.</p>
<p><em>Als neuer KMK-Präsident wollen Sie die Einheit in der Vielfalt bewahren. Meinen Sie damit die Schulstruktur? Schließlich gibt es in den meisten Bundesländern bereits keine Hauptschulen mehr, und auch in Bayern steuern Sie auf die Mittelschule zu.</em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle: </strong>Zunächst einmal halte ich die Eigenständigkeit der Länder aus staatspolitischen Gründen für einen hohen Eigenwert des politischen Systems in Deutschland. Gerade nach der Föderalismuskommission I, die hier die Letztgestaltungskompetenz bei den Ländern verortet hat, müssen die Länder allerdings auch in gesamtstaatlicher Verantwortung handeln. Das verstehe ich unter Einheit in der Vielfalt. Die Ausschöpfung der Gestaltungskompetenz in Schulorganisationsfragen ist eine ganz wesentliche Komponente der Bildungspolitik in Deutschland. Sie darf allerdings nicht dazu führen, dass Kinder unter einem Schulwechsel leiden, wenn Familien von einem Bundesland in ein anderes umziehen. Und deswegen hat die KMK vor wenigen Jahren eine richtige Strategie eingeschlagen, nämlich sich nicht in Schulorganisationsfragen zu verbeißen, sondern die Vergleichbarkeit der Abschlüsse über inhaltliche Standards sicherzustellen.</p>
<p><em>Zu Ihrem Amtsantritt haben Sie zwei weitere Themen in den Vordergrund gestellt: die Inklusion – also die Umsetzung der UN-Konvention zu den Behindertenrechten für den schulischen Bereich &#8211; und die Weiterentwicklung der Bildungsstandards. Noch ist das deutsche Schulsystem weit entfernt von Inklusion. Wie kann die Entwicklung vorangetrieben werden?</em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Die KMK hat sich darauf verständigt, auch hier entsprechende Grundsätze zu formulieren. Das Anliegen ist auf dem Weg, es gibt die entsprechenden Arbeitsgruppen. Ich halte gerade die Inklusion für ein Schlüsselthema in diesem Jahr. Es ist unsere Aufgabe, die Teilhabegerechtigkeit für Menschen mit entsprechenden Förderbedarfen im Regelschulwesen ein gutes Stück voranzubringen oder zumindest die Weichen dafür zu stellen, dass diese auf lange Sicht umgesetzt werden kann.</p>
<p><em>Die Bildungsstandards, so war zu lesen, sollen in ihrer konkreten Umsetzung überprüft werden. Heißt es, bislang hapert es damit noch in den einzelnen Bundesländern und wie soll es besser werden?</em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Wenn man in unterschiedlichen Bildungssystemen unterwegs ist, dann ist die Implementierung von inhaltlichen Standards für Abschlüsse natürlich die richtige Strategie. Die liegen für den Primarabschluss und den mittleren Schulabschluss vor, für das Abitur und den Hauptschulabschluss werden sie entwickelt. Mit den Bildungsstandards hat die KMK den richtigen Weg eingeschlagen. Sie hat damit ihre Kompetenz für die Bildungspolitik in gesamtstaatlicher Verantwortung ausgeübt. Das heißt, dass jedes Bundesland seine Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich Schulorganisation wahrnimmt, aber es muss gelten, dass niemand, der in Deutschland das Grundrecht der Freizügigkeit wahrnimmt, darunter leiden darf.</p>
<p><em>Aber Sie sind noch nicht so recht zufrieden mit der Umsetzung in dem einen oder anderen Bundesland? </em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Der Grad der Umsetzung der Standards in konkrete Lehrpläne ist in den Ländern tatsächlich unterschiedlich weit vorangeschritten. Wir müssen dafür sorgen, dass die Bildungsstandards in den Klassen, im Unterricht vor Ort, ankommen. Ich halte die Frage der inhaltlichen Vergleichbarkeit von Mindestanforderungen für Abschlüsse für den Lakmustest der politischen Handlungsfähigkeit der KMK.</p>
<p><em>Weder von der frühkindlichen Bildung noch von der beruflichen Ausbildung war in Ihrer ersten Pressemitteilung als KMK-Präsident etwas zu lesen. Besteht dort also gegenwärtig kein Handlungsbedarf? </em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Es gab auch keine konkreten Aussagen zum Themenbereich Kultur, den die KMK ebenfalls verantwortet.  Die frühkindliche Bildung, die berufliche Bildung, die europäische Mobilität überhaupt die Rolle Europas in der Bildung sind Themenfelder, die genau auch zum Spektrum dieses Jahres gehören werden.</p>
<p><em>Auf dem ersten Bildungsgipfel von Kanzlerin und Ministerpräsidenten im Oktober 2008 in Dresden war von bis zu 60 Milliarden Euro an Mehrbedarf pro Jahr für die Bildung die Rede, beim zweiten Bildungsgipfel im Dezember 2009 in Berlin schrumpfte dieser Betrag bereits auf 13 Milliarden Euro. Muss man da als KMK-Präsident nicht verzweifeln?</em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Persönliche Emotionen haben mit dem Amt des KMK-Präsidenten überhaupt nichts zu tun. Seine Aufgabe ist es, die Meinung der 16 Länder bildungspolitisch zur Geltung zu bringen. Und ich halte den 2. Bildungsgipfel, auf dem der Bund seine Bereitschaft erklärt hat, sich mit 40 Prozent bei den Mehrausgaben für die Bildung zu beteiligen, für einen Fortschritt. Die Eigenständigkeit der Länder muss in diesem Verfahren allerdings gewahrt bleiben. Deswegen ist es aus meiner Sicht besser, dieses Ziel durch die Übertragung von Steueraufkommenspunkten für Bildungszwecke zu erreichen als über die Finanzierung bestimmter Projekte. Aber das wird den weiteren  Verhandlungen vorbehalten bleiben.</p>
<p><em>Sie bleiben also optimistisch?</em></p>
<p><strong>Dr. Ludwig Spaenle:</strong> Wenn ich mit der Zukunft junger Menschen umgehe, gehört Optimismus zur Grundausstattung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen: <a href="http://www.kmk.org/" target="_blank">Kultusministerkonferenz</a></strong></p>
<h3>Dazu auf der didacta</h3>
<p>Der neue Präsident der Kultusministerkonferenz wird an zwei Veranstaltungen der didacta 2010 teilnehmen:</p>
<p><strong>Bündnis frühkindliche Bildung: Gemeinsam Verantwortung tragen &#8211; </strong><strong>Podiumsdiskussion mit</strong><strong> </strong>Dr. Ludwig Spaenle,  Präsident der Kultusministerkonferenz, Dr. Stefan Articus, Deutscher Städtetag, Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Didacta Verband, Anette Stein, Bertelsmann Stiftung, Dieter Greese,  Deutscher Kinderschutzbund NRW, Andreas Meiwes, Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Moderation: Doris Sandbrink und Britta Discher. Musikalische Einführung: Kinderchor der Musikschule Herdecke. <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_forum-didacta-aktuell.php" target="_blank">Forum &#8220;didacta aktuell: Wirtschaft &#8211; Bildung &#8211; Verantwortung&#8221;</a>, Halle 9 Stand A20/B21, 16.03.2010 14 Uhr</p>
<p><strong>Zeitgeschichte im Unterricht – Welchen Auftrag zur Demokratieerziehung hat sie? </strong>- Mit einer Erklärung zur Stärkung von Zeitgeschichte im Unterricht hat die Kultusministerkonferenz 2009 deutlich gemacht, dass sie die Behandlung der jüngsten deutschen Geschichte – von der Weimarer Republik bis zum Mauerfall – als integralen Teil von Demokratieerziehung versteht. Doch in welchem Umfang sollen die Themen behandelt werden? Und wie erreichen sie die Köpfe der Schüler? Diskutieren werden der KMK-Vorsitzende und Bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle,<br />
selbst studierter Historiker, die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler und der Vorsitzende des<br />
Geschichtslehrerverbandes Peter Lautzas sowie als Experte für die zuschauergerechte Aufbereitung von Geschichtsthemen Stefan Brauburger von der ZDF-Redaktion „Zeitgeschichte und Zeitgeschehen“., <a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/forum-bildung/" target="_blank">forum bildung</a>, Halle 6 Stand E41, 19.03.2010 12:30 Uhr</p>
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		<title>Interview</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/interview-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 16:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergarten/Vorschule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsort Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Ilse Wehrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderkrippen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://themendienst.didacta-koeln.de/?p=107</guid>
		<description><![CDATA[„Wir brauchen einen Pakt für Kinder“ - Interview mit Dr. Ilse Wehrmann
In den letzten Jahren standen Kindergärten im Mittelpunkt der bildungspolitischen Diskussion. Alle 16 Bundesländer haben Bildungs- oder Erziehungspläne entwickelt, und auch über die Verbesserung der Ausbildung wurde nicht mehr nur nachgedacht: Etliche Hochschulen bieten spezielle Studiengänge für Erzieherinnen an. Mittlerweile aber ist das Thema wieder eher in den Hintergrund getreten. Etwa, weil die Entwicklung so positiv verläuft? Das wollten wir von Dr. Ilse Wehrmann wissen. Die Diplom-Sozialpädagogin war bis 2007 Geschäftsführerin des Landesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder in Bremen und ist heute als freie Beraterin im Bereich frühkindlicher Bildung tätig. Sie begleitet unter anderem den Aufbau der betriebsnahen Kinderkrippen der Daimler AG. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Wir brauchen einen Pakt für Kinder“</strong></h2>
<h3><strong>Interview mit Dr. Ilse Wehrmann</strong></h3>
<p><strong>I</strong>n den letzten Jahren standen Kindergärten im Mittelpunkt der bildungspolitischen Diskussion. Alle 16 Bundesländer haben Bildungs- oder Erziehungspläne entwickelt, und auch über die Verbesserung der Ausbildung wurde nicht mehr nur nachgedacht: Etliche Hochschulen bieten spezielle Studiengänge für Erzieherinnen an. Mittlerweile aber ist das Thema wieder eher in den Hintergrund getreten. Etwa, weil die Entwicklung so positiv verläuft? Das wollten wir von Dr. Ilse Wehrmann wissen. Die Diplom-Sozialpädagogin war bis 2007 Geschäftsführerin des Landesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder in Bremen und ist heute als freie Beraterin im Bereich frühkindlicher Bildung tätig. Sie begleitet unter anderem den Aufbau der betriebsnahen Kinderkrippen der Daimler AG. <span id="more-107"></span><em>Frau Dr. Wehrmann, mittlerweile gibt es in jedem Bundesland Bildungspläne für den Elementarbereich. Sind die Inhalte bereits in allen Kitas angekommen?</em></p>
<p><strong><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Ilse-Wehrmann.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-109" style="border: 1px solid black; margin: 1px 2px;" title="Ilse Wehrmann" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Ilse-Wehrmann-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a>Dr. Ilse Wehrmann:</strong> Da bin ich sehr skeptisch. In den Einrichtungen fehlt es sowohl an Maßnahmen zur Fort- und Weiterbildung wie an der Möglichkeit zur Implementierung der Bildungspläne und auch zur Kontrolle der Anwendung. Wenn also die Rahmenbedingungen nicht an die Anforderungen der Bildungspläne angepasst werden, dann verschwinden die Pläne alle wieder in den Schubladen.</p>
<p><em>Haben Sie denn überhaupt noch Hoffnung, dass die Rahmenbedingungen angepasst werden?</em></p>
<p><strong>Dr. Ilse Wehrmann:</strong> Zurzeit bin ich auch sehr skeptisch, was die Rahmenbedingungen betrifft. So hat Beispiel Baden-Württemberg die Qualifizierung der Mitarbeiter außer Kraft gesetzt, damit auch die weitere Einführung des Bildungsplanes. Und das ist erst der Anfang, denn Baden-Württemberg ist ja ein Bundesland, dem es noch relativ gut geht.</p>
<p><em>Es hat sich aber doch einiges getan in den letzten Jahren, es gibt immer mehr Hochschulstudiengänge für Erzieherinnen und zum Beispiel auch den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab 2013.</em></p>
<p><strong>Dr. Ilse Wehrmann:</strong> Ob und in welcher Qualität wir den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz bis 2013 umsetzen werden, ist ja die nächste Frage. Ich erlebe zurzeit drei Entwicklungen. Die Politik, die sich wieder eher um individuelle Leistungen kümmert wie Herdprämie und Kindergelderhöhung, statt in Infrastruktur zu investieren. Wir haben das höchste Kindergeld, aber die schlechteste Infrastruktur. Wir finanzieren Nichtbildung und belohnen Leute, wenn sie ihr Kind nicht in eine Bildungseinrichtung schicken. Obwohl PISA, UNICEF und viele andere Studien deutlich belegen, dass wir einen falschen Weg gehen, indem wir immer wieder auf diese individuellen Leistungszuwendungen setzen. Das andere ist, dass wir 50, 60 Studiengänge haben in Deutschland, die sich auf den Weg zu anderen Abschlüssen gemacht haben, die aber wenig vernetzt sind mit der Praxis und eigentlich auch kein Berufsprofil für die Absolventen haben. Wo finden diese nachher ihre Anstellung? Und dann gibt’s die Praxis, die tagtäglich aufgrund der Finanzlage der Kommunen mit schlechteren Rahmenbedingungen zu kämpfen hat. Alle drei Bereiche laufen parallel nebeneinander her. Ich glaube, wir brauchen jetzt einen großen Wurf, einen Pakt für Kinder oder einen Marshallplan, vielleicht auch einen Staatsvertrag, wo Bund, Länder und Kommunen sich auf einheitliche Standards und auf einen einheitlichen Bildungsplan mit einer einheitlichen Philosophie verständigen. Und vor allem auch mit einer Qualitätskontrolle.</p>
<p><em>Aber auch ein Staatsvertrag hilft wenig, wenn die Kommunen kein Geld haben.</em></p>
<p><strong>Dr. Ilse Wehrmann:</strong> Ja, man kann in Deutschland sagen, die Entwicklung eines Kindes hängt von der Finanzkraft einer Kommune und der Einsicht eines Bürgermeisters ab. Der Bund macht ein Gesetz, die Länder machen Ausführungsbestimmungen und die Kommunen setzen um. Die haben aber häufig kein Geld. Die Zeche für die Wirtschaftsmisere zahlt der Bildungsbereich. Wir überlassen es dem einzelnen Bürgermeister und seinem Gemeinderat, wie Kinder sich in Deutschland entwickeln und das kann nicht sein. Ich glaube, die frühkindliche Bildung muss Chefsache werden und es muss auch Chefinnensache der Kanzlerin werden, wenn wir nicht an dieser Stelle weiter im Mittelmaß dahinplätschern wollen.</p>
<p><em>Was schlagen Sie konkret vor? </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Dr. Ilse Wehrmann:</strong> Man müsste zu einem vom Bund finanzierten Gutscheinsystem kommen, rund 1000 Euro pro Platz und Monat. Ich würde das Geld nicht für die Herdprämie ausgeben. Wir brauchen ein Bildungskonjunkturprogramm und keine Abwrackprämie, denn wir bürden dieser nächsten Generation so unendlich viele Schulden auf und rüsten sie gleichzeitig bildungsmäßig nicht für die Zukunft.</p>
<h3><strong>Dazu auf er didacta</strong></h3>
<p><strong><a href="http://www.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/Symposion_Beobachtung_Dokumentation.pdf" target="_blank"><strong>Beobach­tung und Dokumentation von Bildungs- und Lernprozessen in Kindergarten und Grund­schule</strong></a></strong> .-  Beobachtung und Dokumentation von Bildungs- und Lernprozessen in Kindergarten und Grundschule .- Symposion. Die zweitägige Veranstaltungsreihe will zur Schulung der Beobachtungs- und Diagnosekompetenz im Überganzg von Kindergarten/Schule beitragen. Dazu haben Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan, LMU München, und Dr. Hans Rudolf Leu vom Deutschen Jugendinstitut acht Experten eingeladen, die gelungene Diangnosetools vorstellen und über verschiedene Modellprojekte berichten. CC Ost, Congress-Saal, Sektion III, 16. und 17.3.2010, 11.00 – 17.00 Uhr</p>
<p><a href="http://www.schulen-ans-netz.de/meldungen/aktuelles/didacta2010.php" target="_blank"><strong>Bildungsort Kita – Neue Wege in der frühkindlichen Bildung.</strong></a> Zum Thema &#8220;Weiterbildung ist Zukunft – Berufliche Perspektiven für Erzieher und Erzieherinnen&#8221; diskutieren unter anderem Prof. Wassilios E. Fthenakis (Universität Bozen), Dr.phil. Ilse Wehrmann, freie Beraterin im Bereich frühkindlicher Bildung und ehemalige Geschäftsführerin des Landesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder in Bremen und der Projektleiter des Schulen-ans-Netz-Projektes BIBER- Netzwerk frühkindliche Bildung, Gerhard Seiler gemeinsam mit zwei Erzieherinnen, die an der BIBER-Weiterbildung &#8220;Das geht gut mit Medien! Neue Wege zwischen Kita und Grundschule&#8221; teilgenommen haben. Dabei geht es unter anderem um die Fragen, welche gesellschaftlichen und fachlichen Erwartungen heute an Erzieherinnen und Erzieher gestellt werden und warum Erzieherinnen heute medienkompetent sein müssen. Im Anschluss an die Diskussion erhält die 10.000ste Absolventin des bundesweiten Medienqualifizierung für Erzieherinnen und Erzieher ihr Zertifikat. Um das Thema &#8220;Sprachförderung&#8221; geht es anschließend in dem Vorschulkinder-Format &#8220;JoNaLu&#8221; (ZDF), Halle 10, E-088, 19.03.2010, 11 Uhr.</p>
<p><strong>Sprache von Anfang an &#8211; das kommunikations- und dialogfähige<br />
Kind,</strong> Dr. Ilse Wehrmann, Konferenzraum D/CC Nord, 17.3.2010, 12:00 Uhr</p>
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		<title>Streitgespräch</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 15:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergarten/Vorschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf die Bäume klettern oder Englisch lernen?
Streitgespräch: Wie viel und welche Bildung brauchen Kindergartenkinder
Erst seit wenigen Jahren werden Kindergärten in Deutschland auch als Bildungsinstitutionen behandelt, die Bundesländer haben Bildungspläne entwickelt, die frühe Förderung steht auf der Agenda. Trotzdem scheint das Angebot der öffentlichen Kindergärten etlichen Eltern nicht zu genügen, sie schicken ihren Nachwuchs für viel Geld in Einrichtungen wie „Villa Ritz“ oder „Little Giants“. Dort können die Kinder Geigenunterricht bekommen, Fremdsprachen wie Chinesisch oder Englisch werden angeboten. Tut das den Kindern wirklich gut? Das wollten wir von der Gründerin der privaten bilinguale Kindertagesstätte Little Giants, Jelena Wahler, und vom Leiter des Organisationsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit der GEW, Norbert Hocke, wissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Auf die Bäume klettern oder Englisch lernen?</strong></h2>
<h3>Streitgespräch: Wie viel und welche Bildung brauchen Kindergartenkinder</h3>
<p>Erst seit wenigen Jahren werden Kindergärten in Deutschland auch als Bildungsinstitutionen behandelt, die Bundesländer haben Bildungspläne entwickelt, die frühe Förderung steht auf der Agenda. Trotzdem scheint das Angebot der öffentlichen Kindergärten etlichen Eltern nicht zu genügen, sie schicken ihren Nachwuchs für viel Geld in Einrichtungen wie „Villa Ritz“ oder „Little Giants“. Dort können die Kinder Geigenunterricht bekommen, Fremdsprachen wie Chinesisch oder Englisch werden angeboten. Tut das den Kindern wirklich gut? Das wollten wir von der Gründerin der privaten bilinguale Kindertagesstätte Little Giants, Jelena Wahler, und vom Leiter des Organisationsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit der GEW, Norbert Hocke, wissen.<span id="more-100"></span></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Offensichtlich entscheiden sich immer mehr Eltern für private Kindergärten mit exklusivem Lernangebot. Versagen die anderen Kindergärten oder versagen diese Eltern, weil sie Ihre Kinder schon mit drei Jahren auf Bildungserfolge trimmen wollen.</em></p>
<div id="attachment_112" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-5-Jelena-Wahler.jpg"><img class="size-medium wp-image-112" title="Jelena Wahler" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-5-Jelena-Wahler-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jelena Wahler</p></div>
<p><strong>Jelena Wahler:</strong> Kinder lernen von Geburt an. Natürlich geht es im jungen Alter nicht darum Wissen anzuhäufen, sondern die natürliche Neugier der Kinder zu unterstützen und zu erhalten. Little Giants Kindertagesstätten orientieren sich an den Bildungsplänen der Bundesländer. Wir bieten den Kindern eine Umgebung voller interessanter Angebote und Entdeckungsmöglichkeiten, die sie aktiv erforschen und begreifen können. Frühe Zweisprachigkeit ist eine einmalige Chance für Kinder. Deshalb wird bei Little Giants Englisch und Deutsch gesprochen. Wir arbeiten nach dem Immersionsprinzip: Englischsprachige Erzieher sprechen mit den Kindern Englisch, während deutsche Fachkräfte ausschließlich Deutsch verwenden. Es ist wie in einer zweisprachigen Familie &#8211; vollkommen zwanglos und entspannt. Richtig ist, dass Gebühren privater Einrichtungen häufig höher sind. Der Grund ist, dass private Kitas vielerorts niedrigere oder keine Zuschüsse erhalten. Ein Gutscheinsystem, wie in Hamburg, schafft da Abhilfe. Die Entscheidung für eine Kindertagesstätte hängt dann nicht mehr vom Einkommen, sondern von den Präferenzen der Familien, letztendlich also von der Qualität der Kita ab.</p>
<p><strong>Norbert Hocke:</strong> Ich glaube, dass seit der PISA-Studie ein ungeheurer Druck auf die Einrichtungen ausgeübt wird, und das Pendel jetzt in die Richtung schlägt, Kinder „fit for school“ zu machen. Dahinter steht aber ein Schulbegriff, der die Ganzheitlichkeit nicht im Blick hat, sondern nur die kognitiven Elemente beinhaltet. Man muss also aufpassen, dass die Kitas nicht zu Trainingsanstalten für späteren Schulerfolg werden. Es geht um eine Persönlichkeitsentwicklung, die sehr wohl den kognitiven Teil beinhaltet. Zwar sollten Eltern drauf zu drängen, dass die Elemente, die in den Bildungs- oder Orientierungsplänen enthalten sind, auch gelebt und umgesetzt werden. Aber zu einem ganzheitlichen Bildungskonzept gehört mehr. Diese Verengung auf Frühenglisch und Ähnliches bei den privaten Kitas führt weg von der Trias Bildung, Erziehung und Betreuung. Und das ist für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und gerade für den späteren Schulerfolg eher schädlich als günstig. Hier tun die Eltern ihren Kindern nichts Gutes an.</p>
<p><em>Wir kennen aus den USA die Kampagne „No child left behind“ gegen die Bildungsbenachteiligung. Jetzt gibt es eine Bewegung ähnlichen Namens: „No Child left inside&#8221;, die sich allerdings als Alternative zur frühen Intensivförderung versteht. Mit anderen Worten: Kinder sollten besser draußen spielen und auf Bäume klettern, als eine Fremdsprache zu lernen. Was halten sie von einer solchen Kampagne? </em></p>
<p><strong>Jelena Wahler:</strong> Die Kampagne „No Child left inside“ ist ein Aufruf an Schulen mit den Kindern die Natur zu entdecken. Sie ist nicht als Alternative zu „No child left behind“ zu verstehen, sondern als Ergänzung. Auch wenn beide Bewegungen nicht wirklich auf Deutschland anwendbar sind, ist es dennoch wichtig, dass Kinder draußen spielen. Dafür haben wir in unseren Kitas Spielplätze, gehen mit den Kindern mehrmals pro Woche in den Wald, in den Park oder auf den Bauernhof.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Norbert Hocke:</strong> Die Einrichtungen selber sollten mehr Freiraum bekommen, um auf die ihnen anvertrauten Kinder zu blicken. Nicht jeder Waldspaziergang muss gleich ein wissenschaftliches Experiment sein und nicht jedes Haus der kleinen Forscher muss nur innerhalb der Häuser forschen, sondern man muss daraus genau diesen eben von mir beschriebenen Mix machen.</p>
<div id="attachment_113" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-5Norbert-Hocke.jpg"><img class="size-medium wp-image-113" title="Norbert Hocke" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-5Norbert-Hocke-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Norbert Hocke</p></div>
<p><em>Internationale Studien üben häufig Kritik an deutschen Kindergärten: Der Personalschlüssel sei schlecht, die Ausbildung der Erzieherinnen müsse auf Hochschulniveau angehoben werden, insgesamt investiere man in Deutschland zu wenig Geld in den Bildungsbereich. Wird die Ausstattung der öffentlichen Kindergärten – Stichwort überschuldetet Kommunen – beinahe zwangsläufig zu einem Boom privater Angebote führen?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Jelena Wahler:</strong> Ich sehe das dreigliedrige Schulsystem und das späte Einsetzen von Bildung als die größten Schwachstellen unseres Bildungssystems. Dies zu ändern kostet natürlich Geld, mehr als der Staat heute dafür zur Verfügung stellt. Deutsche Kindertagesstätten brauchen dringend mehr Mitarbeiter. Die Entlastung durch zusätzliche pädagogische Fachkräfte ist Voraussetzung für die Umsetzung von pädagogischen Konzepten, wie sie die Bildungspläne vorsehen. Natürlich werden überall, wo eine Nachfrage ist, Unternehmen versuchen diese zu befriedigen. Ohne private Anbieter ist der geplante Krippenausbau nicht zu schaffen. Zudem führt ein breit gefächertes Angebot zu mehr Wettbewerb und letztlich zu besserer Qualität.</p>
<p><strong>Norbert Hocke:</strong> Das glaube ich nicht. So kommen auch von den Stiftungen deutliche Signale: Bildung in öffentlicher Verantwortung wird es nach wie vor geben müssen, um die immer stärker wachsende Schere zwischen Arm und Reich auszugleichen. Die Kommunen müssen allerdings aufpassen, dass Bundestag und Regierung nicht solche Gesetze verabschieden, die sie immer ärmer machen. Die Bürgermeister gehören ja jeweils einer Partei an, und ich finde es schon hanebüchen, wenn man kein Wort zur Betreuungsgelddiskussion oder zur Kindergelderhöhung sagt, aber gleichzeitig erklärt, dass man den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz nicht wird einlösen können. Diese Doppelbödigkeit muss aufhören.</p>
<p><em>Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich auch Deutschland zur inklusiven Bildung verpflichtet, dies gilt ja dann auch für die Kindergärten &#8211; und zwar für alle oder nur für die öffentlichen?</em></p>
<p><strong>Jelena Wahler:</strong> Selbstverständlich für alle! Wieso sollten behinderte Kinder andere Einrichtungen besuchen als nichtbehinderte? Kinder lernen voneinander, dies funktioniert in beide Richtungen.</p>
<p><strong>Norbert Hocke:</strong> Hier haben die Kitas als erste Stufe im Bildungssystem eine besondere Verantwortung. Dazu bedarf es allerdings anderer Rahmenbedingungen. Ich unterscheide gern zwischen freien, privaten und öffentlichen Trägern. Weil die freien Träger sehr wohl bewiesen haben, dass es möglich ist, auch mit pädagogischen Sonderkonzepten für alle da zu sein. Dieser Ansatz ist bei den privaten nicht gegeben und deswegen wird die Gefahr bestehen, dass wir hier ein exclusives Bildungssystem von Anfang an bekommen. Wobei Gott sei Dank diese Gruppe der rein privaten nicht so groß ist.</p>
<h3>Dazu auf der didacta</h3>
<p><strong>Sonderschau  &#8220;Auf die ersten Jahre kommt es an!&#8221;</strong><strong> </strong>Ausstellung des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung, Halle 7, Stand A25, während der gesamten Messe, 9 – 18 Uhr</p>
<p><strong>&#8220;NRW &#8211; auf dem Weg zum kinderfreundlichsten Bundesland“.</strong> Norbert Hocke , GEW-Vorstand, Katharina Klaudy, GEW NRW, Norbert Müller, GEW NRW, Raum 9.2 09, 20.3.2010</p>
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		<title>Schule Hochschule</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 14:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprachenunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[Sekundarstufe]]></category>

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		<description><![CDATA[Englisch: Wie klappt der Übergang in die Sekundarstufe? - Große Lernerfolge in der Grundschule

Bis in die neunziger Jahre gab es in deutschen Grundschulen keinen Fremdsprachenunterricht. Mittlerweile aber ist er dort flächendeckend angekommen. Nicht nur für die Grundschullehrer, auch für ihre Kollegen in den weiterführenden Schulen, bedeutet diese Veränderung eine große Herausforderung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Englisch: Wie klappt der Übergang in die Sekundarstufe?</strong></h2>
<h4>Große Lernerfolge in der Grundschule</h4>
<p>Bis in die neunziger Jahre gab es in deutschen Grundschulen keinen Fremdsprachenunterricht. Mittlerweile aber ist er dort flächendeckend angekommen. Nicht nur für die Grundschullehrer, auch für ihre Kollegen in den weiterführenden Schulen, bedeutet diese Veränderung eine große Herausforderung.<span id="more-97"></span>Denn jetzt haben es die Lehrer der fünften Klassen mit Schülern zu tun, die längst ihre ersten Schritte in der Fremdsprache gemacht haben und am Ende der vierten Klasse bereits erkennbare Kompetenzen in der Fremdsprache vorweisen können. Das liegt auch an der Entwicklung des Unterrichts in der Grundschule. In den letzten Jahren hat man sich dort nämlich nach und nach vom zunächst propagierten rein spielerischen Ansatz des frühen Englischlernens verabschiedet. Das Stichwort in den meisten Bundesländern heißt jetzt &#8220;ergebnisorientierter Englischunterricht&#8221; und der findet auf der Grundlage von Lehrplänen statt. Wie bei anderen Fächern auch müssen die Kinder nach der vierten Klasse also von den weiterführenden Schulen dort abgeholt werden, wo sie bereits stehen. Dafür sorgen neben den Lehrplänen auch aufeinander abgestimmte Lehrbücher und Lehrerhandreichungen.</p>
<p>In Nordrhein-Westfalen wird seit dem Frühjahr 2008/2009 Englisch ab Klasse 1 unterrichtet, mit großen Lernerfolgen, wie Wissenschaftler bereits belegen konnten. So berichtete Professor Jörg-U. Keßler von der PH Ludwigsburg im vergangenen Jahr im Amtsblatt des Schulministeriums &#8220;Schule NRW&#8221;, dass Grundschulkinder frei sprechen lernen und ein ausgezeichnetes Hörverstehen haben. Sie erreichten problemlos Stufe A1 des europäischen Referenzrahmens, so Keßler. Dies, so der Wissenschaftler, kann in den weiterführenden Schulen weiterentwickelt werden. Ob und wie diese Weiterführung bereits gelingt, welche Probleme, aber auch welche Konzepte und Hilfestellungen es gibt, soll auf einem Symposion auf der didacta erörtert werden. Am 16. und 17. März geht es dort um „<a href="../.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/Flyer_Fachtagung_Englisch_2010.pdf" target="_blank">Individuelle Förderung im Englischunterricht – Gestaltung des Übergangs von der Primarstufe zur Sekundarstufe I“.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schule/Hochschule</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/schulehochschule-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 13:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt Universität Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Dr. Hans Bertram]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Eltern müssen in die Städte ziehen“
Interview mit dem Berliner Mikrosoziologen Professor Dr. Hans Bertram
Weniger Kinder – weniger Schulen, das ist eine einfache Rechnung. Immer mehr Schulen werden in Deutschland geschlossen - mit unangenehmen Auswirkungen auf die Schüler und ihre Familien. So sind zum Beispiel viele Schüler in Mecklenburg-Vorpommern täglich zwei Stunden und länger unterwegs, weil die nächste Schule so weit entfernt liegt. Wir wollten von dem Mikrosoziologen Prof. Dr. Hans Bertram von der Humboldt Universität Berlin wissen, welche Konsequenzen die demografische Entwicklung auf die Schulen und Familien hat und haben wird. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Die Eltern müssen in die Städte ziehen“</strong></h2>
<h3><strong>Interview mit dem Berliner Mikrosoziologen Professor Dr. Hans Bertram</strong></h3>
<p>Weniger Kinder – weniger Schulen, das ist eine einfache Rechnung. Immer mehr Schulen werden in Deutschland geschlossen &#8211; mit unangenehmen Auswirkungen auf die Schüler und ihre Familien. So sind zum Beispiel viele Schüler in Mecklenburg-Vorpommern täglich zwei Stunden und länger unterwegs, weil die nächste Schule so weit entfernt liegt. Wir wollten von dem Mikrosoziologen Prof. Dr. Hans Bertram von der Humboldt Universität Berlin wissen, welche Konsequenzen die demografische Entwicklung auf die Schulen und Familien hat und haben wird. <span id="more-106"></span></p>
<p><em>Herr Professor Bertram, haben Kinder, die in Mecklenburg-Vorpommern auf dem flachen Land leben, schlechte Karten?</em></p>
<h2><strong><strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_114" class="wp-caption  alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><strong><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-6-Prof-Bertram.jpg"><img class="size-medium wp-image-114" title="Seite 6 Prof Bertram" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-6-Prof-Bertram-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Prof.  Dr. Hans Bertram</dd>
</dl>
</div>
<p></strong></strong></h2>
<p><strong>Professor Dr. Hans Bertram:</strong> Diesen Satz kann ich so unterstreichen. Zu negativen Auswirkungen würde ich sagen: Es kann so sein. Hundertprozentig weiß man nie, ob der lange Schulweg Mitschuld an schlechten Schulleistungen hat. Aber, wenn Schüler neben der eigentlichen schulischen Leistungsfähigkeit weitere Leistungen erbringen müssen, wie beispielsweise eine lange Anreise, dann sind allein schon ihre zeitlichen Chancen, sich auf die Schule zu konzentrieren, einfach viel geringer, als wenn sie in einer Großstadt wie München oder Berlin leben, wo die Bildungsinfrastruktur einfach besser ist.</p>
<p><em>Im vergangenen Jahr haben Sie bei den Reckahner Bildungsgesprächen aus einer Zusatzuntersuchung zu den PISA-Ergebnissen über die schlechten Mathematikleistungen der 15-jährigen Schüler in Mecklenburg-Vorpommern zitiert und einen Zusammenhang zu den langen Schulwegen hergestellt.</em></p>
<p>Das, worauf ich mich bezog, war eine Untersuchung von Professor Baumert auf der Basis PISA 2003 über die Leistungsdifferenzen zwischen den Bundesländern. Baumert hat geprüft, welche Bedeutung die soziale Herkunft hat. Mecklenburg-Vorpommern gehörte zu den Ländern, die bei PISA nicht so gut dastanden und in denen die soziale Herkunft einen offensichtlich sehr viel stärkeren Einfluss ausübt als beispielsweise in Sachsen. Nun haben aber Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern eine ähnliche Bildungsgeschichte. Sachsen ist jedoch, ganz anders als Mecklenburg-Vorpommern, ein eher kleinräumiges Land mit einer dichten Besiedelung, ähnlich wie in Westdeutschland. Deswegen die Schlussfolgerung: Wenn sonst alle Bedingungen ähnlich sind, muss man davon ausgehen, dass hier die Infrastruktur eine Rolle spielt.</p>
<p><em>Demografen warnen ja nicht erst seit gestern vor den Folgen des demografischen Wandels. Horst Köhler hat den demografischen Wandel sogar zur politischen und gesellschaftlichen Kernaufgabe erklärt. Ist das überhaupt in der Politik angekommen? Welche Chancen gibt es denn jetzt noch, diese Folgen &#8211; was den Bildungsbereich angeht – abzumildern?</em></p>
<p><strong>Professor Dr. Hans Bertram:</strong> Das ist ganz einfach: Die Eltern müssen in die Städte ziehen. Es gibt keine andere Lösung. Wir werden einfach akzeptieren müssen, dass dieses Problem nur dadurch zu lösen ist, dass die Eltern zur Infrastruktur ziehen. In den ländlichen Regionen, die in der Fläche ganz wenig Kinder haben, muss man die Zentren so attraktiv machen, dass die Eltern sich entscheiden, dort zu leben. Das hört sich zwar böse an, aber ich glaube, im Interesse der Kinder gibt es keine andere Lösung. Die Vorstellung, man könnte jetzt flächendeckend in den ländlichen Regionen bei 60 Personen pro Quadratkilometer eine solide Infrastruktur aufrechterhalten, halte ich für völlig unrealistisch.</p>
<p><em>Wird denn die demografische Entwicklung auch eine Veränderung des Schulsystems nach sich ziehen?</em></p>
<p><strong>Professor Dr. Hans Bertram:</strong> Ja, das wird passieren. Das dauert bei uns zwar immer ein bisschen länger, aber der Zug zum zweigliedrigen Schulsystem ist doch schon gestartet. Auf Dauer wird es das sechs- oder achtjährige gemeinsame Lernen  geben. Dann gibt es womöglich, ähnlich wie in Finnland, eine darüberliegende Oberstufe mit verschiedenen Angeboten, aber nicht mit unterschiedlichen institutionellen Schulformen. Es wird ja bereits in vielen Flächenländern über Schulzusammenlegungen diskutiert. Das heißt, wir brauchen &#8211; ob wir das wollen oder nicht &#8211; Gesamtschulangebote. Ich weiß, das ist in Deutschland ein Wort, mit dem man sich nicht unbedingt Freunde macht. Wenn die Flächenländer aber ein ausdifferenziertes Bildungsangebot für viele Kinder anbieten wollen, dann bleibt ihnen nichts anderes übrig, als Schulzentren zu entwickeln, wo die Kinder aus den ländlichen Regionen auch wirklich ein gutes Angebot bekommen. Das funktioniert aber nicht mit einem gegliederten Schulsystem. Unter der demografischen Perspektive tun Flächenländer wie Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und auch &#8211; man traut sich gar nicht, es zu sagen &#8211; bestimmte Teile von Bayern, gut daran, darüber nachzudenken, ob man nicht auf Dauer aufgrund der vorhandenen Entwicklungslinien sagt: Wir müssen eher in Schulzentren investieren. Das geht aber nur dann, wenn die Kinder in der Nähe wohnen. Wenn wir ihnen allen also ein ausdifferenziertes Angebot liefern wollen, müssen wir akzeptieren, dass die Schulform sich ändern wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Schule/Hochschule</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Außerschulische Lernorte]]></category>
		<category><![CDATA[Autostadt]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Michael Pries]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Nixdorf Museums Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Irmgard Rothkirch]]></category>
		<category><![CDATA[NaturGut Ophoven]]></category>

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		<description><![CDATA[„Plötzlich entdecken Schüler ihr Interesse für ein bestimmtes Thema“
Außerschulische Lernorte bereichern den Unterricht
„Hier muss es doch irgendwo stehen!“ Fabian, Lukas, Judith, Christine suchen konzentriert nach der Antwort auf die Frage „Wo entstand die Keilschrift?“ Ausgestattet mit einer Sofortbildkamera, mit Aufgabenzettel und Stiften eilen die vier Schüler durch das Heinz Nixdorf MuseumsForum. Dabei konkurrieren sie mit vier weiteren Gruppen ihrer Schule um den Sieg bei dieser Museumsrallye.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Plötzlich entdecken Schüler ihr Interesse für ein bestimmtes Thema“</strong></h2>
<h3><strong>Außerschulische Lernorte bereichern den Unterricht</strong></h3>
<p>„Hier muss es doch irgendwo stehen!“ Fabian, Lukas, Judith, Christine suchen konzentriert nach der Antwort auf die Frage „Wo entstand die Keilschrift?“ Ausgestattet mit einer Sofortbildkamera, mit Aufgabenzettel und Stiften eilen die vier Schüler durch das Heinz Nixdorf MuseumsForum. Dabei konkurrieren sie mit vier weiteren Gruppen ihrer Schule um den Sieg bei dieser Museumsrallye.<span id="more-108"></span><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/TD2-Seite7-Außerschulische-Lernorte.jpg"><img class="alignleft  size-medium wp-image-126" style="margin: 2px; border: 1px solid black;" title="TD2 Seite7 Außerschulische Lernorte" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/TD2-Seite7-Außerschulische-Lernorte-199x300.jpg" alt="Autostadt Wolfsburg: Inszenierte Bildung" width="199" height="300" /></a>Mit ihren beiden Lehrern Klaus-Dieter Bollmann und Andreas Kaun sind die 20 Schüler der Haupt- und Realschule Bevern heute Morgen nach Paderborn gereist. Das Museum ist aber nicht Ziel eines Klassenausflugs oder Wandertags, der Besuch ist Teil des Unterrichts. Das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) ist einer von vielen außerschulischen Lernorten, die es bundesweit gibt. Außerschulische Lernorte zeigen, wie lernen, entdecken und forschen in einer anderen Umgebung funktionieren.</p>
<p>„Als außerschulischer Lernort ist das Heinz Nixdorf Museums Forum relativ nahe am Leben seiner jungen Besucher“, erklärt die Leiterin der Museumspädagogik im HNF, Irmgard Rothkirch. „Alle haben zwar Handy und Computer. Aber wir stellen immer wieder fest, dass die wenigsten wissen, wie zum Beispiel die Daten auf eine CD kommen. Wenn man außerdem guckt, wie sorglos sich junge Menschen im Internet bewegen, sehe ich das HNF in der Pflicht, diese Dinge zu problematisieren und zu erklären.“</p>
<p>Viele Museen sind gleichzeitig außerschulische Lernorte, aber auch andere Einrichtungen haben sich auf das außerschulische Lernen spezialisiert, wie zum Beispiel das NaturGut Ophoven in Leverkusen, wo Kinder Tier und Natur konkret erleben können, oder die Autostadt, die sich fächerübergreifend auf den Themenbereich Mobilität konzentriert. Rund 196 000 Schüler besuchten im vergangenen Jahr die in Wolfsburg angesiedelte Einrichtung.</p>
<p>„Im Prinzip kann die Bäckerei um die Ecke auch zum außerschulischen Lernort mutieren, weil die Schüler dort erleben können, wie man Brötchen backt und verkauft. Das ist auch in Ordnung“, erklärt Dr. Michael Pries, der in der Autostadt den Bereich „Inszenierte Bildung“ leitet. Gleichzeitig wendet er aber ein, dass für einen qualitativ hochwertigen außerschulischen Lernort auch bestimmte Anforderungen gelten sollten. „Das beginnt bei der Qualifikation dessen, der in die Rolle des zusätzlichen Lehrers schlüpft, und geht weiter mit der Frage, ob es eine didaktische Aufbereitung und eine Anbindung an den Lehrplan gibt.“ Pries plädiert für Standards für außerschulische Lernorte, „damit die Lehrer nachprüfen können, was ihnen dieser Lernort bietet und wie er in den Unterricht und das Curriculum eingebunden werden kann.“ Unter anderem zur Entwicklung dieser Standards wurde jetzt Didacta Verband die Arbeitsgruppe &#8220;Außerschulische Lernorte&#8221; gegründet.</p>
<p>Zunächst einmal muss der Lehrer aber über das Angebot an außerschulischen Lernorten informiert sein und da fühlen sich manche Kollegen allein gelassen, berichtet  Andreas Kaun: „In den Lehrplänen werden zwar die Möglichkeiten für solche Fahrten eröffnet. Aber uns Lehrern werden kaum weitere Hilfen gegeben. So gibt es wenig konkrete Vorschläge oder Fortbildungen. Hilfreich wäre auch eine Datenbank mit allen verfügbaren Angeboten. Die Idee, mit meinen Schülern ins Heinz Nixdorf Museum zu fahren, kam mir auf dem Weg zur Arbeit, als ich ein Plakat sah und dachte. Das wär etwas für meinen Kurs.“</p>
<p>Und schließlich ist auch der organisatorische und zeitliche Aufwand für die Lehrer nicht zu unterschätzen: Es muss ein Antrag bei der Schulleitung gestellt werden, Versicherungsfragen müssen geklärt und Elternbriefe geschrieben werden. Dann werden Unterschriften eingeholt und Geld eingesammelt. Und schließlich muss der Termin mit dem Kollegium abgesprochen werden, etwa, weil an diesem Tag keine Klassenarbeiten geschrieben werden dürfen.</p>
<p>Trotzdem, so meinen Kaun und Bollmann übereinstimmend, lohnt sich der Besuch eines außerschulischen Lernorts allemal. Deshalb fahren die Lehrer der Haupt- und Realschule Bevern auch regelmäßig mit Schülergruppen in den niedersächsischen Landtag: „Ich erlebe immer, wieder Schüler, die im Politikunterricht ruhig sind und dann im Raum der niedersächsischen Pressekonferenz plötzlich aufstehen und dem Minister Fragen stellen.“</p>
<p>In Paderborn und Wolfsburg merken die Verantwortlichen, dass seit der Einführung des achtjährigen Gymnasiums die Besuche aus der Oberstufe nachgelassen haben. Insgesamt aber nimmt die Nachfrage zu. „Die Ganztagsschulen müssen ihren Unterricht und ihre Angebote anders gestalten, da wächst der Bedarf an Unterstützung von außen deutlich“, berichtet Michael Pries.<a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-7_8-Außerschulische-Lernorte.jpg"><img class="size-medium wp-image-115 alignright" style="border: 1px solid black; margin: 1px;" title="Seite 7_8 Außerschulische Lernorte" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/Seite-7_8-Außerschulische-Lernorte-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Vor zwei Jahren haben die Wolfsburger den Schwerpunkt „Technische Frühbildung“ entwickelt und können sich seitdem über die Nachfrage aus den Kindergärten nicht beklagen. Groß ist das Interesse generell auch aus den ersten Jahrgängen der Sekundarstufe I. Im Computermuseum Paderborn sind die GPS-Touren bei den 5. bis 8.-Klässlern sehr beliebt: Jeweils eine kleine Gruppe von Schülern bekommt ein GPS-Gerät. Die Jugendlichen werden in die Technik eingewiesen und dann mit einem bestimmten Ziel rund um das HNF auf die Reise geschickt.</p>
<p>Neben der thematischen Ausrichtung und den speziellen Angeboten ist für die Schulen bei der Auswahl eines außerschulischen Lernorts ein weiterer Punkt entscheidend: Er darf nicht allzu weit entfernt sein. „Etwa eine Stunde Anfahrtszeit nehmen die Schulen in Kauf“, weiß Michael Pries.  Es sei denn, das Ganze wird eingebettet in einen Schullandheim- oder Jugendherbergsaufenthalt. Diese Einrichtungen bieten oftmals Pauschalangebote an und kooperieren dabei mit Museen oder anderen außerschulischen Lernorten in der näheren Umgebung.</p>
<p>Auf jeden Fall sollten die Schulen ihren Aufenthalt nicht zu kurz kalkulieren, rät Irmgard Rothkirch. „Bringen Sie noch ein bisschen Zeit mit,“ empfiehlt sie deswegen ihren Besuchern. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der eine oder andere Schüler noch ein bisschen im Museum stromern will, weil er plötzlich sein Interesse für ein bestimmtes Thema entdeckt hat.“</p>
<h3><strong>Links</strong></h3>
<p><a href="http://www.hnf.de/" target="_blank">Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF)</a></p>
<p><a href="http://www.autostadt.de/portal/site/www/" target="_blank">Die Autostadt</a></p>
<h3><strong>Dazu auf der didacta</strong></h3>
<p><strong>Außerschulische Lernorte als wichtige Partner für Bildungseinrichtungen.</strong> Was ist ein außerschulischer Lernort? Und woran erkennt man qualitativ hochwertige Bildungsarbeit an außerschulischen Lernorten? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Symposiums „Außerschulische Lernorte – Partner der Schule“, das die Autostadt in Wolfsburg veranstaltet. Prof. Dr. Gerald Hüther, Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen und Mannheim/Heidelberg, führt mit einem Vortrag über die „Bedeutung eigener Erfahrungen für nachhaltige Lernprozesse“ in die Thematik ein. Weitere Experten auf dem Podium sind Prof. Dr. Renate Freericks von der Hochschule Bremen und der Journalist und Filmemacher<br />
Reinhard Kahl. Congress-Centrum Ost, Offenbachsaal,19.3 2010, 10:00 – 16:00 Uhr</p>
<p>Im Anschluss an die Fachvorträge werden am Nachmittag in Arbeitsgruppen Best-Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen vorgestellt und Fragen der Vernetzung von schulischer<br />
und außerschulischer Bildung diskutiert. Die Veranstaltung ergänzt den Messe-Auftritt der Autostadt, die den Besuchern an drei Themeninseln ihr umfangreiches Bildungsangebot präsentiert.<br />
Halle 6.1, Stand C50/D51.</p>
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		<title>Interview</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/interview-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule/Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna-Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulrektorenkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Margret Wintermantel]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Hochschulen fühlen sich mit einer staatlich beschlossenen Jahrhundert-Reform allein gelassen“
Interview mit der  Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel
1999 haben die europäischen Bildungsminister mit dem Bologna-Prozess den europäischen Hochschulraum ausgerufen. Zehn Jahre später aber haben die heftigen Proteste der Studierenden die Reform auf den Prüfstand gestellt. Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel erläutert im Interview, wie sich die Reform der Reform entwicklen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>„Die Hochschulen fühlen sich mit einer staatlich beschlossenen Jahrhundert-Reform allein gelassen“</strong></h2>
<p><strong>Interview mit der  Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel</strong></p>
<p>1999 haben die europäischen Bildungsminister mit dem Bologna-Prozess den europäischen Hochschulraum ausgerufen. Zehn Jahre später aber haben die heftigen Proteste der Studierenden die Reform auf den Prüfstand gestellt. Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel erläutert im Interview, wie sich die Reform der Reform entwicklen wird.<span id="more-99"></span></p>
<p><em>Frau Präsidentin, HRK und KMK , so hieß es Anfang Dezember, wollen sich gemeinsam an die Beseitigung der Probleme machen, die bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses entstanden sind.  Gibt&#8217;s schon konkrete Ergebnisse?</em></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel:</strong> KMK und HRK bleiben im Gespräch. Ein wichtiger Schritt war die Überarbeitung der ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Gestaltung der Studienprogramme, die die KMK Anfang des Monats verabschiedet hat. Die Professorinnen und Professoren in den Hochschulen arbeiten intensiv an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Studienangebote und beziehen dabei die Studierenden und ihre berechtigten Anliegen mit ein.</p>
<p><em>Und was ist in diesem Jahr zu erwarten? An welchen Stellen soll vordringlich geschraubt werden? Immerhin läuft den Studierenden (und auch den Lehrenden) die Zeit weg.</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_117" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/seite-9-wintermantel.jpg"><img class="size-medium wp-image-117" title="seite 9 wintermantel" src="http://themendienst.didacta-koeln.de/wp-content/uploads/2010/02/seite-9-wintermantel-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Margret Wintermantel</p></div>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel:</strong> Wichtige Etappen sind das Bologna-Treffen, an dem die Studierenden, die HRK und die KMK beteiligt sind und zu dem Bundesministerin Schavan eingeladen hat, und natürlich auch der Bildungsgipfel der Bundeskanzlerin. Wir brauchen konkrete Ergebnisse was die weitere Umsetzung der Studienreform betrifft. Und vor allem muss die Finanzierungsfrage endlich gelöst werden: intensivere Lehre mit kleineren Lerngruppen erfordert mehr Personal, erfordert also zusätzliche Mittel, die kapazitätsneutral eingesetzt und verwendet werden können.</p>
<p><em>Nach wie vor ist der Zugang zum Masterstudium eingeschränkt, obwohl viele Organisationen wie der Deutsche Hochschulverband  oder die Deutsche Physikalische Gesellschaft fordern, dass der Master und nicht der Bachelor Regelabschluss werden muss. Können und wollen denn die Hochschulen diese Forderung überhaupt erfüllen?</em></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel:</strong> Derzeit wissen wir noch nicht, wie viele Studierende direkt nach dem Bachelor in einen Master-Studiengang wechseln und wie viele nach einer ersten Phase der Berufstätigkeit einen Master anfügen wollen. Dies hängt von den individuellen Entscheidungen der Studierenden und der Entwicklung des Arbeitsmarkts ab und wird nach Fächern sehr unterschiedlich sein. Ich halte es daher für verfehlt, von einem &#8220;Regelabschluss&#8221; zu sprechen. Wir brauchen genügend Masterplätze, damit alle Studierenden, die geneigt und geeignet sind, ein Masterstudium machen können. Auch müssen wir den Studierenden die im Bologna-Prozess liegende Chance einräumen, durch Wahl eines – im Verhältnis zum Bachelor &#8211; fachfremden Masters eine individuelle Bildungsbiografie zu entwerfen.</p>
<p><em>Es ist immer vom europäischen Hochschulraum die Rede, von der Vergleichbarkeit und der Mobilität. Aber Erfahrungen zeigen, dass den Studierenden schon innerhalb Deutschlands die Möglichkeiten zur Mobilität genommen wurden. Hat jede Hochschule ihre eigene Reform gemacht, ohne nach rechts und links zu gucken?</em></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel:</strong> Das ist ganz bestimmt nicht so. Aber der Geist von Bologna, der eine liberale Praxis bei der Anerkennung von Leistungen erfordert, hat noch nicht überall Einzug gehalten. Studierende, die ein Auslandssemester absolvieren oder die Universität wechseln, müssen ihre Studienleistungen hinterher anerkannt bekommen. Man muss sich im Einzelfall anschauen, welche Kompetenzen die Studentin/der Student bisher erworben hat. Und nicht, ob exakt das gemacht wurde, was die eigene Studienordnung vorschreibt.</p>
<p><em>Sie haben jüngst die notwendige politische Unterstützung für die Studienreform eingefordert. Hat die Politik die Hochschulen im Regen stehen lassen? Und welche Unterstützung meinen Sie?</em></p>
<p><strong>Prof. Dr. Wintermantel: </strong>Es geht um Deregulierung, es geht um Finanzierung und es geht um Kommunikation. Noch immer beschränken viele Länder die Hochschulen durch zu viele unnötige Regelungen bei der Gestaltung der Studienprogramme, noch immer ist die Reform nicht finanziert und noch immer gibt es keine vernünftige Vermittlung dessen, was Bologna will und ist. Angesichts dieser Tatsachen ist es wohl nachzuvollziehen, dass die Hochschulen sich mit einer staatlich beschlossenen Jahrhundert-Reform allein gelassen fühlen.</p>
<h3><strong>Dazu auf der didacta</strong></h3>
<p>Im Diskussionsforum „Hochschule trifft Schule“ in Halle 6 werden an allen Messetagen von 11 –16 Uhr Kurzvorträge zu verschiedenen Themen angeboten. Die einzelnen Schwerpunkte:</p>
<p>16.3.2010 „Lehrerbildung“,<br />
18.3.2010 „E-Learning“,<br />
19.3.2010 „Übergang Schule – Hochschule“,<br />
20.03.2010 „Berufsbild des Lehrers im Wandel“.  Weitere Informationen: <a href="http://www.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/didacta_SchuleHschule_komplett_2010.pdf" target="_blank">Flyer Schule/Hochschule</a></p>
<p>Am 17.1.2010 findet hier auch der <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_HOCHSCHULTAG-2010.php" target="_blank">Hochschultag 2010</a> zum Thema „Digitales Zeitalter in Schule und Hochschule – Veränderungen für Lehre, Prüfungen und Publikationen“ statt.</p>
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		<title>Schule/Hochschule</title>
		<link>http://themendienst.didacta-koeln.de/2010/02/schulehochschule/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>didacta Köln</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung/Qualifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionsschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Schüler um einen Platz in der Schule kämpfen - Produktionsschulen können schulmüde Jugendliche vom Lernen begeistern
Seit Beginn der PISA-Erhebung 2000 ist der Anteil der 15-Jährigen, die als sogenannte Risikoschüler bezeichnet werden, konstant bei mehr als 20 Prozent geblieben. Viele dieser Schüler verweigern sich irgendwann der Regelschule und verlassen diese Institution ohne Abschluss. Was dann folgt, sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche und oftmals wenig erfolgreiche Berufsvorbereitungsmaßnahmen. Nach und nach entwickelt sich daneben in Deutschland für diese Jugendlichen aber auch ein neuer Schultyp mit einem ganz speziellen pädagogischen Ansatz: die Produktionsschule.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wenn Schüler um einen Platz in der Schule kämpfen</strong></h2>
<h3>Produktionsschulen können schulmüde Jugendliche vom Lernen begeistern<strong> </strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p>Seit Beginn der PISA-Erhebung 2000 ist der Anteil der 15-Jährigen, die als sogenannte Risikoschüler bezeichnet werden, konstant bei mehr als 20 Prozent geblieben. Viele dieser Schüler verweigern sich irgendwann der Regelschule und verlassen diese Institution ohne Abschluss. Was dann folgt, sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche und oftmals wenig erfolgreiche Berufsvorbereitungsmaßnahmen. Nach und nach entwickelt sich daneben in Deutschland für diese Jugendlichen aber auch ein neuer Schultyp mit einem ganz speziellen pädagogischen Ansatz: die Produktionsschule.<span id="more-101"></span></p>
<p>„Produktionsschule – das ist der Versuch, theoretisches und praktisches Lernen miteinander zu verbinden. An konkreten Aufträgen werden marktfähige Produkte entwickelt und dann auch auf dem Markt angeboten“, beschreibt der Leiter der Produktionsschule Altona, Thomas Johanssen das Konzept. „Wir haben zum Beispiel eine Tischlerei, die an Einzelaufträgen arbeitet. Da gibt es nicht nur praktische Probleme für die Schüler zu lösen, sondern auch theoretische: Preise müssen kalkuliert, die Bestellung der Materialien muss organisiert werden und vieles mehr.“</p>
<p>Johanssen ist Vorsitzender des 2007 gegründeten Bundesverbandes Produktionsschulen (BvPs). Bevor er gemeinsam mit anderen Kollegen die Produktionsschule Altona gründete, hat er 20 Jahre lang an einer Berufsschule in verschiedenen Formen der schulischen Berufsvorbereitung unterrichtet. „Dort habe ich diesen sinnlosen Kampf ‚Schüler gegen Lehrer‘, ‚Lehrer gegen Schüler‘ erlebt. Es war eine reine Warteschleife für die Jugendlichen.“ In Dänemark, wo es rund 100 Produktionsschulen gibt, haben Johanssen und seine Kollegen dann gesehen, wie Schule auch funktionieren kann. „Wir haben aber noch zehn Jahre gebraucht, um das Konzept hier in Hamburg durchzusetzen.“</p>
<p>Der Tag an der Produktionsschule Altona beginnt mit theoretischem Unterricht in Deutsch Englisch und Mathematik. Zwei Stunden täglich werden die Schüler so auf die externe Prüfung zum Hauptschulabschluss vorbereitet. Nach dem Unterricht frühstücken alle gemeinsam. „Jede Produktionsschule hat eine Kantine oder Cafeteria“, erläutert Johanssen. Anschließend arbeiten die Jugendlichen bis zum Nachmittag in der Werkstatt. Lehrer sind eine Minderheit in dieser Schule, in der ganz verschiedenen Professionen arbeiten und unterrichten: Tischler, Web Designer, Grafiker oder Köche.</p>
<p>Eine billige Konkurrenz zu anderen Betrieben ist die Produktionsschule jedoch nicht: „Wir haben uns selbst verpflichtet, keine Dumpingpreise anzubieten. Damit enttäuschen wir Kunden häufig, die irrtümlich der Meinung sind, sie würden uns einen großen Gefallen tun, wenn sie uns einen Auftrag geben und dafür billig ein Regal gebaut bekommen. Wir orientieren uns an marktüblichen Preisen, sonst hätten wir ein Konkurrenzproblem.“</p>
<p>Die Produktionsschule arbeitet eng mit den Schulen der Region zusammen. „Wenn sich dort ein Problem abzeichnet, treten die Schulen mit uns in Kontakt“, erklärt Johanssen. „In einem Beratungsgespräch werden die Interessen der Schüler abgeklopft und dann folgt eine Probewoche. Ein Prinzip ist, dass der Besuch der PS freiwillig ist. Es wird hier niemand zugewiesen sondern am Ende des Beratungsprozesses soll die Entscheidung des Jugendlichen stehen: Ja ich möchte in die Produktionsschule gehen und die Schule sagt: ja, du kannst.“</p>
<p>Die Schüler erleben in dieser neuen Schule oft zum ersten Mal, dass sie nicht nur mit ihren Schwierigkeiten, sondern auch mit ihren Fähigkeiten wahrgenommen werden. „Da tut sich dann etwas ganz Neues auf, was in einer normalen Schule gar nicht zum Tragen kommt“, berichtet Johanssen. „Etwa, dass jemand Spaß daran hat, mit Gästen umzugehen. Da kommt eine enorme Stärkung des Selbstbewusstseins in Gang, und gerade das ist etwas, was oft in den Schulen kaputt gegangen ist.“ Aber nicht nur die Schüler, auch die Lehrer erleben an dieser Schule Erfolge. „Wenn jemand, der sich total dem schulischen Lernen verweigert hat und plötzlich darum kämpft, diese Schule besuchen zu dürfen, denn wir haben ja nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen, dann ist das eine sehr schöne Erfahrung für Pädagogen.“</p>
<p>Im vergangenen Jahr feierte die Produktionsschule Altona ihr zehnjähriges Bestehen. In dieser Zeit haben 540 Jugendliche die Schule besucht. Sechzig Prozent der Schüler konnten dort den Hauptschulabschluss nachholen. Ein Konzept, das die Politiker in Hamburg offensichtlich überzeugt hat: Nach dem Altonaer Vorbild sollen in der laufenden Legislaturperiode weitere Produktionsschulen mit rund 500 Plätzen eingerichtet werden. Vier davon sind bereits seit dem 1. September 2009 in Betrieb.</p>
<p>Rund 40 Produktionsschulen gibt es in Deutschland. So hat unter anderem Mecklenburg-Vorpommern seit 2004 sechs Produktionsschulen aufgebaut – unterstützt vom Europäischen Sozialfonds. „Wenn Produktionsschulen einen festen Platz als „Prototyp“ für Einrichtungen in der Benachteiligtenförderung erhielten, kann damit zur Lichtung des „Förderdschungels“ beigetragen werden und den Jugendlichen gleichzeitig eine vielversprechende Chance auf berufliche und soziale Integration gegeben werden“, heißt es in dem 2008 erschienenen Band „Kompetenzen fördern – Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf“ des Bundesbildungsministeriums. Möglich also, dass auch andere Bundesländer dem Hamburger Beispiel folgen.</p>
<h3>Weitere Informationen: <a href="http://www.bv-produktionsschulen.de/" target="_blank"><br />
</a></h3>
<p><a href="http://www.bv-produktionsschulen.de/" target="_blank">Bundesverband Produktionsschulen</a></p>
<p><a href="http://www.produktionsschule-altona.de/" target="_blank">Produktionsschule Altona</a></p>
<h3>Dazu auf der didacta</h3>
<p><strong>Startklar! Mit Praxis für die Ausbildung</strong>,Partner für Schule NRW, <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_forum-didacta-aktuell.php" target="_blank">Forum „didacta aktuell: Wirtschaft-Bildung-Verantwortung&#8221;</a>, Halle 9, Stand A20/B21, 17.03 2010, 12:15 Uhr</p>
<p><strong>Neue Berufe/Berufsorientierung</strong>, Themenschwerpunkt im <a href="http://www.didacta-koeln.de/global/dokumente/didacta/de/Beilage-Ausbildung-Qualifikation.pdf" target="_blank">Forum Ausbildung/Qualifikation</a>, Halle 10.1, A90, 19.03.2010, 11 – 16 Uhr</p>
<p><strong>Praxis als Wegweiser: Berufsorientierung in Schulen</strong>, Partner für Schule NRW, <a href="http://www.didacta.de/didacta-die-Bildungsmesse_forum-didacta-aktuell.php" target="_blank">Forum „didacta aktuell: Wirtschaft-Bildung-Verantwortung&#8221;</a>, Halle 9, Stand A20/B21, 19.03.2010, 15 Uhr</p>
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